Universität Wien

170503 UE Videokunst und das Unbewusste (2024W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 10.10. 11:30 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 21.11. 11:30 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 05.12. 11:30 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 09.01. 11:30 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 23.01. 11:30 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Videoarbeiten sind meistens ephemerer, kleinteiliger, trashiger und nicht zuletzt billiger als das Kino. Das Video ist ein niederschwelliges Medium, das subjektive, private und brüchige Zugänge ermöglicht. Das Video ist zudem auch nicht allein ein zeitbasiertes, sondern auch ein raumbasiertes Medium. Videoinstallationen unterliegen mitunter einer speziellen räumlichen Anordnung, die durch Multiprojektionen erzeugt wird, was die Wahrnehmung ebenso herausfordern wie befreien kann: einerseits lassen sich nicht alle Projektionen gleichzeitig rezipieren, andererseits wird die Entscheidung, was überhaupt betrachtet wird, der Blickrichtung der Zuschauer:innen überantwortet. Das Seminar, das einen Fokus auf private, intime und subjektive Zugänge legt, nähert sich den Videoarbeiten in Auseinandersetzung mit Texten aus der psychoanalytischen Theoriebildung. Es fragt danach, ob und inwiefern die Motive und Sujets der Arbeiten durch verborgene Dimensionen und Begehren motiviert sind – oder, umgekehrt gefragt: Inwiefern sind die Handlungen gerade von der Entscheidung, dem Begehren nicht nachzugeben, bestimmt? Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der Thematisierung von Körper, Subjekt und Wirklichkeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Note setzt sich aus unterschiedlichen Teilgebieten zusammen, die alle während des Semesters zu erbringen sind:

Essay (5 Seiten) [60 %]
Anleitung einer Lektüreeinheit (= Vorbereitung von Fragen, Textstellen, Arbeitsaufgaben etc. für die gemeinsame Lektüre/Diskussion; ≠ Referat!) [30%]
1 Lesekarte (2 Seiten) [10%]
ODER:
Anleitung einer Lektüreeinheit (= Vorbereitung von Fragen, Textstellen, Arbeitsaufgaben etc. für die gemeinsame Lektüre/Diskussion; ≠ Referat!) [30%]
4 Lesekarte (je 2 Seiten) [70%]
------------------------------------------------
Hinweise der SPL TFM:
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen.

Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben).

Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion ("Notenrelevantes Gespräch") der abgegebenen schriftlichen Hausarbeit vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.

Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.

Alle Studierenden, die einen Lehrveranstaltungsplatz erhalten haben, sind zu beurteilen, sofern sie sich nicht zeitgerecht abgemeldet haben oder unverzüglich nach Wegfall des Hindernisses einen wichtigen Grund für die Nichtdurchführung der Abmeldung glaubhaft machen.

Bei Vorliegen eines solchen Grundes (z.B. eine längere Erkrankung) kann die*der Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden.
Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich zu stellen. Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und entsprechend erfasst.

Dies und weitere Bestimmungen finden sie im studienrechtlichen Satzungsteil: https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Wenn Sie eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung bereits dreimal negativ absolviert haben und sich für einen vierten Antritt anmelden wollen, kontaktieren Sie bitte die StudienServiceStelle Theater-, Film- und Medienwissenschaft.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft, sich mit Texten und Videoarbeiten auseinanderzusetzen, die sich nicht ohne weiteres erschließen. Um vor diesem Hintergrund die Arbeit am Gegenstand möglichst intensiv zu gestalten, wird darüber hinaus zweierlei erwartet: Erstens wird die Bereitschaft erwartet, alle im Seminar besprochenen Texte und Videos im Vorhinein genau zu erarbeiten. Zweitens wird vorausgesetzt, sich verantwortlich während der Seminareinheiten am Gespräch und an der Textarbeit zu beteiligen.

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff sind die Inhalte des Seminars.

Literatur

Yvonne Spielmann, Video. Das reflexive Medium, Frankfurt am Main 2005.
Sylvia Martin, Video art, Hong Kong et al. 2006.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 11.10.2024 12:46