Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170510 UE Der Horrorfilm - Geschichte und Ästhetik (2019S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 21.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 28.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 04.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 11.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 02.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 09.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 16.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 23.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 06.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 13.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Donnerstag 27.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die LV beginnt mit einer Einführung in die Genretheorie. Bei der anschließenden Rekonstruktion der Geschichte und Ästhetik des Horrorfilms wird von drei Epochen ausgegangen: Als Vorgeschichte kann die Stummfilm- und Übergangszeit zum Tonfilm bis zur Geburtsstunde des Begriffs Horrorfilm im Schlüsseljahr 1931 bezeichnet werden. Dann beginnt die klassische Phase bis zum modernen Horrorfilm, der sich in den 1960er Jahren beginnt zu entwickeln und in den 70er und 80er Jahren seine Blütezeit erlebt. In den 2000er Jahren erfährt der moderne Horrorfilm eine Art Renaissance und Weiterentwicklung, letztlich auch Radikalisierung durch die Drastik der Bilder. Zahlreiche Remakes von Filmen der 70er und 80er Jahre aber auch neue Interpretationen klassischer Motive, etwa der Hexe belegen dies. Aufbauend auf der Analyse ausgewählter Subgenres anhand von Fallbeispielen, etwa dem Geisterhaus-, dem Slasherfilm, Rape & Revenge werden vor allem diese neueren Entwicklungen des Horrorfilms diskutiert. Die Filme Pascal Laugiers, insbesondere Martyrs (F/Can. 2008) und Ghostland (F/Can. 2018) werden zum Abschluss der LV als Fallbeispiele herangezogen, um zu diskutieren, inwieweit sie Entwicklungslinien des Horrorfilms aufnehmen und weiterführen und dem Genre eine neue Qualität verleihen.

Warnhinweis: Einige der zentralen Filme setzen aufgrund ihrer Drastik ein gewisses Maß an kinematographischer Leidensfähigkeit voraus.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Expertengruppe zu einem Subgenre: Handout erstellen (Abriss zur Geschichte des Subgenres anhand einzelner Filme, kommentierte Film- und Literaturliste); kurze Vorstellung des Handouts im Plenum mit Hinweisen und Problemen, die sich während des Arbeitsprozesses ergeben haben (ca. 10 Minuten) und aktive Mitgestaltung der Diskussion mit dem LV-Leiter (40% der Endnote); schriftliche Abschlussarbeit (12 Seiten reiner Text, Abgabe: 07.08.2019, 60% der Endnote)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Sichtung der Filme, Beteiligung an den Diskussionen, Erbringung aller Teilleistungen

Prüfungsstoff

Filme, Lektüre

Literatur

Julian Hanich: "Cinematic Emotion in Horror Films and Thrillers", New York: Routledge 2010.

Noel Carroll: "The Philosophy of Horror: or Paradoxes of the Heart", New York: Routledge 1990.

Benjamin Moldenhauer: "Ästhetik des Drastischen: Welterfahrung und Gewalt im Horrorfilm", Berlin: Bertz + Fischer

Carol Clover: "Men, Women, and Chain Saws", Princeton University Press 1992.

Ursula Vossen (Hg.): "Filmgenres Horrorfilm", Stuttgart: Reclam 2004.

Georg Seeßlen: "Horror: Grundlagen des populären Films", Marburg: Schüren 2006.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36