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170511 UE The Reel Thing: Geschichte und Praxis der Filmarchivierung (2022W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 12.11. 09:45 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Samstag 26.11. 09:45 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Samstag 03.12. 09:45 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Freitag 13.01. 15:00 - 20:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Samstag 21.01. 09:45 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Geschichte des Films ist abgesehen kanonischer Erzählungen verschiedener „Kinonationen“, unterschiedlicher Genres und gattungsgeschichtlicher Einteilungen in Fiktion, Dokumentar- oder Experimentalfilm ebenfalls als eine Technikgeschichte zu erzählen. Eine Perspektive auf den Film und dessen Materialität als „Film“ oder Objekt ist wesentlich für das Verständnis von Film, aber aus wissenschaftlicher Perspektive oft vernachlässigt worden. Die Technikgeschichte des Films ist geprägt von kuriosen Erfindungen, Experimenten, wie gleichermaßen einem industriellen Aufwand in der Produktion analogen Films, welcher nach dem Einzug des Digitalen im Kino unvergleichbar erscheint.

In Zusammenarbeit mit der Co-Leiterin der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums Janneke van Dalen soll sich ein Einblick in die materiellen wie technischen Aspekte des analogen Films und seiner verschiedenen Formate aus filmarchivarischer wie filmtheoretischer Perspektive erarbeitet werden. Fragen der Archivierung und Konservierung des Filmerbes sollen dabei ebenso behandelt werden wie grundlegende kulturwissenschaftliche Theorien zum Archiv (Jacques Derrida, Michel Foucault, Arlette Frage). Die verschiedenen Strategien der Filmarchivierung zwischen Konservierung und dem Bewahren eines kollektiven Filmerbes durch Vorführung und Präsentation geben ebenso einen Ausblick auf eine Institutionengeschichte der Filmarchive. Neben der Auseinandersetzung mit den technischen und materiellen Eigenschaften von 9,5mm bis 35mm Film sowie der Entwicklung von Filmfarben und Ton, soll ebenfalls ein erster Praxis-Kontakt mit einem archivarischen Umgang mit analogem Film ermöglicht werden. Dazu sind bei Möglichkeit auch Praxis-Einheiten in der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums vorgesehen.

Ziele
Gemeinsame Erarbeitung grundlegender filmhistorischer Zusammenhänge des Analogfilms; Verständnis technischer wie materieller Eigenschaften von analogem Film; Reflektion kulturwissenschaftlicher Fragestellungen im Umgang mit Archivmaterial und der Arbeit in Archiven; Geschichte und Praxis der Filmkonservierung.

Methoden
Regelmäßige Teilnahme an der Übung; Lektüre und Diskussion ausgewählter Texte; Gruppenpräsentationen und Gruppenarbeiten im Kurs; Anwendung des erlernten Wissens in einem anwendungsorientierter Abschlusstest.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme an der Übung; Lektüre und Diskussion ausgewählter Texte; Erarbeitung eines Glossareintrags zu einem filmtechnischen Begriff; Gruppenpräsentationen und Gruppenarbeiten im Kurs; anwendungsorientierter Abschlusstest.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung ist ein positives Bestehen der STEOP.

Beurteilung erfolgt durch Absolvierung folgender Teilleistungen:
Glossareintrag+Lesekarte (30%); Abschlusstest (50%); aktive Partizipation an Diskussionen+Gruppenarbeiten (20%)

Prüfungsstoff

Wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Literatur

Wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 28.09.2022 09:09