170540 UE Zu Geschichte und Gegenwart antiziganistischer Wissensbestände in Europa (2017S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Di 07.02.2017 09:00 bis Di 21.02.2017 23:59
- Anmeldung von Do 23.02.2017 09:00 bis Mi 01.03.2017 23:59
- Abmeldung bis Mo 20.03.2017 23:59
Details
max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Alle 5 Blocktermine sind verbindlich zu besuchen.
- Samstag 11.03. 11:30 - 14:45 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
- Samstag 25.03. 11:30 - 20:00 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
- Sonntag 26.03. 09:45 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
- Samstag 24.06. 11:30 - 20:00 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
- Sonntag 25.06. 09:45 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Lesekarten zu 4 Texten
1 Präsentation mit Thesenpapier
1 Präsentation mit Thesenpapier
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Alle Texte und Filme werden auf moodle bereitgestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Sa 02.04.2022 00:21
In Literatur, Malerei und Wissenschaft hat sich über Jahrhundert hinweg ein riesiger Fundus an Erzählungen und Bildern über Roma gebildet. Bis heute sind diese oft antiziganistischen Bilder im Film und im Fernsehen, sowie in der Kultur des Alltags - in der Musik, in der Mode, auf der Speisekarte bis hin zu Playmobilfiguren - allgegenwärtig. Diese Vorstellungswelt, oft mit der imaginären Figur des „Zigeuners“ und der „Zigeunerin“ verbunden, ist Teil Europäischer Kultur und steht in vielfältiger Verbindung zu den alarmierenden Lebensbedingungen vieler europäischer Roma.
Das Seminar befasst sich mit historischen und aktuellen „Zigeunerbildern“ in unterschiedlichen medialen Kontexten. Nach einer kurzen historischen Einführung werden einzelne Bilder, Fotografien, Filme und Fernsehsendungen so differenziert wie möglich in ihrer Geschichte, ihren Strukturen, Funktionen und Transformationen analysiert.Ziel
- Überblick über die historische Entwicklung antiziganistischer Wissensbestände und ihrer Funktion für die Mehrheitgesellschaft.
- Analytische Kompetenz im Bereich antiziganistischer Stereotype, Narrative und Bilder in verschiedenen Medien.
- Erarbeitung theoretischer Grundlagen postkolonialer Kritik.Im Rahmen des Seminars werdenTexte erarbeitet und diskutiert sowie Text-, Bild- und Filmanalysen gemeinsam erarbeitet sowie durch Gruppen vorgestellt.