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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170611 SE MA 1.2. "Theatrale und mediale Prozesse" (2021W)

Zukunftsmedien des Films

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
DIGITAL

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 12.10. 09:45 - 13:00 Digital
Dienstag 09.11. 09:45 - 13:00 Digital
Dienstag 23.11. 09:45 - 13:00 Digital
Dienstag 07.12. 09:45 - 13:00 Digital
Dienstag 11.01. 09:45 - 13:00 Digital
Dienstag 25.01. 09:45 - 13:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Filme, die Vorstellungen von Zukunftsmedien entwerfen, gehen nicht davon aus, was der Fall ist, sondern was der Fall sein könnte. Sie sind spekulative Explorationen von zukünftigen Entwicklungen, die über das gegenwärtige Mediensystem hinausweisen, um eine Vorausschau auf dessen Alternative, auf seine Umformung und Erweiterung, in Umlauf zu bringen. Filme wie eXistenZ (David Cronenberg, 1999), Eternal Sunshine of the Spotless Mind (Michel Gondry, 2004) oder Her (Spike Jonze, 2013) zeigen ‚Neue Medien‘, mit denen man in virtuelle Realitäten eintauchen, Erinnerungen manipulieren oder Wahrnehmungen simulieren kann. Welche Vorstellungen entwickeln diese Filme von den Möglichkeiten und Grenzen zukünftiger Medientechnologien? Wie simuliert das Kino futuristische Medienverhältnisse, erwünschte ebenso wie gefürchtete? Welchen Blick wirft es auf (noch) nicht existente mediale Apparaturen und Dispositive und was bedeutet das für sein eigenes mediales Verständnis? Welches ästhetische Spekulationsterrain breitet das Kino aus und wie wirkt es zurück auf tatsächliche mediale Entwicklungen?
Das Seminar behandelt die Ästhetik von filmischen Zukunftsszenarien und richtet sein Interesse auf die operative Dimension von futuristischen Medienentwürfen. Weiterhin wird es darum gehen, die filmische Reflexion von futuristischen Medien in Anbindung an kultur- und medientheoretische Debatten zu diskutieren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- mündliche Präsentation (40%)
- schriftliche Hausarbeit (60%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung einer positiven Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung ist, dass sämtliche Teilleistungen erbracht werden.
Es sind maximal zwei Einheiten (=eine Doppelsitzung) Fehlzeit gestattet.

Prüfungsstoff

Prüfungsrelevatnes Material wird auf Moodle bereitgestellt.

Literatur

Literatur wird auf Moodle bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 07.10.2021 18:08