Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170624 SE MA 1.3. "Diskurse und Methoden" (2019W)

Ökologie des Mentalen: Wahrnehmung, Kognition, (neue) Medien

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 09.10. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Mittwoch 30.10. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Mittwoch 06.11. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Mittwoch 20.11. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Mittwoch 04.12. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Mittwoch 08.01. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Mittwoch 22.01. 13:15 - 16:30 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Würden wir alles immer neu denken müssen, wir würden tatsächlich immer von vorne beginnen und könnten unseren Alltag kaum bewältigen. Sprache, Bilder, Musik, Gegenstände, Filme und natürlich die Computermedien sind komplexe Archive des Fühlens und Denkens, sie sind Teil des Mentalen und untrennbar mit den inneren neuronalen Prozessen der Wahrnehmung und der Kognition verbunden. Der größte Teil davon gehört zum kognitiven Nichtbewussten, wie Katherine Hayles es nennt. Sein Verhältnis zum psychischen Unbewussten ist vergleichbar dem, was Walter Benjamin einmal mit Bezug auf Sigmund Freuds Begriff des Unbewussten das optisch Unbewusste genannt hat, welches die Fotografie sichtbar mache. Dieses kognitive Nichtbewusste ist immer auch ein mediales, es bildet die mediale Ökologie des Mentalen. Mit den Computermedien ist dieser “extended mind” (Andy Clark) aber nicht mehr nur ein historisch entstandener Reichtum an Ideen, die uns adressieren, aktivieren und manchmal auch lähmen, er ist zu einem sich selbst verändernden und sich an jeweilige Zusammenhänge anpassenden Akteur geworden. Längst bildet er zusammen mit den menschlichen Akteuren kognitive Assemblagen. In der philosophy of mind wird neben dem extended auch von einem embodied, embedded und enacted sowie affected mind gesprochen.

Das Seminar wird diese Zusammenhänge in gemeinsamer Lektüre einiger zentraler Texte von Francisco Varela, Andy Clark, Katherine Hayles, Gilles Deleuze, Mark Hansen, Alva Noe, Arjun Appadurai u.a. erarbeiten. Dazu werden wir aber auch mit künstlerischen Arbeiten beschäftigen, so mit Pierre Hughes “UUmwelt”, die jüngst in London zu sehen war.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Abfassung einer
Seminararbeit und die gelungene Präsentation der Ergebnisse in Form eines Referats im Rahmen der Lehrveranstaltung. Es besteht Anwesenheitspflicht, ein zweimaliges unentschuldigtes Fehlen ist gestattet.
Jede Teilleistung wird eigenständig bewertet. Die Seminararbeit fließt zu 70% in die Beurteilung der Lehrveranstaltung ein, das Referat zu 30%.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:20