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170721 UE Ästhetik von Performancekunst (2020S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 09.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 16.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 23.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 30.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 20.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 27.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 04.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 11.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 18.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 25.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 08.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 15.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 22.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
Montag 29.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Performancekunst ist eine wahrnehmungsästhetische Herausforderung und ihr Verständnis erlernt man nicht in der schulischen Sozialisation, sondern muss sie sich erarbeiten. Neben der Beschäftigung mit Ästhetiken und Kriterien von Performancekunst – aus der Geschichte und der Gegenwart - soll in dieser Lehrveranstaltung zusammen mit den Studierenden auch die kuratorische Praxis angeschaut und analysiert werden. Performancekunst ist meist „frei“ produzierte Kunst, anders als Sprechtheaterkunst, die doch zumeist als Auftragsarbeit für Theaterhäuser entsteht. Da sich die freie Theaterarbeit sehr stark von der institutionellen unterscheidet, werden auch in der Spielplangestaltung der Häuser, die diese freien Arbeiten produzieren und zeigen, andere Rahmenbedingungen tragend, sowohl in inhaltlicher und struktureller Hinsicht wie auch im Hinblick auf Organisations- und Subventionsmöglichkeiten, auf Standortfragen und nicht zuletzt in Fragen der Vermittlung und medialen Wahrnehmung. Kuratieren ist ein Bekenntnis. Ein Bekenntnis zu den Arbeiten, ein Bekenntnis zu den Ästhetiken. Kuratieren ist eine Wette. Eine Wette auf das Gelingen, eine Wette auf das Scheitern. Und Kuratieren ist eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an die Künstler_innen, eine Liebeserklärung an die Menschen, die hinter den künstlerischen Arbeiten stehen.Die Studierenden erhalten in dieser Lehrveranstaltung Kenntnisse über die Komplexität von Produktion und Kuration und dies anhand von praktischen Übungen und von Aufführungsanalysen. Es werden Expert_innen eingeladen und Aufführungen in zeitgenössischen Tanz-, Theater- und Performancehäusern Wiens besucht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

schriftliche verfaßte Impulsreferate (30%), Hausübungen (20%), Abschlussarbeit (25%), Diskussionsbereitschaft (25%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Durcharbeiten der Arbeitsmaterialien, theoretische und praktische Kenntnisse zeitgenössischen Theaters sollten vorhanden sein

Prüfungsstoff

Literatur

Fischer-Lichte, Erika: Ästhetik des Performativen. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2004. | Fischer-Lichte, Erika: Performativität. Bielefeld, transcript, 2012. | Klein, Gabriele/Sting, Wolfgang (Hrsg.): Performance. Bielefeld: transcript, 2005. | Ausstellungskatalog: out of actions. Aktionismus, Body Art & Performance 1949-1979. Ostfildern: Cantz-Verlag, 1998. | Goldberg, RoseLee: Die Kunst der Performance. München: Deutscher Kunstverlag, 2015. | O’Reilly, Sally: Body Art. Der Körper in der zeitgenössischen Kunst. Berlin/München, Deutscher Kunstverlag, 2012. | Lehmann, Hans-Thies: Postdramatisches Theater. Frankfurt/Main: Verlag der Autoren, 1999. | Matzke, Annemarie/Weiler, Christel/Wortelkamp, Isa (Hrsg.): Das Buch von der angewandten Theaterwissenschaft.Köln, Alexander Verlag, 2012. | Brauneck, Manfred (Hrsg.): Das freie Theater im Europa der Gegenwart. Bielefeld: transcript, 2016. | Fülle, Henning: Freies Theater. Die Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft (1960-2010). Berlin: Theater der Zeit, 2016 | Phelan, Peggy: Unmarked. The Politics of Performance. Routledge, 1993. | Butler, Judith: Gender Trouble. New York 1990. | Carlson, Marvin: Performance. A critical introduction. London/New York 1996. | Turner, Victor: Das Ritual. Struktur und Anti-Struktur. Frankfurt/New York, Campus, 2005.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Sa 02.04.2022 00:21