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170741 UE Performance Theory zwischen Theater und Anthropologie (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 13.05. 09:45 - 16:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Sonntag 14.05. 09:45 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Samstag 20.05. 09:45 - 16:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
Sonntag 21.05. 09:45 - 14:45 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt: Performance Theory ist ein interdisziplinäres Konzept, das ganz unterschiedliche Formen der „Aufführung“ untersucht: neben dem Theater sind es vor allem Rituale, Sportereignisse, politische Veranstaltungen oder das Geschehen des Alltags. Bereits in seiner frühen Entstehungsphase in den 1960er-Jahren war das Konzept geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung zwischen Theater und Anthropologie. So kamen wesentliche Impulse für die von Richard Schechner maßgeblich geprägte Performance Theory aus dem Bereich des Rituals (Victor Turner) oder dem Spiel (Gregory Bateson).
Im Seminar wollen wir uns in historischer und analytischer Perspektive und anhand von Beispielen die verschiedenen Ansätze der Performance Theory erarbeiten. Dabei wollen wir gerade jenen Einflüssen nachgehen, die die grundlegenden interdisziplinären und interkulturellen Dimensionen dieses Konzepts begründen. Welchen Einfluss hat die Auseinandersetzung mit anderen, ‚unbekannten‘ kulturellen Praktiken (Ritualen, ...) auch noch heute auf die Konzepte der Performance Theory?
Das Seminar verfolgt dabei eine doppelte Perspektive: Einerseits werden wir uns in historischer Perspektive mit der Lektüre einschlägiger Texte der Performance Theory sowie mit den eng mit dieser verknüpften künstlerischen Praktiken der New Yorker Avantgarde der 1960er und 70er-Jahre beschäftigen. Andererseits wollen wir in der Auseinandersetzung mit aktuellen Inszenierungen aus dem Bereich des Theaters, der Ethnographie und unseres Alltags schauen, welche analytischen Werkzeuge die Performance Theory bietet und wie wir sie zur Anwendung bringen können.

Ziele: Die Perspektive und Geschichte der Performance Theory soll anhand verschiedener Aufführungs- und Inszenierungsbeispiele vermittelt werden. Die zentrale Rolle der Auseinandersetzung mit der Neo-Avantgarde für aufführungsorientierte Künste des 20. und 21. Jahrhunderts soll durchdrungen werden. Die interkulturellen und ethnologischen Hintergründe des Konzepts Performance Studies sollen vermittelt werden. Er soll ermöglicht werden, auch performative Strategien des Alltags, des Ereignisses und des Rituals zu beschreiben.

Methoden: Analyse von Inszenierungen, Textlektüre, Gruppenarbeit, Übertragung des gelernten Wissens, Methodenreflektion.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Studienarbeit sowie Referat oder Lesekarte

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Positive Beurteilung der Einzelleistungen. Beurteilungskriterien werden in der ersten Sitzung vorgestellt.

Prüfungsstoff

Seminartexte und -materialien

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36