Universität Wien FIND

Kehren Sie für das Sommersemester 2022 nach Wien zurück. Wir planen Lehre überwiegend vor Ort, um den persönlichen Austausch zu fördern. Digitale und gemischte Lehrveranstaltungen haben wir für Sie in u:find gekennzeichnet.

Es kann COVID-19-bedingt kurzfristig zu Änderungen kommen (z.B. einzelne Termine digital). Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

170993 VO Bild- und Wortkombinationen in Theorie und Geschichte (2021W)

DIGITAL

Bei Fragen organisatorischer Natur oder Nachanmeldungen zur Vorlesung nach der ersten Blockveranstaltung wenden Sie sich bitte - so Sie im Erweiterungcurriculum bereits angemeldet sind, das ist Voraussetzung - unter Angabe Ihrer Matrikelnummer und Studienkennzahl an meine Tutorin Sonja Browne unter sonjab73@univie.ac.at.

ACHTUNG! Bitte lesen Sie vor der Anmeldung die Informationen der SPL-Homepage durch und melden Sie sich für das Erweiterungscurriculum an (jederzeit möglich), ehe sie die Vorlesung belegen. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung die richtige Studienkennzahl aus (A171), sonst erkennt das Anmeldesystem Ihre Prüfungsleistung nicht.

https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/studien/ec-medienaesthetik/
Studierende der Theater-Film und Medienwissenschaften können das Erweiterungscurriculum "Medienästhetik im Alltagseinsatz" leider nicht besuchen.

ANLEITUNG ZUR REGISTRIERUNG DES EC "A 171 Medienästhetik im Alltagseinsatz":

https://www.youtube.com/watch?v=2uUQBRJFGNQ

Ein Verzeichnis häufiger Fragen zur Vorlesung finden Sie auch auf meiner Webseite http://www.andrea-gnam.de/fileadmin/user_upload/Haeufige_Fragen.pdf

Bitte zuerst ansehen, ehe Sie mich kontaktieren!

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Da die Vorlesung online stattfindet, stehe ich Ihnen zusätzlich zu den auf jeden Fall ab 2.1.22 eingestellten Vorlesungsaufzeichnungen an 14 aufeinander folgenden Terminen ab 1. Februar von 17 Uhr bis 18.30 Uhr für Gespräche und Diskussionen online zur Verfügung. Ich werde vorher jeweils genau angeben, welche Abschnitte der aufgezeichneten Vorlesung diskutiert werden können, damit wir eine gemeinsame Basis haben.
Es besteht keine Anwesenheitspflicht Ihrerseits, aber betrachten sie sich als herzlich willkommen.
Die Vorlesung selbst steht ab sofort auf moodle online zur Verfügung.

Dienstag 01.02. 10:00 - 14:00 Digital
Donnerstag 03.02. 10:00 - 14:00 Digital
Montag 07.02. 10:00 - 14:00 Digital
Mittwoch 09.02. 10:00 - 14:00 Digital
Freitag 11.02. 10:00 - 14:00 Digital
Montag 14.02. 10:00 - 14:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung umfasst vier große Themenbereiche, die auch aktualisiert werden:

1." Bilder als historische Quellen": z. B. frühe Schriften und Bildnotationen, Rolle von Gesten und Gebärden im historischen Wandel, Bildpolitik, Medienikonen, Rolle der Zentralperspektive für das europäische Selbstverständnis
2. "Öffentlicher Raum a: Werbung und Kunst/Kunst und Werbung" : z. B. Paris im 19. Jahrhundert, Schaufenster und Urbanität, die Rolle des Kubismus, Pop-Art, aktuelle und historische politische Kunst
3. "Öffentlicher Raum b: Graffiti und Streetart": z.B. historischer Abriss, Writing Bewegung im New York der Siebziger Jahre, aktuelle Positionen und Diskussionen, Wettstreit zwischen Graffiti und Werbung, rechtliche Problematiken, Rezeptionsfrage
- Exkurs: Restitutionsdebatte
4. "Bildtitel und Bildsignaturen" : z.B. Bedeutung in der Fotografie für die Rezeption, Signatur als programmatischer Akt, Geschichte der Signatur in Malerei und Plastik
5. Zusatz: Restitutionsdebatte zur afrikanischen Kunst

Vermittlung der Kenntnis übergreifender kulturgeschichtlicher Zusammenhänge am Beispiel von Bild-Wortkombinationen im großen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart, Vermittlung grundlegender bild- und textkritischer Analysefähigkeiten, Einblick in theoretische Positionen und Diskurse.
Abwechslungsreiche Vorlesung in freiem Vortrag mit viel Bildmaterial und der Möglichkeit Fragen zu stellen.

Die Vorlesung wird in Form von Aufzeichnungen ab 02.01.2022 auf Moodle zum individuellen Abruf bereitstehen.

So die Vorlesung online stattfindet, gibt es zusätzlich zu den in jedem Fall vorab bereitgestellten Aufzeichnungen extra dafür vorgesehenen online Kontaktstunden, s. unter Termine

Bei Fragen organisatorischer Natur oder Nachanmeldungen zur Vorlesung nach der ersten Blockveranstaltung wenden Sie sich bitte - so Sie im Erweiterungcurriculum bereits angemeldet sind, das ist Voraussetzung - unter Angabe Ihrer Matrikelnummer und Studienkennzahl an meinen Tutorin Sonja Brownde unter sonjab73@univie.ac.at. Sie ist bis 28. Februar zuständig, ab 1. März wenden Sie sich bitte an die neue Tutorin Julia Wurzinger.

ACHTUNG! Bitte lesen Sie vor der Anmeldung die Informationen der Studienservicestelle und melden Sie sich für das Erweiterungscurriculum an (jederzeit möglich), ehe sie die Vorlesung belegen.

Studierende der Theater-Film und Medienwissenschaften können das Erweiterungscurriculum "Medienästhetik im Alltagseinsatz" leider nicht anrechnen lassen.

Ein Verzeichnis häufiger Fragen zur Vorlesung finden Sie auch auf meiner Webseite http://www.andrea-gnam.de/fileadmin/user_upload/Haeufige_Fragen.pdf
Bitte zuerst ansehen, ehe Sie mich kontaktieren!

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

90 minütige online Klausur oder - je nach Lage - 3 stündige Präsenzklausur - bestehend aus einem Fragekomplex und einem Essay zu einem Gebiet aus der Vorlesung (zwei Themen zur Auswahl), und 3 Fragen zum Inhalt des Vorlesungsstoffs (s.o.)
individuelle Bewertung (kein multiple choice).
Bei der online Prüfung sind Hilfsmittel wie Ihre vollständigen Mitschriften und die auf moodle eingestellten Texte zugelassen,
Bitte nicht wikipedia e.c. zu Rate ziehen oder ganze Sätzen oder Passagen aus fremden Mitschriften übernehmen. Werden zur Vorbereitung und zum Nachlesen bereitgestellte Texte wissenschaftlicher Autoren aus moodle hinzugegezogen und wird daraus wörtlich zitiert, müssen diese wörtlichen Zitate nach den allgemeinen Zitierregeln (seitengenaue Kennzeichnung als wörtliches Zitat mit Anführungszeichen und Quelle oder Kennzeichnung als eigenständiges Paraphrasieren mit vgl. und Quellenangabe) gekennzeichnet werden. Jede Klausur ist selbstverständlich individuell zu formulieren.
Es ist aber zum Bestehen der Prüfung wie bisher vollkommen ausreichend, wenn Sie sich auf Ihre eigenen Mitschriften stützen.
Da Sie für die online Prüfung vollen Zugang zu Ihren Mitschriften und die Texte auf moodle haben, ist die Prüfungszeit auf 90 Minuten reduziert. Sollten wieder Präsenzklausuren stattfinden, 120 Minuten und zulässige Mitnahme von drei handschriftlich verfassten Seiten (3 Seiten, nicht 3 doppelseitig beschriftete Blätter) mit von Ihnen selbst verfassten Notizen, die bei der Abgabe der Prüfung eingereicht werden müssen, Bewertungskriterien (Punkteschema) s. moodle
Beantworten von Fragen und Schreiben eines Essays (Auswahl zwischen zwei jeweils neu gestellten Themen) auf Deutsch als Klausur
1. Prüfungstermin digital 16. FEBRUAR 2022, 9 Uhr-10.30 Uhr

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Beherrschung des Vorlesungsstoffes auf dem aktuellen Stand der Vorlesung des jeweiligen Semesters,
Beurteilungsmaßstab Klausur:
Höchstpunktzahl 14 Punkte, Mindestpunktzahl zum Bestehen 7 Punkte
Essay bis zu 8 Punkte erreichbar
Fragen bis zu 6 Punkte erreichbar
Bewertungsschema: 14/13 Punkte = 1
12/11 Punkte = 2
10/9 Punkte = 3
8/7 Punkte = 4
unter 7 Punkte: 5
Sollte eine Vorortprüfung in diesem Semester möglich sein, dürfen 2 Seiten selbst verfasste, aktuelle handschriftliche Mitschriften der Vorlesung mitgenommen werden, aber ausschließlich eigene Mitschriften - diese Mitschrift muss zur Kontrolle dann mit der Klausur zusammen eingereicht werden.
Jeder Essay ist selbstverständlich in ganzen Sätzen und individuell von Ihnen selbst zu formulieren. Er muss auf das gestellte Thema bezogen und in deutscher Sprache verfasst sein.

Prüfungsstoff

gesamter semesteraktueller Vorlesungsstoff, s. Beschreibung

Literatur

Die wichtigste Literatur, die der Vorlesung zugrunde liegt, hier, noch mehr weiterführende Literatur wird aus Platzgründen auf Moodle angegeben:
- Assmann, Jan : Altägyptische Bildpraxen und ihre implizierten Theorien. In: Bildtheorien. Anthropologische und kulturelle Grundlagen des Visualistic Turn. Hrsg.v. Klaus Sachs-Hombach. Ffm 2009, S.74- 103
− Bálazs, Béla (1923): Der sichtbare Mensch oder die Kultur des Films. In: Texte zur Theorie des Films. Hrsg. von Franz-Josef Albersmeier. Stuttgart 2003, S. 224-233
- Baxandall, Michael (1972): Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und Erfahrung imItalien des 15. Jahrhunderts. Aus dem Englischen von Hans-Günter Holl. Ffm 1977,S.105-134
- Belting, Hans (Hg.): Bilderfragen-Bildwissenschaft im Aufbruch. München 2007, hier: Gottfried Boehm: Iconic Turn. Ein Brief. S. 27-36, W. T. Mitchell: Eine Antwort. S. 37-46
− Breuss, Susanne: Window Shopping. Eine Fotogeschichte des Schaufensters. Wien 2010
- Boehm, Gottfried: Wie Bilder Sinn erzeugen. Die Macht des Zeigens. Berlin 2007. S. 199-212
− Burg, Tobias: Die Signatur. Formen und Funktionen vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert. Berlin 2007
- Burke, Peter: Augenzeugenschaft. Bilder als historische Quellen. Aus dem Englischen von Matthias Wolf. Berlin 2003
- Evans, Nicholas: Wenn Sprachen sterben und was wir mit ihnen verlieren. München 2014
- Haskell, Francis: Die Geschichte und ihre Bilder. Die Kunst und die Deutung der Vergangenheit. Aus dem Englischen übersetzt von Michael Bisschoff. München 1995, S. 145-174
- Held, Jutta: Die Häfen Frankreichs von Vernet. In: Zwischen Renaissance und Aufklärung. Hrsg. v. Klaus Garber. Chloe. Beihefte zum Daphnis. Bd 8, Rodopi 1988
- Kopp-Schmidt, Gabriele: Ikonographie und Ikonologie. Eine Einführung. Köln 2004
- Martina Lenzen: Künstliche Intelligenz. Was sie kann und was uns erwartet. München 2018
− Kunstforum international 1982, Bd. 50 zu Graffiti
- Kunstforum international 2019 Bd. 260 zu Graffiti, neuere Einwicklungen
- Paul, Gerhard: „Mushroom Clouds“. Entstehung, Struktur und - Funktion einer Medienikone des 20. Jahrhunderts im interkulturellen Vergleich. In: Visual History. Ein Studienbuch. Hrsg. v. Gerhard Paul. Göttingen 2006, S. 242-264
- G. Glenn Penny: Im Schatten Humboldts. Eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie. Aus dem Englischen von Martin Richter. München 2019
− Rehm, Ulrich: Stumme Sprache der Bilder. Gestik als Mittel neuzeitlicher Bilderzählung.
München 2002
- Poeschel, Sabine: Handbuch der Ikonographie. Sakrale und profane Themen, Darmstadt 2003, S. 13-32
- Bénédicte Savoy: Afrikas Kampf um seine Kunst. Geschichte einer postkolonialen Niederlage. München 2021
- Varnedoe, Kirk; Gopnik, Adam: High Low. Moderne Kunst und Trivialliteratur. München 1990
− Waclawek, Anna: Graffiti und Streetart. Berlin, München 2012
- Helmut Parzinger: Verdammt und vernichtet. Kulturzerstörung vom Alten Orient bis zur Gegenwart. München 2021
− Wilson, David M.: Der Teppich von Bayeux. Aus dem Englischen übersetzt von Wolfgang Proll, Frankfurt am Main und Berlin 2010

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 18.01.2022 16:28