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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180019 PS Selbstbewusstsein im Kontext der Phänomenologie des Zeitbewusstseins (2016W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Vorkenntnisse in Phänomenologie sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung für den Besuch der LV. Zur Einführung in die Phänomenologie wird empfohlen:

Zahavi, Dan (2009): Husserls Phänomenologie. Tübingen: Mohr Siebeck.
Zahavi, Dan (2007): Phänomenologie für Einsteiger. Paderborn: Fink.

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG! Die Einheit am 07.10.16 fällt aufgrund eines Forschungsaufenthaltes aus! Die erste Einheit wird am 14.10.16 stattfinden!

Freitag 07.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 14.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 21.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 28.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 04.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 11.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 18.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 25.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 02.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 09.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 16.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 13.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 20.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Freitag 27.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der LV wird der Frage nachgegangen, inwieweit phänomenologische Analysen des Zeitbewusstseins zur Debatte über die Natur von Selbstbewusstsein beitragen können. Dabei stehen folgende Aspekte und Fragen im Vordergrund: Was heißt es, sich seiner selbst bewusst zu sein? Welche gemeinsam tragende Struktur haben die verschiedenen Formen von Selbstbewusstsein? Was sind wichtige Aspekte und Dimensionen der verschiedenen Formen von Selbstbewusstsein? Wie ist das Verhältnis von Selbstbewusstsein und Bewusstsein: Umfasst jedes Bewusstsein von etwas auch Selbstbewusstsein? Was ist die ursprüngliche Form von Selbstbewusstsein, auf dem alles Wissen von sich selbst beruht? Ist ursprüngliches Selbstbewusstsein nur möglich durch Reflexion oder präreflexiv? Oder ist eine letzte strukturelle Erklärung von Selbstbewusstsein gar nicht möglich?
Parallel zu einer umfassenden, aber auf Selbstbewusstsein fokussierten Lektüre der Zeitanalysen Husserls werden zur Beantwortung dieser Fragen ausgewählte Texte der Heidelberger Schule (z.B. Henrich, Frank), der zeitgenössischen analytischen Philosophie (z.B. Kriegel, Hutto) und Phänomenologie (z.B. Zahavi) gelesen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für eine positive Note ist regelmäßige Anwesenheit, die Teilnahme an den Textbesprechungen und der Diskussion und das Verfassen kürzerer Reflexionen (ca. 600-800 Wörter) während des Semesters Voraussetzung (30 % der Note). Zudem erfolgt die Benotung auf Basis einer Seminararbeit (ca. 6000 Wörter), die zu Ende des Semesters verfasst werden soll (70% der Note).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Wird im Rahmen der LV bekanntgegeben!

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M 5.1, PP 57.3.2

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23