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180025 SE Medienwerkstatt Toleranz (2019S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 21.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 28.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 04.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 11.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 02.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 09.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 16.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 23.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 06.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 13.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien
Donnerstag 27.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3D, NIG Universitätsstraße 7/Stg. III/3. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Begriff "Toleranz" kann aus zwei markant verschiedene Weisen aufgefasst werden. Die klassische Lesart, die ihn eng mit der aufgeklärten, antidogmatischen Verständigungsbereitschaft im Gefolge der europäischen Religionskriege verbindet, sieht in dieser Haltung eine Grundlage moderner Gemeinwesen. Dagegen wendet eine jüngere Sichtweise ein, dass diese Einstellung häufig mit der herablassenden Geste einer hegemonialen Gesellschaftsschicht einher geht und (durch die deeskalierende Kompromissbereitschaft) den status quo stabilisiert.

Die Lehrveranstaltung stellt sich zwei Ziele. Erstens wird anhand ausgewählter Texte die erwähnte Ambivalenz dargestellt und diskutiert. Zweitens wird erwartet, dass die Teilnehmerinnen diese Auseinandersetzung in einer selbstgewählten (bevorzugt) audiovisuellen Produktion an einem Thema konkretisieren. Vergleiche zum systematischen Hintergrund dieses Versuches: http://radius.philo.at/theorie-sichtbar-horbar/.

Der Werkstattcharkter der Veranstaltung ergibt sich aus der fortlaufenden Präsentation und
Implementierung der sich entwickelnden Projekte. Beispiele für die Form der erwarteten Ergebnisse (aus früheren Seminaren) finden sich auf http://radius.philo.at/podcast/.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminarcharakter: regelmäßige Anwesenheit erforderlich. 2 versäumte Sitzungen werden toleriert.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ausschlaggebend für die Beurteilung ist die Mitarbeit in der Erarbeitung der behandelten Texte und audio-visuellen Unterlagen, sowie Idee und Design des eigenen Beitrags. Es wird keine besondere medientechnische Fertigkeit verlangt, sondern erwartet, dass sich der Beitrag an den jeweiligen Kompetenzen orientiert. Mindestanforderung ist die Präsentation eines Projektplans und (als Ergebnis) die Abgabe eines Medienbeitrags zum Thema.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 09.10.2019 15:08