Universität Wien

180050 SE Macht und Subjekt bei Foucault (2022W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG: Neben den Mittwoch-Terminen beinhaltet die Lehrveranstaltung auch einen Samstag-Blocktermin.

Mittwoch 12.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 19.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Samstag 05.11. 11:30 - 15:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 09.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 16.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 23.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 30.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 07.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 14.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 11.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Gefolge von Nietzsche hat Michel Foucault eine der avanciertesten Theorien der Macht entwickelt. Diese Analyse der Macht hat in den letzten Jahrzehnten eine breite Rezeption, aber auch scharfe Kritik erfahren. Mittlerweile ist die Diskussion nüchterner geworden und wurde immer mehr sichtbar, welche entscheidenden und produktiven Ansätze Foucaults Denken für eine Thematisierung von Macht, Wissen und Subjekt für die Humanwissenschaften und die Philosophie bietet.
In der Lehrveranstaltung soll vor diesem Hintergrund Foucaults Analyse der Macht herausgearbeitet werden. Macht wirkt bei Foucault nicht von außen auf schon bestehende Subjekte ein, sondern ist an der Konstitution von Subjektivität beteiligt. Dabei geht es Foucault analog wie anderen um die Ausarbeitung eines Machtbegriffs, der die Verengung von Macht auf Herrschaft oder Unterdrückung rückgängig macht und im Anschluss vor allem an Nietzsche die Produktivität der Macht betont.
Ein Schwerpunkt des Seminars sind vor allem die sogenannten machttheoretischen Schriften wie Überwachen und Strafen und Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1, aber auch andere Texte aus dem Umfeld und spätere Texte werden herangezogen, die eine Erweiterung und Korrektur seiner Machttheorie und Subjektkonzeption beinhalten.

Methoden: Einführungen durch den Lehrveranstaltungsleiter, Lektüre und Diskussion von Texten, die in Referaten vorgestellt werden.

Ziele: Einführung in und Auseinandersetzung mit Foucaults Macht- und Subjekttheorie.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung (zwei Einheiten kann gefehlt werden). Referat (im Rahmen eines Gruppenreferats - auch schriftlich auszuarbeiten), Lektürereflexionen, Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung (zwei Einheiten kann gefehlt werden). Zeugniserwerb durch Referat (im Rahmen eines Gruppenreferats - auch schriftlich auszuarbeiten), Lektürereflexionen, Seminararbeit.
Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung: ausreichende Anwesenheit, Referat, Lektürereflexionen.
Lektürereflexionen/Mitarbeit: 15%, Referat: 25%, Seminararbeit: 60%.

Prüfungsstoff

Die im Seminar zu lesende Literatur.

Literatur

Foucault, Michel: Die Ordnung des Diskurses, Frankfurt am Main, 1991.
Foucault, Michel: Überwachen und Strafen, Frankfurt am Main, 1976.
Foucault, Michel: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit 1, Frankfurt am Main, 1977.
Foucault, Michel: In Verteidigung der Gesellschaft, Frankfurt am Main, 2001.
Foucault, Michel: Schriften in vier Bänden, Frankfurt am Main, 2001-2005.

Die im Seminar zu lesende Literatur wird als PDF auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 29.09.2022 18:28