180063 VO Geschichte der Philosophie II (Mittelalter und frühe Neuzeit) BEd (2020S)
für das Lehramt
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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
Details
Sprache: Deutsch
Prüfungstermine
- Freitag 26.06.2020 09:45 - 11:15 Digital
- Montag 28.09.2020 09:45 - 11:15 Digital
- Mittwoch 09.12.2020 09:45 - 11:15 Digital
- Dienstag 02.02.2021 09:45 - 11:15 Digital
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Freitag 13.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 20.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 27.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 03.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 24.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 08.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 15.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 22.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 29.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 05.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 12.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
- Freitag 19.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Schriftliche Schlußprüfung (90 Minuten).
Wenn Sie ein Deutsch-Wörterbuch verwenden möchten, müssen Sie es zu Beginn der Prüfung zur Kontrolle vorweisen.Update aufgrund von Covid-19 vom 21. 4. 2020:Die Vorlesungsprüfung erfolgt digital im Format einer Multiple-Choice Prüfung mit zehn teilweise offenen Fragen. Die Notenzuordnung bleibt wie unten beschrieben bestehen. Mit der Anmeldung zu dieser digitalen Prüfung erklären Sie sich mit diesem Prüfungsmodus einverstanden. Ein zweiter, dritter oder vierter Prüfungstermin, der online durchgeführt werden muss, kann vom ersten Termin oder den vorhergehenden Terminen formal abweichen.Die Abwicklung der digitalen schriftlichen Prüfung erfolgt über die Nutzung von Moodle. Sie müssen sich als Studierende*r mit Ihrem u:account einloggen und bestätigen dadurch ihre Identität. Darüberhinausgehende Identifizierungsmethoden sind nicht vorgesehen.Antrittszählung:
Mit Anmeldung zu dieser digitalen Prüfung erklären Sie sich mit dem Prüfungsmodus einverstanden. Jeder Prüfungsantritt wird wie üblich gezählt.Prüfungsaufsicht:
Bei digitalen schriftlichen Prüfungen wird zumindest eine fachkundige Person bekanntgegeben (Deckblatt der Prüfung), die unmittelbar vor, während und nach der Prüfung digital erreichbar ist und für Fragen zur Prüfung und (technischen) Problemen verfügbar ist. Bei technischen Problemen können Sie sich auch an den Helpdesk des ZID wenden.Prüfungseinsicht:
Auch bei Online-Prüfungen besteht die Möglichkeit auf Prüfungseinsicht. Studierende wenden Sie sich dazu an ihre*n Prüfer*in.Schummeln:
Mit Teilnahme an der digitalen schriftlichen Prüfung erklären Sie diese selbständig und ohne Hilfe Dritter abzulegen. Die Prüfung kann zur Kontrolle einer Plagiatsprüfung unterzogen werden (Turnitin). Innerhalb der Beurteilungsfrist von vier Wochen können mündliche Nachfragen durch die Lehrperson zum Stoffgebiet der Prüfung erfolgen. Dies kann auch stichprobenartig und ohne konkreten Schummelverdacht erfolgen.
Wenn Sie ein Deutsch-Wörterbuch verwenden möchten, müssen Sie es zu Beginn der Prüfung zur Kontrolle vorweisen.Update aufgrund von Covid-19 vom 21. 4. 2020:Die Vorlesungsprüfung erfolgt digital im Format einer Multiple-Choice Prüfung mit zehn teilweise offenen Fragen. Die Notenzuordnung bleibt wie unten beschrieben bestehen. Mit der Anmeldung zu dieser digitalen Prüfung erklären Sie sich mit diesem Prüfungsmodus einverstanden. Ein zweiter, dritter oder vierter Prüfungstermin, der online durchgeführt werden muss, kann vom ersten Termin oder den vorhergehenden Terminen formal abweichen.Die Abwicklung der digitalen schriftlichen Prüfung erfolgt über die Nutzung von Moodle. Sie müssen sich als Studierende*r mit Ihrem u:account einloggen und bestätigen dadurch ihre Identität. Darüberhinausgehende Identifizierungsmethoden sind nicht vorgesehen.Antrittszählung:
Mit Anmeldung zu dieser digitalen Prüfung erklären Sie sich mit dem Prüfungsmodus einverstanden. Jeder Prüfungsantritt wird wie üblich gezählt.Prüfungsaufsicht:
Bei digitalen schriftlichen Prüfungen wird zumindest eine fachkundige Person bekanntgegeben (Deckblatt der Prüfung), die unmittelbar vor, während und nach der Prüfung digital erreichbar ist und für Fragen zur Prüfung und (technischen) Problemen verfügbar ist. Bei technischen Problemen können Sie sich auch an den Helpdesk des ZID wenden.Prüfungseinsicht:
Auch bei Online-Prüfungen besteht die Möglichkeit auf Prüfungseinsicht. Studierende wenden Sie sich dazu an ihre*n Prüfer*in.Schummeln:
Mit Teilnahme an der digitalen schriftlichen Prüfung erklären Sie diese selbständig und ohne Hilfe Dritter abzulegen. Die Prüfung kann zur Kontrolle einer Plagiatsprüfung unterzogen werden (Turnitin). Innerhalb der Beurteilungsfrist von vier Wochen können mündliche Nachfragen durch die Lehrperson zum Stoffgebiet der Prüfung erfolgen. Dies kann auch stichprobenartig und ohne konkreten Schummelverdacht erfolgen.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die schriftliche Prüfung umfasst zehn Fragen, jede vollständig korrekt beantwortete Frage wird mit 10 Punkten bewertet.
Notenschlüssel:
60 Punkte und darunter: Nicht genügend;
61-70 Punkte: Genügend;
71-80 Punkte: Befriedigend;
81-90 Punkte: Gut;
91-100 Punkte: Sehr gut.
Notenschlüssel:
60 Punkte und darunter: Nicht genügend;
61-70 Punkte: Genügend;
71-80 Punkte: Befriedigend;
81-90 Punkte: Gut;
91-100 Punkte: Sehr gut.
Prüfungsstoff
Der in der VO vorgetragene Stoff.
Literatur
Auswahl der Texte, die im Moodle bereitgestellt sind:
Adamson, Peter (2010): „Freedom and Determinism“, in: Robert Pasnau (Hg.): The Cambridge History of Medieval Philosophy (Vol. 1), Cambridge: Cambridge University Press, 399-413.
Anselm von Canterbury (1968): „De Grammatico“, in: Ders.: Opera Omnia. Hg. von F[ranciscus] S[alesius] Schmitt. Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann, 145–168.
Aurelius Augustinus (2007): Vom Gottesstaat [413-426]. Aus dem Lat. übertr. von Wilhelm Thimme. München: dtv.
Boethius, Anicius Manlius Severinus (1968): The Theological Tractates / The Consolation of Philosophy. Lat./Engl., Cambridge, Mass.: Harvard University Press (= Loeb Classical Library 74).
Capella, Martianus (2005): „Viertes Buch: Die Dialektik“, in: Ders.: Die Hochzeit der Philologia mit Merkur (De nuptiis Philologiae et Mercurii), übers. von Hans Günter Zekl. Würzburg: Königshausen & Neumann, 123–156.
Bruno, Giordano (1999): „Über das Unendliche, das Universum und die Welten (De l’infinito universo et mondi)“ in: Elisabeth von Samsonov (Hg.)(1999): Philosophie jetzt! Giordano Bruno. München: dtv, 435–464.
Erisman, Christophe (2007): „The Logic of Being: Eriugena’s Dialectical Ontology“, Vivarium 45, 203–218.
Frede, Michael (1999): „Monotheism and Pagan Philosophy in Later Antiquity“, in: Polymnia Athanassiadi u. Michael Frede (Hg.): Pagan Monotheism in Late Antiquity. Oxford: Clarendon Press, S. 41–67.
Hall, Alexander W. (2008): „John Buridan: On Aristotle’s Categories“, in: Lloyd A. Newton (Hg.): Medieval Commentaries on Aristotle’s Categories. Leiden u. Boston: Brill, 295–316.
Ijsseling, Samuel (1988): „Augustinus und die Rhetorik“, in: Ders.: Rhetorik und Philosophie. Eine historisch-systematische Einführung. Stuttgart: frommann-holzboog, S. 63–69.
Jacobi, Klaus (2000): „Peter Abaelard. Unterscheidungswissen“, in: Theo Kobusch (Hg.): Philosophen des Mittelalters. Eine Einführung. Darmstadt: WBG, 54–66.
King, Peter (2015): „Thinking about Things. Singular Thought in the Middle Ages.“, in: Gyula Klima (Hg.): Intentionality, Cognition, and Mental Representation in Medieval Philosophy. New York: Fordham University Press, 104–121.
Lagercrantz, Olof (1965): „Die Engel“, in: Ders.: Von der Hölle zum Paradies. Dante und die Göttliche Komödie. Frankfurt a. Main: Insel, 231–245.
Lenz, Martin (2008): „Why Can’t Angels Think Properly? – Ockham against Chatton and Aquinas.“, in: Isabel Iribarren u. Martin Lenz (Hg.): Angels in Medieval Philosophical Inquiry. Their Function and Significance. Farnham [et al.]: Ashgate, 155–167.
Marenbon, John (2002): „Some Semantic Problems in Anselm’s De grammatico“, in: Michael W. Herren (Hg.): Latin Culture in the Eleventh Century. Proceedings of the Third International Coference on Medieval Latin Studies, Cambridge, Sept. 9–12, 1998. Turnhout: Brepols, 73–86.
Meister Eckhart (2008a): „Predigt Nr. 52 ,Beati pauperes spiritu …‘“, in: ders.: Predigten. Text u. Kommentar. Stuttgart: Deutscher Klassiker Verlag, 551-563.
Meister Eckhart (2008b): „Expositio Sancti Evangelii secundum Iohannem“ (= Text), in: ders.: Predigten. Traktate. Stuttgart: Deutscher Klassiker Verlag, 487-537.
Meister Eckhart (2008c): „Expositio Sancti Evangelii secundum Iohannem“ (= Kommentar), in: ders.: Predigten. Traktate. Stuttgart: Deutscher Klassiker Verlag, 835-867.
Perler, Dominik (2012): „Zweifel am demonstrativen Wissen (Nikolaus von Autrécourt und Johannes Buridan)“, in: Ders.: Zweifel und Gewissheit. Skeptische Debatten im Mittelalter. Frankfurt: Klostermann, 309–401.
Pluta, Olaf (2001): „Atheismus im Mittelalter“, in: Klaus Kahnert u. Burkhard Mojsisch (Hg.): Umbrüche. Historische Wendepunkte der Philosophie von der Antike bis zur Neuzeit. Festschrift für Kurt Flasch zu seinem 70. Geburtstag. Amsterdam u. Philadelphia: B.R. Grüner, 117-130.
Valla, Lorenzo (2012): Dialectical Disputations. Vol. 2, Book 2/3. Hg. und übers. von Brian P. Copenhaver und Lodi Nauta. Cambridge, Mass. u. London, England: Harvard University Press (= ITRL 50).
Adamson, Peter (2010): „Freedom and Determinism“, in: Robert Pasnau (Hg.): The Cambridge History of Medieval Philosophy (Vol. 1), Cambridge: Cambridge University Press, 399-413.
Anselm von Canterbury (1968): „De Grammatico“, in: Ders.: Opera Omnia. Hg. von F[ranciscus] S[alesius] Schmitt. Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann, 145–168.
Aurelius Augustinus (2007): Vom Gottesstaat [413-426]. Aus dem Lat. übertr. von Wilhelm Thimme. München: dtv.
Boethius, Anicius Manlius Severinus (1968): The Theological Tractates / The Consolation of Philosophy. Lat./Engl., Cambridge, Mass.: Harvard University Press (= Loeb Classical Library 74).
Capella, Martianus (2005): „Viertes Buch: Die Dialektik“, in: Ders.: Die Hochzeit der Philologia mit Merkur (De nuptiis Philologiae et Mercurii), übers. von Hans Günter Zekl. Würzburg: Königshausen & Neumann, 123–156.
Bruno, Giordano (1999): „Über das Unendliche, das Universum und die Welten (De l’infinito universo et mondi)“ in: Elisabeth von Samsonov (Hg.)(1999): Philosophie jetzt! Giordano Bruno. München: dtv, 435–464.
Erisman, Christophe (2007): „The Logic of Being: Eriugena’s Dialectical Ontology“, Vivarium 45, 203–218.
Frede, Michael (1999): „Monotheism and Pagan Philosophy in Later Antiquity“, in: Polymnia Athanassiadi u. Michael Frede (Hg.): Pagan Monotheism in Late Antiquity. Oxford: Clarendon Press, S. 41–67.
Hall, Alexander W. (2008): „John Buridan: On Aristotle’s Categories“, in: Lloyd A. Newton (Hg.): Medieval Commentaries on Aristotle’s Categories. Leiden u. Boston: Brill, 295–316.
Ijsseling, Samuel (1988): „Augustinus und die Rhetorik“, in: Ders.: Rhetorik und Philosophie. Eine historisch-systematische Einführung. Stuttgart: frommann-holzboog, S. 63–69.
Jacobi, Klaus (2000): „Peter Abaelard. Unterscheidungswissen“, in: Theo Kobusch (Hg.): Philosophen des Mittelalters. Eine Einführung. Darmstadt: WBG, 54–66.
King, Peter (2015): „Thinking about Things. Singular Thought in the Middle Ages.“, in: Gyula Klima (Hg.): Intentionality, Cognition, and Mental Representation in Medieval Philosophy. New York: Fordham University Press, 104–121.
Lagercrantz, Olof (1965): „Die Engel“, in: Ders.: Von der Hölle zum Paradies. Dante und die Göttliche Komödie. Frankfurt a. Main: Insel, 231–245.
Lenz, Martin (2008): „Why Can’t Angels Think Properly? – Ockham against Chatton and Aquinas.“, in: Isabel Iribarren u. Martin Lenz (Hg.): Angels in Medieval Philosophical Inquiry. Their Function and Significance. Farnham [et al.]: Ashgate, 155–167.
Marenbon, John (2002): „Some Semantic Problems in Anselm’s De grammatico“, in: Michael W. Herren (Hg.): Latin Culture in the Eleventh Century. Proceedings of the Third International Coference on Medieval Latin Studies, Cambridge, Sept. 9–12, 1998. Turnhout: Brepols, 73–86.
Meister Eckhart (2008a): „Predigt Nr. 52 ,Beati pauperes spiritu …‘“, in: ders.: Predigten. Text u. Kommentar. Stuttgart: Deutscher Klassiker Verlag, 551-563.
Meister Eckhart (2008b): „Expositio Sancti Evangelii secundum Iohannem“ (= Text), in: ders.: Predigten. Traktate. Stuttgart: Deutscher Klassiker Verlag, 487-537.
Meister Eckhart (2008c): „Expositio Sancti Evangelii secundum Iohannem“ (= Kommentar), in: ders.: Predigten. Traktate. Stuttgart: Deutscher Klassiker Verlag, 835-867.
Perler, Dominik (2012): „Zweifel am demonstrativen Wissen (Nikolaus von Autrécourt und Johannes Buridan)“, in: Ders.: Zweifel und Gewissheit. Skeptische Debatten im Mittelalter. Frankfurt: Klostermann, 309–401.
Pluta, Olaf (2001): „Atheismus im Mittelalter“, in: Klaus Kahnert u. Burkhard Mojsisch (Hg.): Umbrüche. Historische Wendepunkte der Philosophie von der Antike bis zur Neuzeit. Festschrift für Kurt Flasch zu seinem 70. Geburtstag. Amsterdam u. Philadelphia: B.R. Grüner, 117-130.
Valla, Lorenzo (2012): Dialectical Disputations. Vol. 2, Book 2/3. Hg. und übers. von Brian P. Copenhaver und Lodi Nauta. Cambridge, Mass. u. London, England: Harvard University Press (= ITRL 50).
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Sa 08.07.2023 00:17
Die Vorlesung gibt einen systematischen Überblick zur Philosophie des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Den Ausgangspunkt bildet die Rezeption und Verarbeitung antiker Rhetorik (Cicero) und neuplatonischer Metaphysik bei Aurelius Augustinus sowie aristotelischer Logik bei Boethius.
Der behandelte Stoff endet mit Vertretern der frühneuzeitlichen Philosophie wie Marsilio Ficino, Lorenzo Valla, Giordano Bruno und Francisco Suárez. Typische Diskussionen und Problemfelder der mittelalterlichen Philosophie und der Renaissance werden beispielhaft an Textauszügen behandelt. Themen der Vorlesung sind die Entwicklung des Bildungssystems; die Rolle der Rhetorik als Bezugspunkt zur Spätantike; Prädikationstheorien und das Universalienproblem; mittelalterliche Kognitionstheorien; Gottesargumente und das logische Problem der Trinität; der scholastische Aristotelismus und der Neuplatonismus der Renaissance.