Universität Wien

180096 SE Theorien der Gesellschaft in Phänomenologie und Diskurstheorie (2020W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 14.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 21.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 28.10. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 04.11. 13:15 - 14:45 Digital
  • Mittwoch 11.11. 13:15 - 14:45 Digital
  • Mittwoch 18.11. 13:15 - 14:45 Digital
  • Mittwoch 25.11. 13:15 - 14:45 Digital
  • Mittwoch 02.12. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 09.12. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 16.12. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 13.01. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 20.01. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Mittwoch 27.01. 13:15 - 14:45 Hybride Lehre
    Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar behandelt neben Texten von Peter L. Berger/Thomas Luckmann (Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, 1966) und Michel Foucault die Theorien der Gesellschaft von Cornelius Castoriadis (Gesellschaft als imaginäre Institution. Entwurf einer politische Ontologie, 1975) und Ernesto Laclau/Chantal Mouffe (Hegemonie und radikale Demokratie. Zur Dekonstruktion des Marxismus, 1985). Berger/Luckmann gehören zur Tradition der phänomenologischen Soziologie, Castoriadis kann unter anderem in einer phänomenologisch-hermeneutischen Sozialtheorie situiert werden. Foucault ist ein Klassiker eines diskurstheoretischen Ansatzes und die Diskurstheorie von Laclau/Mouffe ist in Auseinandersetzung mit Denkern wie Michel Foucault, aber auch Jacques Derrida und Jacques Lacan und anderen entwickelt worden. Wichtige Themenfelder des Seminars werden dabei Institution, Symbolisches, Imaginäres, Entfremdung, Antagonismus, Diskurs u.a. sein.

Methoden: Einführungen durch den Lehrveranstaltungsleiter, Lektüre und Diskussion von Texten, die in Referaten vorgestellt werden.

Die Lehrveranstaltung soll zu einem Teil hybrid stattfinden (d.h., alternierend ist eine Gruppe im Seminarraum präsent, die andere online per Video zugeschaltet), der andere Teil des Seminars wird gänzlich online stattfinden (mit dem in Moodle integrierten Collaborative).
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie über die notwendige technische Ausstattung (stabiles Internet, Video, Audio) verfügen.
Die erste Sitzung wird auf jeden Fall nur online erfolgen.
Der Zugang zu den Videokonferenzen erfolgt über die Moodle-Lernplattform. Hier finden Sie bei der jeweiligen Sitzung einen Link, um den virtuellen Raum zu betreten.

UPDATE 2.11.2020: Aufgrund des Lockdowns finden die Lehrveranstaltungen im November nur online statt.

Ziele: Einführung und Auseinandersetzung mit den genannten Theorien.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung. Zeugniserwerb durch Kurzreferat (im Rahmen eines Gruppenreferats - auch schriftlich abzugeben) plus Diskussionsinputs/Lektürereflexionen plus Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung.
Mitarbeit: 10%
Kurzreferat plus Diskussionsinputs/Lektürereflexionen: 25%
Seminararbeit: 65%
Für eine zumindest positive Beurteilung sind 60% erforderlich.

Prüfungsstoff

Die im Seminar zu lesende Literatur.

Literatur

Peter L. Berger/Thomas Luckmann: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, Frankfurt/M. 2010 (engl. 1966).
Cornelius Castoriadis: Gesellschaft als imaginäre Institution. Entwurf einer politischen Ontologie, Frankfurt/M. 1990 (frz. 1975).
Michel Foucault: Die Ordnung des Diskurses, Frankfurt/M. 1991 (frz.1972).
Michel Foucault: Der Wille zum Wissen, Frankfurt/M. 1977 (frz. 1976).
Ernesto Laclau/Chantal Mouffe: Hegemonie und radikale Demokratie. Zur Dekonstruktion des Marxismus, Wien 1991 (engl. 1985).

Die im Seminar zu lesende Literatur wird als PDF auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:18