Universität Wien FIND

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180103 PS Willensfreiheit in der philosophischen und neurobiologischen Diskussion (2013W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3E NIG 3.Stock
Montag 14.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3E NIG 3.Stock
Montag 21.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 28.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 04.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 11.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 18.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 25.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 02.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 09.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 16.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 13.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 20.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Montag 27.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Frage, ob der Mensch einen freien Willen hat, ist bis heute heftig umstritten. Einen freien Willen zu haben stellt jedoch einen grundlegenden anthropologischen Gesichtspunkt dar, der sowohl für das menschliche Selbstverständnis, als auch für soziale, rechtliche und politische Verhältnisse von zentraler Relevanz ist. Dabei wird Willensfreiheit meist als Voraussetzung für Verantwortlichkeit betrachtet. Sowohl innerhalb der Philosophie, als auch in jüngerer Zeit motiviert durch die neuen Einsichten in die Funktionsweise des Gehirns, wird immer mehr Kritik am Konzept von Willensfreiheit laut. Einerseits scheint die Vorstellung, dass die Welt im Innersten deterministisch verfasst sein könnte, der Auffassung eines freien Willens zu widersprechen, als auch andererseits neurobiologische Studien, wonach das Gehirn scheinbar eigenständig sämtliche Handlungsprozesse initiiert, ohne dabei auf eine willentliche Entscheidung zurückgreifen zu müssen.
Die Lehrveranstaltung möchte differenzierte Einblicke in traditionelle und aktuelle Konzepte und Positionen erarbeiten. Dabei sollen sowohl sehr unterschiedliche Vertreter als auch Best-reiter von Willensfreiheit dargestellt und kritisch reflektiert werden. Vor dem Hintergrund dieser Erarbeitung wird darauf abgezielt, ein eigenes reflektiertes Verständnis auf die aktuel-len Debatten zu gewinnen und ein heute rechtfertigbares Verständnis von Willensfreiheit zu erarbeiten, das den kritischen Anfragen gegenüber Plausibilität beanspruchen kann.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche Prüfungen am Ende des Semesters.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Überblick der unterschiedlichen Positionen zu Willensfreiheit und kritische Reflexion mit dem Ziel, einen eigenen reflektierten Standpunkt zum Begriff des freien Willens zu ent-wickeln.

Prüfungsstoff

Proseminar mit Basistexten zu Willensfreiheit.

Literatur

Andreas Klein: "Ich bin so frei!" Willensfreiheit in der philosophischen, neurobiologischen und theologischen Diskussion, Neukirchen-Vluyn 2012.
Andreas Klein: Willensfreiheit auf dem Prüfstand. Ein anthropologischer Grundbegriff in Philosophie, Neurobiologie und Theologie, Neukirchen-Vluyn 2009.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M 6.1

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36