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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180143 SE Hegels Begriffslogik (2018S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 06.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 13.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 20.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 10.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 17.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 24.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 08.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 15.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 29.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 05.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 12.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 19.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Dienstag 26.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Weitere Informationen http://homepage.univie.ac.at/kurt.walter.zeidler/

Die Logik – das sich selbst begreifende Selbst – ist nach Hegel die einfachste Wissenschaft, da sie es als Logik einerseits nur mit sich selbst und ihren heimatlichen Inhalten zu tun habe. Auf der anderen Seite handle es sich aber um die schwierigste Wissenschaft, indem das Logische sich in seiner ihm genuinen Form nicht nur als Objekt seiner Betrachtung, sondern zugleich als das Subjekt seiner eignen Tätigkeit erfahre.

Die sogenannte subjektive Logik hat daher nichts mit „Subjektivismus“ oder einer „Logik des subjektiven Standpunktes“ zu tun, sondern mit der dem Logischen eigentümlichen Form, sich selbst als sein eigenes Subjekt zu begreifen, kurz: als das Denken zu denken. Diese Logik der Selbstbestimmtheit der Logik, das denkende Subjekt, stellt daher als Subjekt zugleich ihren eignen Inhalt und ihre Ausführung dar, sie entdeckt sich, indem sie sich entwickelt und entwickelt sich, indem sie sich entdeckt.

Das Seminar verfolgt in gemeinsamer Lektüre und Diskussion die Strukturen absoluter, sich auf sich beziehender Subjektivität in den Formen Begriff – Urteil – Schluss, die Hegel nicht nur der griechischen und transzendentalen Logik entlehnt, sondern sie, wie er selbst sagt, von ihrer „verknöcherten“ Form einer bloßen Aufzählung in die spekulative „Flüssigkeit“ ihrer Selbstentwicklung bringt. Als den absoluten Selbstbegriff des Subjekts nennt er die Logik daher die „freie Liebe“ und „schrankenlose Seligkeit“.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

a) Anwesenheitspflicht (max. 3 unentschuldigte Fehleinheiten)
b) Einsendung einer Diskussionsfrage
c) Übernahme eines Referates
d) Seminararbeit ODER mehrere schriftliche Reflexionen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Benotung setzt sich aus der erfüllten Anwesenheit und der aktiven Mitarbeit ebenso zusammen, wie aus der sichtlichen Auseinandersetzung mit dem Inhalt in Form der eingereichten Diskussionsfrage und seiner Aufarbeitung in einem Referat. Darüber hinaus bildet bilden entweder eine am Semesterende eingereichte Seminararbeit oder in mehrere schriftliche Kurzreflexionen die schriftliche Beurteilungsgrundlage.

Prüfungsstoff

Hegel, G.W.F.: Wissenschaft der Logik II. Frankfurt am Main: Suhrkamp. 2014 (Abschnitt: Subjektive Logik: „Vorbegriff“ bis inkl. „Der disjunktive Schluß“)

Literatur

Wird in der ersten Einheit gemeinsam mit dem detaillierten Semesterplan bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 09.10.2018 10:48