Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180153 SE Der phänomenologische Weltbegriff: Welt - Globus - Erde (2011W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 17.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 24.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 31.10. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 07.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 14.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 21.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 28.11. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 05.12. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 12.12. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 09.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 16.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 23.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock
Montag 30.01. 16:15 - 17:45 Hörsaal 2i NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Welt ist kein Ding in der Welt. Sie beschränkt sich auch nicht darauf, Summe alles Seienden zu sein, da mit dem Aufzählen des In-der-Welt-Vorhandenen die Welt selbst immer schon vorausgesetzt ist. Welt ist also vielmehr die Eröffnetheit-von-Welt als eine Ansammlung von Dingen. Menschsein, Bewusstsein, Dasein heißt nicht bloß Vorhandensein in der Welt, sondern ist vielmehr das eröffnende Haben von Welt.
Das Seminar behandelt den phänomenologischen Weltbegriff in seinen zentralen Entwicklungslinien bei Husserl und Heidegger und darüber hinaus in den verschiedenen Aspekten, die die AutorInnen der Nachfolgegeneration herausgearbeitet haben. Dabei soll die Welt als Horizont aller Horizonte, als Um- und Mitwelt, als Lebenswelt, als Heim- und Fremdwelt, als leiblich konstituierte Welt, als soziale und politische Welt in den Blick kommen. Die Begriffe des In-der-Welt-Seins (Heidegger), Zur-Welt-Seins (Merleau-Ponty), Von-der-Welt-seins (Arendt) und Von-der-Welt-her (Nishida) sollen diskutiert und verglichen werden. Ebenso sollen die Bemühungen verschiedener phänomenologischer Autoren beleuchtet werden, den Weltbegriff in einer Konkretisierung dessen, was Leben in der Welt bedeutet, auf den Begriff der Erde hin zu überschreiten. Im Kontext der politischen Welt soll die Frage gestellt werden, was es bedeutet, von der Welt als globus oder mundus zu sprechen, vom Planeten Erde, den wir bewohnen oder von einer anderen Welt, die möglich sein soll.
Das Seminar eignet sich als eine Einführung in die Phänomenologie, auch wenn Vorkenntnisse in diesem Bereich vorteilhaft sind. Die Texte von Husserl, Heidegger, Fink, Patocka, Nishida, Merleau-Ponty und Arendt werden auf der Lernplattform (die ab Anfang Oktober eingerichtet wird) als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zeugniserwerb:
* Regelmäßige und aktive Teilnahme (max. zwei Mal unentschuldigtes Fehlen)
* Termingerechte Abgabe der Lektürereflexionen auf der Lernplattform
* Abfassung einer schriftlichen Seminararbeit zu einem der gelesenen Texte oder einem Themenkreis des Seminars verfassen (ca. 15-20 Seiten).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Einführung in die Phänomenologie und den phänomenologischen Weltbegriff. Diskussion verschiedener phänomenologischer Ansätze hinsichtlich der verschiedenen Aspekte der Welthabe und des In-der-Welt-Seins.

Prüfungsstoff

Im SE sollen einführender Vortrag, Diskussion im Plenum und in Gruppen sowie intensive Textlektüre einander ergänzen. Geplant ist, nah an den Texten zu bleiben und durch vorbereitende Lektürereflexionen eine optimale Diskussionsbasis zu schaffen. Auf Wunsch der Studierenden gibt es auch die Möglichkeit, ein Referat zu halten.
e-learning: Es ist vorgesehen, zusätzlich mit einer Lernplattform zu arbeiten, wo die Lektürereflexionen eingereicht und für alle sichtbar/abrufbar werden sollen.
Lektürereflexionen: Die Studierenden sollen zu jedem Text im Vorfeld eine kurze Lektürereflexion verfassen. Damit soll eine optimale Vorbereitung für die Diskussion erreicht werden, die für die gemeinsame Erarbeitung der Texte wesentlich ist.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M 5.2, § 4.1.2, PP 57.3.2

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36