Universität Wien FIND

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Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180157 VO-L Transzendentale Logik (2021S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
DIGITAL

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Beginn der VO-L am Do. 11.03.2021

Donnerstag 11.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 18.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 25.03. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 15.04. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 22.04. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 29.04. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 06.05. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 20.05. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 27.05. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 10.06. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 17.06. 11:30 - 13:00 Digital
Donnerstag 24.06. 11:30 - 13:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele: Darstellung und Kritik des Kantischen Projekts einer 'transzendentalen Logik'.
Inhalt: Kants Konzept einer 'transzendentalen Logik' ist untrennbar mit seiner Durchführung in der 'Kritik der reinen Vernunft' verknüpft und scheint in der 'transzendentalen Analytik' im wesentlichen auf eine Theorie der Konstitution der Einheit des Gegenstandes und Theorie der Gegenstandsbestimmung beschränkt, die sich am Gegenstandsbegriff der klassischen Physik orientiert. Diese Beschränkung hat historische Voraussetzungen, die über die empiristische Zersetzung des Gegenstandsbegriffs (D. Hume) und den Gegensatz von neuerem Empirismus und Rationalismus weit zurückreichen in den Nominalismus des Spätmittelalters und in den arabischen Aristotelismus (Avicenna). Aus diesen Kant unbekannten Voraussetzungen resultiert eine undurchschaute Spannung zwischen prinzipientheoretischem Anspruch und wissenschaftstheoretischer Orientierung, die Kant zwar indirekt über die Unterscheidung von 'Analytik' und 'Dialektik' (oder etwa auch durch die Unterscheidung von progressiver und regressiver Methode in den 'Prolegomena') zur Sprache bringt und ihn auch stückweise zu Selbstkorrekturen drängt, die seinen anfänglichen Ansatz aber unangetastet lassen und seine Nachfolger daher alsbald zu neuen prinzipientheoretischen Anläufen motivierten.
Methode: Vortrag mit Folienunterstützung

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfungen (1. Termin am 24.06.2021, drei Folgetermine im WS21/22). Sofern auch die schriftlichen Prüfungen nicht vor Ort stattfinden können, werden sie über Moodle durchgeführt als 'Digitale schriftliche
Prüfung mit offenen Fragen mittels eines Prüfungsbogens zum Download'. Das bedeutet, daß keine reinen Wissensfragen gestellt werden, sondern fünf Verständnisfragen, die innerhalb eines Zeitfensters (2 Stunden) auf dem über Moodle bereitgestellten Prüfungsbogen zu beantworten sind.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung müssen zumindest 2 der 5 Prüfungsfragen richtig und vollständig beantwortet werden.

Prüfungsstoff

Inhalt der Vorlesung und Pflichtlektüre (Kant, Kritik der reinen Vernunft)

Literatur

I. Kant, Kritik der reinen Vernunft, Riga 1781/87.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:26