Universität Wien

180163 SE Modalität in Sprache und Logik (2019S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Achtung: Am 28. Juni findet ein ganztägiger Workshop mit Professor Andy Egan (Rutgers) als Teil des Seminars statt.

Dementsprechend entfallen aliquot Sitzungen während des Semesters.

  • Donnerstag 14.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 21.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 28.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 04.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 11.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 02.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 09.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 16.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Donnerstag 13.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Dienstag 25.06. 08:00 - 09:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
  • Freitag 28.06. 10:00 - 17:00 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Seminar untersuchen wir die Kategorie der Modalität innerhalb der formalen Logik und in natürlichen Sprachen.

Im ersten Teil des Seminars lernen wir Modalität in der Logik kennen, wo sie in erster Linie als Möglichkeit und Notwendigkeit verstanden wird. Modallogik ist die Logik von Möglichkeit und Notwendigkeit.

Modalität in natürlichen Sprachen ist ein weitaus breiteres Phänomen–Modalität kommt vor auf Grund von „Displacement“, einem Wesensmerkmal der menschlichen Sprachfähigkeit, das es uns erlaubt, über die Welt jenseits des aktualen Hier und Jetzt zu sprechen. Im zweiten Teil des Seminars untersuchen wir zwei der wichtigsten Arten modaler Ausdrücke: Modale Hilfsverben (im Englischen: may, might, could, should, must) und Konditionalsätze (im Englischen: if…then). Wir betrachten deren Semantik und lernen das formale System der „intensionalen Semantik“ kennen.

Im dritten Teil des Seminars nehmen wir den Zusammenhang von epistemischen Modalausdrücken (mit denen wir aussagen, was der Fall sein könnte/müsste, angesichts unseres Informations- oder Wissensstandes) und dem Kontext der Kommunikation.

Dies ist in erster Linie eine Lehrveranstaltung in formaler Logik und formaler Semantik. Wir werden uns Werkzeuge und Techniken aneignen, die weit über die Logik und Semantik nützlich sind: Modalität spielt eine zentrale Rolle in der Sprachphilosophie, Metaphysik, Metaethik, Erkenntnistheorie, (Meta)Ästhetik, und anderen Teildisziplinen der Philosophie.

Professor Andy Egan (Rutgers, New Jersey) wird Ende Juni zu einem eintägigen Workshop ins Seminar kommen. Die Teilnahme an diesem Workshop ist Teil des Seminars und verpflichtend.

Die Lehrveranstaltung sowie die Lektüre sind auf Englisch.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

3 Übungsblätter (30%)

Präsentation im Workshop oder Seminar (20%)

Paper (50%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Teilnehmer_innen müssen eine Einführungsveranstaltung in die formale Logik erfolgreich abgeschlossen haben.

Kenntnisse in der formalen Semantik sind willkommen, werden aber nicht vorausgesetzt.

Prüfungsstoff

Literatur

Logik: Graham Priest (2008): An Introduction to Non-Classical Logic. (OUP)

Semantik: Kai von Fintel & Irene Heim (2011): Intensional Semantics (unveröffentlichtes Skript)

Epistemische Modalität: Artikel von Andy Egan u.a. – vgl. https://www.andyegan.net/research/

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36