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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180173 PS Philosophie der Verkörperung (2016W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 13.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 20.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 27.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 03.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 10.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 17.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 24.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 01.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 15.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 12.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 19.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 26.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3E NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die „Embodied Mind Thesis“ der Philosophie des Geistes und der Kognitionswissenschaften besagt, dass das Gehirn nicht konstitutiv hinreichend für kognitive Prozesse sei, während der Körper eine notwendige Bedingung für Kognition darstelle. Sie betont den ökologisch-interaktiven Charakter kognitiver Phänomene und des phänomenalen Bewusstseins. Demgemäß wendet sich die Philosophie der Verkörperung gegen repräsentationale Theorien des Geistes und damit gegen die Überzeugung, dass der Geist informationstragende Zustände aufweist, durch welche die Welt auf eine bestimmte Weise repräsentiert wird. Insbesondere widmet sich das Seminar enaktivistischen Ansätzen, in welchen der Handlungs- und Bewegungscharakter der Wahrnehmung [action in perception], sowie der Kognition im Allgemeinen betont wird.

Ziel des Kurses ist es, den Varianten der enaktivistischen Philosophie des Geistes in deren Schlüsseltexten (z.B. Alva Noë, Daniel D. Hutto und Andy Clark) kritisch zu begegnen. Die Auseinandersetzung mit den einflussreichsten Artikel und Buchkapitel des Feldes wird als ein Versuch verstanden, an einer gegenwärtig lebendigen Debatte teilzuhaben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Studierende halten eine müdliche Präsentation und reichen zwei „Open Peer Commentaries“ (jeweils 2000 Worte) zu einem wissenschafltichen Artikel des Feldes ein. Unabhängig von der Benotung wird die Abgabe englischer Texte empfohlen,– es werden aber auch deutsche Texte angenommen. Für eine positive Beurteilung muss an 80% der Seminareinheiten teilgenommen werden. Die Note setzt sich aus der aktiven Teilnahme an Diskussionen (25%), der Präsentation (25%) und den „Open Peer Commentaries“ (50%) zusammen.

Prüfungsstoff

Literatur

Die Literaturliste wird im Seminar bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M 9, PP 57.3.2, BA M14

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23