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180190 SE Aristoteles: Die beiden Analytiken (2019S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 19.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 26.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 02.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 09.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 30.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 07.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 14.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 21.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 28.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 04.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 18.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Dienstag 25.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Weitere Informationen unter http://homepage.univie.ac.at/kurt.walter.zeidler/

Das Kernstück der aristotelischen Logik bildet die geistesgeschichtlich nicht zu überschätzende Lehre vom logischen Schluss (Syllogistik). Sie wird in den beiden Teilen des sog. Organon vorgelegt, die unter dem Titel „Erste und Zweite Analytik“ überliefert sind und in der klassischen Anordnung des Organon der Schrift über die Kategorien und der Schrift über das Urteil folgen. Die zentralen Passagen dieser „Analytiken“ bilden in einer gemeinsamen Erforschung des Syllogismos das Kernanliegen des Seminars.

Der logische Schluss wird in diesem Zusammenhang als die Form des sich selbst untersuchenden Denkens erfasst, die zugleich Grundlage, Durchführung und Strukturierung aller Wissenschaftlichkeit bildet und deren Anfangs- und Gipfelpunkt die Philosophie als Wissenschaft darstellt.

Das Seminar wird hierdurch die Frage nach der Logik des Syllogismos (1. Analytik) und der Wissenschaftlichkeit dieser Logik (2. Analytik) nicht nur als ein und dieselbe Fragestellung erkennen, sondern auch die üblichen formalistischen Reduktionen des Schließens auf bloß instrumentelle Sprachuntersuchungen oder kausallogische Beschreibungen eines empirisch Gegebenen thematisieren, die nicht zuletzt Aristoteles selbst grundgelegt hat. Demgegenüber werden ebenso Alternativen zum Begriff des Syllogismos überlegt und ihrer Diskussion ausreichend Raum gegeben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

a) Anwesenheitspflicht (max. 3 unentschuldigte Fehleinheiten)
b) Einsendung einer Diskussionsfrage
c) Übernahme eines Referates
d) Seminararbeit ODER mehrere schriftliche Reflexionen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es ist vorteilhaft, aber nicht notwendig, Altgriechisch (bzw. zentrale philosophische Termini desselben) gelernt zu haben.

Die Benotung setzt sich aus der erfüllten Anwesenheit und der aktiven Mitarbeit ebenso zusammen, wie aus der sichtlichen Auseinandersetzung mit dem Inhalt in Form der eingereichten Diskussionsfrage und seiner Aufarbeitung in einem Referat. Darüber hinaus bilden entweder eine am Semesterende eingereichte Seminararbeit oder in mehrere schriftliche Kurzreflexionen die schriftliche Beurteilungsgrundlage.

Prüfungsstoff

Aristoteles: Erste und Zweite Analytik. Griechisch-Deutsch, Hamburg (Meiner) 1997

Literatur

Wird in der ersten Einheit gemeinsam mit dem detaillierten Semesterplan bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 04.11.2019 10:28