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180211 VO Einführung in die feministische Dekonstruktion (2019W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 14.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 21.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 28.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 04.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 11.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 25.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 02.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 09.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 16.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 13.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 20.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
Montag 27.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung nimmt die Grundbegriffe und Methoden der Dekonstruktion Derridascher Prägung zu ihrem Ausgangspunkt und vermittelt einen kritischen Überblick über die gegenwärtigen Anwendungsfelder der Dekonstruktion in den Bereichen der Psychoanalyse, der Literaturtheorie und der Postcolonial Studies – jeweils vor dem Hintergrund queer-feministischer Theorien.
Die Bezugnahmen auf zentrale Denkmotive der abendländischen Philosophie ist eine der prominentesten Stärke der Dekonstruktion. Diese Stärke möchte die Lehrveranstaltung aufgreifen und die kritischen, produktiven und kreativen Bezugnahmen der Dekonstruktion für eine Vertiefung der Kenntnisse der Philosophiegeschichte nutzbar zu machen. Auch in diesem Sinne ist die Dekonstruktion immer schon in Anwendung begriffen. Wie kann sie selbst zur Anwendung gebracht werden? Wie sehen die Anwendungen der Dekonstruktion aus?
Nach einer Einführung in die Denkfigur der Dekonstruktion und ihrer Anwendung bei Derrida selbst, widmet sich die Vorlesung konkreten Feldern der politischen, der künstlerischen, der literarischen und literaturtheoretischen Anwendung der Dekonstruktion, um die vielfältigen strategischen Figuren plastisch werden zu lassen. Dabei werden Texte von Hélène Cixous, Avital Ronell, Paul B. Preciado, Gayatri Chakravorty Spivak, Anne Dufourmantelle und Trinh T. Minh-ha gemeinsam diskutiert.
Mit dem Aufgreifen des gegenwärtig vielfach kontrovers diskutieren Feldes der Dekonstruktion widmet sich die VO-L einem zentralen Thema in der Philosophie des 20. und 21. Jahrhunderts.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Für jede Vorlesungseinheit werden Primärtexte auf Moodle zur vorbereitenden Lektüre bereitgestellt. Die Lektüre dieser Texte wird dringend empfohlen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Lektüre der auf Moodle bereitgestellten Texte und Materialien, wie z B. Sekundärliteratur, Powerpointfolien der Vorlesung etc. Beantwortung der Prüfungsfragen vor dem Hintergrund des Vorlesungsstoffes und der in der Vorlesung vorgestellten und auf Moodle bereitgestellten Literatur.

Prüfungsstoff

Schriftliche Prüfung: Erster Termin: Ende Jänner 2020. Drei weitere Termine im folgenden Semester werden auf der Lernplattform Moodle bekanntgegeben.
Zu jedem Prüfungstermin werden ausgewählte Einheiten & Texte aus dem Programm der Vorlesung angegeben.

Literatur

Literatur von u. a. Jacques Derrida, Hélène Cixous, Avital Ronell, Paul B. Preciado, Gayatri Chakravorty Spivak, Anne Dufourmantelle und Trinh T. Minh-ha wird auf Moodle bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 18.10.2019 12:48