Universität Wien

180317 SE Interface Wissen/Technologie: Epistemische Technikfolgen (2007W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Das Seminar findet teilgeblockt statt. Weitere Informationen unter: www.univie.ac.at/wissenschaftstheorie unter Judith Simon.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 10.10. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 17.10. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 24.10. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 31.10. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 07.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 14.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 21.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 28.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 05.12. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 12.12. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 09.01. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 16.01. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 23.01. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
  • Mittwoch 30.01. 16:00 - 19:00 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Technikfolgenabschätzung untersucht traditionellerweise soziale, ökologische, politische und ökonomische Folgen von Technologien, wie z.B. der Bio-, Nano- oder Computertechnologien. Neuere Ansätze erweitern das Spektrum möglicher Folgen von Technologien - je nach betrachteter Technologie - noch um ethische, psychologische oder anthropologische bzw. um materiale, sozial-kulturelle und subjektivitätsbezogene Folgen. Zudem wird der Begriff der Technikfolge durch eine Betrachtung der Wechselwirkung zwischen Technologien und eben diesen Faktoren abgelöst. Bei dieser Fülle der untersuchten Folgen ist es umso erstaunlicher, dass eine direkte Adressierung der epistemischen Folgen allenfalls sporadisch stattgefunden hat. Im Zentrum des Seminars sollen also jene Folgen stehen, welche Technologien auf Vorstellungen und Konzeptionen von Wissen selbst haben - und ebenso die Rückwirkung dieser Wissenskonzeptionen auf die Entwicklung neuer Technologien. Im Seminar sollen grundlegende Kenntnisse verschiedener Ansätze innerhalb der Technikfolgenabschätzung vermittelt werden, sowie insbesondere unter Rückbindung an erkenntnistheoretische Fragen die Konzepte der epistemischen Folgen und Voraussetzungen beleuchtet werden.
Leistungskontrolle:
Für den Erwerb eines Zeugnisses sind folgenden Aufgaben zu erfüllen:
Teilnahme an den Diskussionen in den Seminarsitzungen
Erarbeitung des jeweiligen Basistexts für alle Sitzungen
Gestaltung einer Sitzung in einer Projektgruppe & Teilnahme an der Vorbesprechung
Eigenständige & weiterführende Literaturrecherche
Erstellen einer Seminararbeit
Seminarteilnahme: Zur Erlangung des Scheins darf die Abwesenheit von Seminarsitzungen nicht mehr als max. 2 Seminarsitzungen umfassen

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel der LV ist zunächst ein einführendes Verständnis sowie eine Kritik verschiedener Ansätze der Technikfolgenabschätzung sowie insbesondere deren erkenntnistheoretische Erweiterung um die Konzepte der epistemischen Folgen und Vorraussetzungen von Technologien. Zudem soll das Seminar zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Wechselverhältnis von Wissen und Technologie (Fokus: IuK-Technologien) anregen.

Prüfungsstoff

Das Seminar findet jeweils 3-stündig statt. Nach einer Einführung durch die Seminarleiterin sind jeweils Gruppen von Studierenden für die Gestaltung der Sitzungen verantwortlich. Die einzelnen Sitzungen enthalten jeweils Blöcke mit Präsentationen, Gruppenarbeiten und Diskussionen.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

§ 4/2/3 (Wissenschaft), BA M 5.3, PP § 57.6

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36