Universität Wien FIND

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180421 SE Philosophien der Liebe (2008S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 14.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 21.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 28.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 04.04. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 11.04. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 18.04. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 25.04. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 02.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 09.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 16.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 23.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 30.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 06.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 13.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 20.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Freitag 27.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vor 60 Jahren beklagte Günter Anders in "Lieben gestern", dass wir "in unseren ausgesprochenen und unausgesprochenen Philosophien die Liebe einfach ausgelassen haben". Wir wollen uns im Seminar diesem in der Gegenwartsphilosophie wenig behandelten Thema widmen und dabei sehen, wie reichhaltig das Angebot an Liebeskonzeptionen in der Geschichte der Philosophie ist und wie vielfältig das Thema der Liebe diskutiert werden kann.
Dementsprechend bietet die Lehrveranstaltung einen repräsentativen Überblick über philosophische Liebeskonzeptionen in ihrer Vielfalt. Der Überblick reicht von Antike über das Christentum, die Renaissance, Neuzeit, dem Deutschen Idealismus bis zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwartsphilosophie. Im Wintersemester 2007/08 werden Texte von der Antike bis zum 18. Jahrhundert besprochen, im Sommersemester 2008 Texte aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Obwohl mit Absicht keine Schwerpunktsetzung hinsichtlich einer bestimmten Liebeskonzeption oder Liebesthematik vorgesehen ist, sollen drei Fragen das Seminar begleiten: 1.) Welche Rolle spielt die geschlechtliche Liebe in den Liebeskonzeptionen? 2.) Inwiefern spielt das Geschlechterverhältnis in die jeweilige Liebeskonzeption hinein? 3) Was bieten uns die Liebeskonzeptionen hinsichtlich der Frage nach der Erfahrung von Liebe? Der Hörsaal 3F ist barrierefrei via Lift erreichbar. Das SS kann unabhängig vom WS (Teil I) besucht werden.

Didaktik
Die Lehrveranstaltung ist als Seminar konzipiert. Die ausgewählten Texte sollen von Seiten der Studierenden in Form von 20-minütigen Kurzreferaten (inkl. Handout) vorgestellt und anschließend gemeinsam diskutiert werden, wobei die Diskussion unter den SeminarteilnehmerInnen sowie die Fähigkeit zur eigenständigen Bildung von Argumenten besonders gefördert werden sollen. Im Sommersemester wird zudem die Pädagogin Prof.in Dr. Johanna Hopfner (Universität Graz) zum Termin über Elisabeth Badinter zu Gast im Seminar sein.

Prüfungsmodalitäten
Zeugniserwerb durch a) Referat inklusive Handout und schriftliche Seminararbeit oder b) schriftliche Seminararbeit ohne vorhergegangenes Referat. Genauere Angaben zur schriftlichen Arbeit werden rechtzeitig gekannt gegeben. Vorausgesetzt ist regelmäßige Teilnahme.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Im SS werden Texte von Sören Kierkegaard, Georges Bataille, Maurice Merleau-Ponty, Emmanuel Levinas, Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Elisabeth Badinter, Luce Irigaray, Jean Baudrillard, Niklas Luhmann, Martha Nussbaum und Eva Illouz besprochen werden. Ein kommentierter Reader mit den Auswahltexten, einer kommentierter Bibliografie und einem Begriffsglossar kann zu Beginn des Semesters im WUV-Shop des NIG erworben werden. Ein Handapparat liegt im Lesesaal des Instituts für Philosophie auf.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

§ 4.2.2, BA M 13, PP § 57.6

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36