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190021 SE M4.2 Bildungs-, Erziehungs- und Lerntheorien in dynamischen Medienwelten (2018S)

Kinder- und Jugendmedien als Gegenstand der Bildungswissenschaft

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Moodle; Fr 22.06. 13:15-18:15 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Bitte lesen Sie als Vorbereitung für die erste Sitzung die folgenden Texte:

Marotzki, W./Jörissen, B. (2008): Dimensionen strukturaler Medienbildung. In: Herzig, B. et al. (Hg.): Jahrbuch Medienpädagogik 8. Medienkompetenz und Web 2.0. Wiesbaden: VS, S. 19-39. http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-92135-8_2

Bohnsack, R./Geimer, A. (2016): Der Film als Gegenstand von Produkt- und Rezeptionsanalyse und die Potentiale der Aneignung und Bildung. In: Verständig, D. et al. (Hg.): Von der Bildung zur Medienbildung. Wiesbaden: Springer VS, S. 61-87.
http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-10007-0_4
Beide Texte sind für Studierende via Springerlink oder Moodle zugänglich.

Freitag 02.03. 13:15 - 18:15 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Freitag 16.03. 13:15 - 18:15 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Freitag 13.04. 13:15 - 18:15 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Freitag 27.04. 13:15 - 18:15 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele:
Die Studierenden kennen exemplarische Methoden der bildungswissenschaftlichen Medienanalyse sowie deren methodologische Grundlagen. Sie können die Methoden nutzen, um durch die Analyse eines Kinder- und Jugendmediums eine wissenschaftliche Fragestellung zu beantworten und die Ergebnisse in audiovisueller Form (Filmessay, Videogameessay, etc.) präsentieren.

Inhalte und Methoden:
In den ersten Sitzungen werden exemplarisch Methoden bildungswissenschaftlicher Medienanalyse (Strukturale Filmanalyse, Computerspielanalyse) erarbeitet und gemeinsam erprobt. Nachdem so eine gemeinsame Basis geschaffen wurde, erarbeiten die Studierenden selbständig eine Forschungsfrage. Einer Variation der aktiven Medienarbeit folgend wird die Seminararbeit in Form eines Videos umgesetzt, um die Einflüsse der medialen Form auf den “Inhalt” einer Reflexion zugänglich zu machen. Das Video wird in Gruppenarbeit erstellt. In den Seminarsitzungen werden das Schreiben eines Drehbuches sowie didaktische Formate in Videos anhand von Beispielen thematisiert.

Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft voraus, über ein Treffen hinaus in Gruppen zusammenzuarbeiten. Bitte beachten Sie , dass das Video in der letzten Seminarsitzung präsentiert und diskutiert wird und dementsprechend ein Großteil der Arbeit während des Semesters anfällt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Einzelleistungen:
1. Wissenstest (geschlossene Fragen) über die Inhalte der ersten Sitzungen sowie die behandelten Texte, bis 04.05.2018 - schriftlich, 15 P.
2. Rezension von zwei Artikeln oder einer Monographie mit Bezug zum Seminar. Bei Interesse an einer Masterarbeit im Bereich Medienpädagogik kann die Rezension durch eine Projektskizze der Masterarbeit ersetzt werden, bis 15.07.2018 - schriftlich, 15 P.

Als Gruppenarbeit:
3. Konzept (Beschreibung eines Themas. Entwicklung einer Fragestellung sowie das Erstellen einer Literaturliste), bis 11.05.2018 - schriftlich, 15 P.
4. Seminararbeit in Form eines Drehbuchs, welches die Fragestellung auf wissenschaftlichem Niveau beantwortet, bis 01.06.2018 - schriftlich, 30 P.
5. Umsetzung des Drehbuchs in einen Film (bis 20.06.2018) sowie dessen Präsentation und Diskussion in der letzten Seminarsitzung (22.06.2018) - mündlich, 25 P.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es besteht Anwesenheitspflicht, wobei das Fehlen in einer Sitzung toleriert wird. Eine aktive Mitarbeit am Seminar ist Voraussetzung für die Benotung.

Zu erreichen sind insgesamt 100 Punkte.
Genügend (4): ab 56, Befriedigend (3): ab 67, Gut (2): ab 78, Sehr Gut (1): ab 89.

Die Lehrveranstaltungsleitung behält sich die Möglichkeit eines abschließenden Gesprächs über alle Teilleistungen vor.

Im Falle eines Plagiats einer Teilleistung zählt das ganze Seminar als plagiiert.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Das Lesen englischsprachiger Texte wird aber erwartet.

Prüfungsstoff

Im Wissenstest wird die Kenntnis der Pflichtlektüre geprüft. Für die Bearbeitung der eigenen Forschungsfrage wird die eigenständige Recherche wissenschaftlicher Literatur vorausgesetzt.

Literatur

Die Pflichtlektüre zur Lehrveranstaltung wird über Moodle bereitgestellt.

Es empfiehlt sich Pflichtlektüre gründlich zu exzerpieren, damit wir in den Sitzungen auf einem einer Universität angemessenen Niveau diskutieren können.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M4.2

Letzte Änderung: Di 20.02.2018 15:28