Universität Wien

190035 PS BM 8 Paradigmatische und aktuelle Beispiele für einschlägige Forschung (IP+PP+SP) (2020W)

Psychoanalytische Professionalisierung und Pädagogisches Handeln

15.00 ECTS (4.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Als Grundlage für das Proseminar wird der Besuch folgender Vorlesung ausdrücklich empfohlen: 190009 VO BM8 Theoretische Grundlagen der Problemstellungen (IP+PP+SP) Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler 'Zur Dynamik pädagogischer Prozesse aus psychoanalytischer Sicht'.
Das Proseminar steht in engem Zusammenhang mit der Vorlesung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

a. Sie müssen im Proseminar angemeldet sein, um beurteilt werden zu können. Angemeldete Studierende, die ohne Angabe von Gründen in der ersten Einheit nicht erscheinen, werden von der Lehrveranstaltungsleitung abgemeldet, sodass andere Studierende auf der Warteliste nach dem festgelegten Verfahren nachrücken können.
b. Als Grundlage für das Proseminar ist der Besuch folgender Vorlesung von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler dringend empfohlen: „190009 VO BM8 Theoretische Grundlagen der Problemstellungen (IP+PP+SP): „Zur Dynamik pädagogischer Prozesse aus psychoanalytischer Sicht“ (donnerstags, HS 7, 15.00-16.30). Das Proseminar steht in engem Zusammenhang mit der Vorlesung. Die Inhalte der Vorlesung werden im Rahmen des Proseminars in zwei Wissenstests geprüft.
c. Eine regelmäßige Teilnahme an den Proseminar-Terminen, die zu den angegebenen Terminen mittwochs stattfinden, ist verpflichtend (siehe Mindestanforderungen).
d. Aufgrund der Situation um Covid 19 finden die angegebenen Termine als Online-Einheiten mit Anwesenheit im virtuellen Seminarraum statt.
e. Für die Präsenzeinheiten, die man online besucht, braucht man ein Endgerät wie Smartphone oder Laptop mit Internetzugang. An die Kommunikation während der Präsenzeinheiten muss man sich mit Ton und Bild (Mikrofon und Kamera) beteiligen. Sie können an den Onlinesitzungen auch von einem Unigebäude aus teilnehmen.
f. Außerhalb der angegebenen Seminarzeiten werden Kleingruppentermine wahrzunehmen sein, welche flexibel vereinbart werden.
g. Studierende sollten die Lehrveranstaltungsleitung vor Beginn der Lehrveranstaltung informieren, falls:
- sie die technischen Voraussetzungen nicht erfüllen,
- sie das Recht haben auf eine abweichende Prüfungsmethode.
h. Es kann zu Änderungen kommen aufgrund der Situation um Covid 19.

  • Mittwoch 07.10. 08:30 - 10:00 Digital
  • Mittwoch 14.10. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 21.10. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 28.10. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 04.11. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 11.11. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 18.11. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 25.11. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 02.12. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 09.12. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 16.12. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 13.01. 08:30 - 12:30 Digital
  • Mittwoch 20.01. 08:30 - 12:30 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vor dem Hintergrund der Theorie-Praxis-Debatte werden Herausforderungen pädagogischen Handelns in den Blick genommen und Implikationen für Qualifizierungs- und Professionalisierungsprozesse diskutiert. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Veröffentlichungen aus der Psychoanalyse bzw. Psychoanalytischen Pädagogik, die von spezifischen Ausbildungselementen (Selbsterfahrung, Supervision, Fallbesprechung, Work Discussion) und psychoanalytischen Inhalten handeln, denen hohe Bedeutung für die Befähigung zu professioneller Praxisgestaltung beigemessen wird.

Im Proseminar setzen sich die Studierenden anhand wissenschaftlicher Literatur diskursiv mit der Frage auseinander, wodurch sich psychoanalytische und psychoanalytisch-pädagogische Aus- und Weiterbildungsmodelle auszeichnen sowie in welcher Weise Aus- und Weiterbildungen, die sich an diesen Modellen orientieren, gezielt Professionalisierungsprozesse fördern und zu pädagogischem Handeln (einschließlich psychoanalytisch-psychotherapeutischem Handeln) befähigen sollen.

Es werden überdies Bezüge hergestellt zwischen theoretischen Diskursen und einem aktuellen bildungswissenschaftlichen Forschungsprojekt: Im Projekt „TheoPrax“ des Arbeitsbereichs Psychoanalytische Pädagogik wird die mentale Repräsentation der praxisleitenden Bedeutung von Theorie bei psychosozial Tätigen untersucht. Es wird insbesondere jener Forschungsschwerpunkt des Projekts ins Zentrum gerückt, in welchem es um die Bedeutung (psychoanalytisch-)pädagogischer Professionalisierungsprozesse für die Entwicklung der Fähigkeit geht, theoriegeleitet Praxis zu gestalten. Im Proseminar wird exemplarisch anhand von „TheoPrax“ der Zusammenhang zwischen theoretischer Einbettung, Methodendesign und zu erwartenden Ergebnissen vermittelt.

Die Studierenden weisen ihre erworbenen Kenntnisse und selbständige kritische Auseinandersetzung mit einer spezifischen Fragestellung in einer Proseminararbeit aus.

Als Grundlage für das Proseminar ist der Besuch folgender Vorlesung von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler dringend empfohlen: „190009 VO BM8 Theoretische Grundlagen der Problemstellungen (IP+PP+SP): „Zur Dynamik pädagogischer Prozesse aus psychoanalytischer Sicht“ (Donnerstags, HS 7, 15.00-16.30).
Das Proseminar steht in engem Zusammenhang mit der Vorlesung. Die Inhalte der Vorlesung werden Im Rahman des Proseminars in zwei Wissenstests geprüft.

Allgemeine Informationen zu BM8:
In Modul 8 werden aktuelle bildungswissenschaftliche Problemstellungen behandelt.
Teilnahmevoraussetzung: Module 1 und 2 (STEOP), Modul 4
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung: Modul 6

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

a. Anwesenheit als Voraussetzung für den positiven Abschluss der Lehrveranstaltung
b. Kontinuierliche Mitarbeit innerhalb und außerhalb der Präsenzzeiten inkl. Kurzreferate
c. Proseminararbeit
d. Wissenstests

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Jede Teilleistung wird eigenständig bewertet.
• Seminararbeit: 50 Punkte (Abgabetermin ist einzuhalten)
• Beteiligung in den Diskussionsphasen sowie Abhalten von Kurzreferaten: 20 Punkte
• Wissenstests: 30 Punkte (Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung müssen in den Wissenstests insg. mehr als 50% erreicht werden!)

Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung sind insgesamt 60 Punkte erforderlich.
1 (sehr gut) 100-90 Punkte
2 (gut) 89-81 Punkte
3 (befriedigend) 80-71 Punkte
4 (genügend) 70-60 Punkte
5 (nicht genügend) 59-0 Punkte

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a. Anwesenheit: Es besteht Anwesenheitspflicht bei den Präsenzeinheiten (online). Die maximale unentschuldigte Fehlzeit beträgt zwei Lehrveranstaltungseinheiten à 90 Minuten.
Achtung: Jeder Proseminartermin besteht aus zwei Lehrveranstaltungseinheiten à 90 Minuten, das heißt: Es darf maximal ein Mittwoch-Termin versäumt werden.
b. Mitarbeit inkl. Kurzreferate: Voraussetzung für das positive Bestehen des Proseminars ist eine aktive Mitarbeit während und außerhalb der Präsenzeinheiten, das heißt: Beteiligung an den Diskussionen, Abhalten von Kurzreferaten, sorgfältige Lektüre der im Proseminar zur Verfügung gestellten Texte, Abgabe von Hausübungen, Mitarbeit in Kleingruppentreffen.
c. Proseminararbeit: Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Abfassung einer positiv beurteilten Proseminararbeit zu zweit gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleitung (abzugeben bis 31.01.2021).
d. Wissenstests: Zur positiven Absolvierung des Moduls 8 gehört auch die Aneignung bestimmter Grundlagen in Gestalt bestimmter Wissensinhalte und Verstehenskompetenzen. Diese Grundlagen sind Thema und Gegenstand der Vorlesung von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler „190009-1 VO BM 8 - Theoretische Grundlagen der Problemstellungen (IP+PP+SP) (2020W) - Zur Dynamik pädagogischer Prozesse aus psychoanalytischer Sicht - Do, 15.00-16.30, HS 7“.
Um das Proseminar und somit das Modul positiv abschließen zu können, muss im Rahmen des Proseminars der Nachweis darüber erbracht werden, dass sich Studierende den Inhalt der Vorlesung in ausreichender Weise angeeignet haben. Im Rahmen der Proseminare wird daher zweimal ein Wissenstest stattfinden: am Donnerstag, den 19.11.2020, und am Donnerstag, den 21.1.2021, jeweils zwischen 15.00 und 16.30.
Gegenstand des Wissenstests am 19.11.2020 sind die Inhalte, die bis zum 19.11.2020 in der Vorlesung behandelt wurden, sowie die Inhalte der dazugehörigen Texte gemäß der Informationen, die in der Vorlesung gegeben werden.
Gegenstand des Wissenstests am 21.1.2021 sind alle Inhalte, die in der Vorlesung behandelt wurden, sowie die Inhalte der dazugehörigen Texte.
Die Teilnahme an jedem Wissenstest bietet die Möglichkeit, für korrekte Antworten Punkte zu erzielen. Am Ende des Semesters werden die Punkte, die bei beiden Wissenstests erzielt wurden, addiert. Es müssen in Summe mehr als 50% der maximal erreichbaren Punkte erzielt werden, damit der Besuch des Modul-8-Proseminars positiv beurteilt werden kann. Werden in Summe bloß 50% der maximal erreichbaren Punkte oder weniger Punkte erzielt, wird der Besuch des Modul-8-Proseminars und somit die Absolvierung des Moduls 8 negativ beurteilt.
Werden mehr als 50% der maximal erreichbaren Punkte erzielt, wird die bei den beiden Wissenstests erzielte positive Leistung mit einer Note zwischen 1 und 4 beurteilt. Diese Note fließt in die Beurteilung der Proseminarleistung mit ein.
Nach Möglichkeit werden die Wissenstests in Präsenzform durchgeführt. Sollte dies aus Gründen der Corona-Pandemie nicht realisiert werden können, erfolgen die Wissenstests in Gestalt von Online-Tests. Nähere Informationen werden Ende Oktober in der Vorlesung bekanntgegeben.
Da es sich um Wissenstests und nicht um Vorlesungsprüfungen handelt, finden diese Wissenstests nur einmal zu den angegebenen Terminen statt. Es ist kein weiterer Termin, auch kein Wiederholungstermin, vorgesehen.

Prüfungsstoff

Literatur

Hierdeis, H. (2016): Psychoanalytische Pädagogik - Psychoanalyse in der Pädagogik. Stuttgart: Kohlhammer

Fischer, M. (2010): Über das Verhältnis von Wissen und Handeln in der beruflichen Arbeit und Ausbildung. In: Münk, D., Schelten, A. (Hrsg.): Kompetenzermittlung für die Berufsbildung. Verfahren, Probleme und Perspektiven im nationalen, europäischen und internationalen Raum. Berichte zur beruflichen Bildung. Berufsinstitut für Berufsbildung: Bonn

Fröhlich, V. (2015): Was ist das Pädagogische an der Psychoanalytischen Pädagogik? In: Fürstaller, M., Datler, W., Wininger, M. (Hrsg.): Psychoanalytische Pädagogik. Budrich: Leverkusen-Opladen, 41-51

Strobl, B., Datler, W. (2020): Emotionen als Gegenstand des Nachdenkens und Sprechens über Praxissituationen. Anmerkungen zur Bedeutung von psychoanalytisch orientierten Aus- und Weiterbildungsprozessen für eine Dimension von psychosozialer Professionalität. In: Rauh, B., Welter, N., Franzmann, M., Magiera, K., Schramm, J., Wilder, N. (Hrsg.): Emotion – Disziplinierung – Professionalisierung. Budrich: Opladen et al., 207-224

Hirblinger, A. (2010): Die „bedeutsame Imagination“. In: Göppel, R., Würker, A., Hirblinger, A., Hirblinger, H. (Hrsg.): Schule als Bildungsort und "emotionaler Raum". Budrich: Opladen et al., 198-218

Weiterführende Literatur:
Neuweg, G. H. (2000): Wissen – Können – Reflexion. Ausgewählte Verhältnisbestimmungen. Studienverlag: Innsbruck

Die für das Proseminar relevante Literatur wird zu Beginn des Semesters auf moodle zur Verfügung gestellt, sowie im Laufe des Semesters ergänzt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BM 8 PS (IP,PP,SP)

Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:18