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190041 SE M4.2 Bildungs-, Erziehungs- und Lerntheorien in dynamischen Medienwelten (2016W)

Kindermedienforschung: "Analyse von Kinder- und Jugendmedien"

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

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Als Vorbereitung zur ersten Sitzung sind folgende Texte zu lesen:
Marotzki, W./Jörissen, B. (2008): Dimensionen strukturaler Medienbildung. In: Herzig, B. et al. (Hg.): Jahrbuch Medienpädagogik 8. Medienkompetenz und Web 2.0. Wiesbaden: VS, S. 19-39. http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-92135-8_2
Bohnsack, R./Geimer, A. (2016): Der Film als Gegenstand von Produkt- und Rezeptionsanalyse und die Potentiale der Aneignung und Bildung. In: Verständig, D. et al. (Hg.): Von der Bildung zur Medienbildung. Wiesbaden: Springer VS, S. 61-87. http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-10007-0_4
Beide Texte sind für Studierende via Springerlink zugänglich.

Dienstag 04.10. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 18.10. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 15.11. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 29.11. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 13.12. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 10.01. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG
Dienstag 24.01. 16:45 - 20:00 Seminarraum 5 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele: Die Studierenden kennen exemplarische Methoden der bildungswissenschaftlichen Medienanalyse sowie deren methodologische Grundlagen. Sie können die Methoden nutzen, um durch die Analyse eines Kinder- und Jugendmediums eine wissenschaftliche Fragestellung zu beantworten und die Ergebnisse in audiovisueller Form (Filmessay, Videogameessay, etc.) präsentieren.

Inhalte: In den ersten Sitzungen wird die Relevanz einer bildungswissenschaftlichen Medienanalyse erarbeitet. Daran anschließend werden exemplarisch verschiedene Methoden vorgestellt (z.B.: strukturale Filmanayse, immersive Didaktik), erprobt und diskutiert. Zum Abschluss werden bisherige Forschungsergebnisse kritisch betrachtet.

Methoden: Textdiskussionen, Forschungswerkstatt, aktive Medienarbeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1. Wissenstest (geschlossene Fragen) über die in den ersten Sitzungen behandelten Texte. (15 P.)
2. Textreflexionsaufgabe (15 P.)

Als Gruppenarbeit:
3. Beschreibung eines Themas. Entwicklung einer Fragestellung sowie das Erstellen einer Literaturliste. (15 P.)
4. Schreiben eines Drehbuchs, welches die Fragestellung auf wissenschaftlichem Niveau beantwortet (30 P.)
5. Umsetzung des Drehbuchs in einen Film (20 P.)
6. Präsentation und Diskussion des Films in einer Seminarsitzung (5P)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zu erreichen sind insgesamt 100 Punkte. Genügend (4): ab 56, Befriedigend (3): ab 67, Gut (2): ab 78, Sehr Gut (1): ab 89.

Prüfungsstoff

Gegenstand des Wissenstest sind die im Seminar behandelten Texte. In der Bearbeitung der Forschungsfrage wird die eigenständige Recherche wissenschaftlicher Literatur vorausgesetzt.

Literatur

Die Pflichtlektüre wird über Moodle bereit gestellt. Der Reader enthält u.a.:
Jörissen, B./Marotzki, W. (2009): Medienbildung. Eine Einführung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
De la Chaux, A. (2014): Interkulturelle Medienbildung im Dokumentarfilm für Kinder. Eine Analyse filmischer Inszenierungsstrategien fremder Lebenswelten. Stuttgart: Ibidem.
De la Chaux, Andre (2014): Interkulturelle Medienbildung im Dokumentarfilm für Kinder. Eine Analyse filmischer Inszenierungsstrategien fremder Lebenswelten. Stuttgart: Ibidem.
Fromme, J./Könitz, Ch. (2014): Bildungspotenziale von Computerspielen – Überlegungen zur Analyse und bildungstheoretischen Einschätzung eines hybriden Medienphänomens. In: Marotzki, W./Meder, N. (Hg.): Perspektiven der Medienbildung. Wiesbaden: Springer VS, S. 235 - 286.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M4.2

Letzte Änderung: Do 09.03.2017 14:28