190065 SE 5.10.3 Biografisch erzählen. Vom Interview zum Text (2009S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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erstmals am: 24.3.09, 9-13 Uhr,
weitere Termine: 31.3.09 9-13 Uhr, 16.5.09 9-18 Uhr, 6.6.09 9-18 Uhr.Ort: IFF (Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung), Schottenfeldgasse 29, A-1070 WIEN,Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung www.uni-klu.ac.at/wihoWeitere Informationen unter http://www.uni-klu.ac.at/wiho/inhalt/368.htm
weitere Termine: 31.3.09 9-13 Uhr, 16.5.09 9-18 Uhr, 6.6.09 9-18 Uhr.Ort: IFF (Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung), Schottenfeldgasse 29, A-1070 WIEN,Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung www.uni-klu.ac.at/wihoWeitere Informationen unter http://www.uni-klu.ac.at/wiho/inhalt/368.htm
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine
Zur Zeit sind keine Termine bekannt.
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Zeugniserwerb:
permanente Teilnahme, Durchführung und Transkription zumindest eines Interviews sowie (eine
unkomplizierte) Mitbelegung an der Universität Klagenfurt
permanente Teilnahme, Durchführung und Transkription zumindest eines Interviews sowie (eine
unkomplizierte) Mitbelegung an der Universität Klagenfurt
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
5.10.3
Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:52
inzwischen in zahlreichen Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften als ein legitimer Zugang
etabliert. Zugleich hat in verschiedenen gesellschaftlichen und professionellen Feldern, wie etwa
in der Sozialen Arbeit oder in der Bildungsarbeit, die Biografiearbeit an Bedeutung gewonnen.
Vor allem ältere Menschen werden in Einzel- oder Gruppensettings die Möglichkeiten geboten,
sich über das lebensgeschichtliche Erzählen zu ordnen und zu lernen. (Theoretische)
Wissenschaft einerseits und praxisorientierte Sozial- und Bildungsarbeit andererseits
funktionieren allerdings nach unterschiedlichen Logiken und gehorchen verschiedenen Regeln
und Ansprüchen. Da nimmt es kein Wunder, dass zwischen BiografieforscherInnen und
BiografiearbeiterInnen kaum kommuniziert wird.
Die Lehrveranstaltung stellt bewusst eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis her. Neben
einer allgemeinen Einführung wird es vor allem darum gehen, über die Durchführung und
Transkription autobiografischer Interviews Prozesse der ¿Übersetzung¿ (von der mündlichen zur
schriftlichen Erzählung), verschiedene Anwendungskontexte, AdressatInnen,
Auswertungsverfahren, Erkenntnismöglichkeiten und veröffentlichte Darstellungsweisen zu
konkretisieren und damit biografische Zugangsweisen in ihren Grenzen und Möglichkeiten in
Forschung, Bildungsarbeit und Sozialer Arbeit zu reflektieren.
AdressatInnen: Studierende der Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften (u.a. Geschichte,
Bildungswissenschaft, Soziologie, Volkskunde), vor allem im 2. und 3. Studienabschnitt