Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

190071 SE M4.3 Menschenbilder und Bildungstheorien (2019S)

Bildung und Emotion - Gefühlte Reflexionen im Kontext einer integrativen pädagogischen Anthropologie

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Wichtig: verbindlicher Blocktermin am 25.05. "Gefühlte Reflexionen".
Zudem ist die Anwesenheit beim ersten Termin am 06.03. unbedigt erfoderlich

Mittwoch 06.03. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Mittwoch 20.03. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Mittwoch 03.04. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Mittwoch 15.05. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Samstag 25.05. 12:00 - 19:00 Seminarraum 1 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 29.05. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Mittwoch 12.06. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG
Mittwoch 26.06. 14:00 - 16:00 Seminarraum 6 Sensengasse 3a 2.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wer über Erziehung, Bildung und Unterricht spricht, spricht immer von einem Menschen, der sich bilden oder erzogen und unterrichtet werden soll. Doch welche Vorstellung von Menschsein liegt diesem Sprechen zugrunde? Was zeichnet den Menschen als Menschen aus? Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung wird das Verhältnis von Körper und Geist sowie von Emotion und Kognition im Kontext bildungstheoretischer Überlegungen diskutiert. Dabei sollen sowohl historische Bezüge als auch aktuelle, interdisziplinär zu verortende Beiträge die Möglichkeit für ein differenziertes und integratives anthropologisches Verständnis eröffnen und somit Fragen nach Bedürftigkeit und Fähigkeit, nach Möglichkeit und Wirklichkeit, nach Aktivität und Passivität etc., zu beantworten suchen. Informationen zum genauen Ablauf und Aufbau der LV, zur Art der Leistungskontrolle sowie zur gemeinsamen Lektüre werden in der ersten Einheit bekannt gegeben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Kontinuierliche Anwesenheit und aktive Mitarbeit, Gruppendiskussionen, Schriftliche Textvorbereitungen, Referat in Gruppen, Exposé sowie eine Seminararbeit.

"Ohne Lernen oder Erziehung lässt sich der Mensch ebenso wenig verstehen, wie Lernen oder Erziehung ohne Vorstellungen vom Menschen." Christoph Wulf und Jörg Zirfas

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Studierenden können Zusammenhänge zwischen Bildungstheorien und Menschenbildern herstellen und erläutern, inwiefern den (historisch aufgetretenen) Bildungs- und Erziehungstheorien eine bestimmte Anthropologie zugrunde liegt (oder eben nicht), und warum die Frage nach dem Menschenbild eine für die Bildungswissenschaft unumgängliche ist. Ein Kernelement des Seminars ist die gemeinsame Diskussion grundlagenorientierter Fragestellungen im Kontext der Integrativen pädagogischen Anthropologie. Dementsprechend wird von Studierenden die Bereitschaft sich in unterschiedlichen Diskussionsformaten aktiv einzubringen vorausgesetzt.

Zudem werden die SeminarteilnehmerInnen sich kritischen mit der eigenen Bildungslaufbahn aus emotionstheoretischer Perspektive auseinandersetzen müssen. Dies schließt die Bereitschaft zur Selbstreflexion und Explikation der eigenen Lebens- und Lerngeschichte und ihrer emotionalen Markierungen mitein.

Prüfungsstoff

Lektüre, Reflexion, Präsentation, Diskussion (siehe Art der Leistungskontrolle).

Literatur

Die Literatur wird in der ersten Einheit bekannt gegeben. Alle Texte werden auch elektronisch bzw. online zur Verfügung stehen.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M4.3

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37