Universität Wien FIND

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190097 SE M7.1 Bildung, Biographie und Lebensalter (2019S)

"Relevante Andere" in biographischen Entwürfen - zur Rekonstruktion bedeutsamer Ereignisse und Personen in Lebensverläufen junger Erwachsener

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 08.03. 16:45 - 21:00 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Samstag 09.03. 09:45 - 18:30 Hörsaal 1 Sensengasse 3a 1.OG
Samstag 06.04. 15:00 - 20:00 Hörsaal 1 Sensengasse 3a 1.OG
Sonntag 07.04. 09:00 - 15:00 Hörsaal 1 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Abstract: Im Seminar werden die Begriffe Bildung, Biographie und Lebensalter anhand theoretischer Konzepte aufgrund des bisher im Studium erworbenen Wissens gerahmt sowie die begrifflichen und theoretischen Differenzlinien unterschiedlicher biographischer (Wandlungs-)prozesse vertiefend erarbeitet. So kann beispielhaft an narrativen Interviews mit Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft gearbeitet, und ausschnitthaft biographische Entwürfe analysiert werden: Welche gesellschaftspolitischen Ereignisse sind bspw. für junge Muslima in ihrem Leben relevant? Welchen Einfluss haben diese aus der Eigensicht der BiographInnen für die eigene Lebensgestaltung? In der Analyse werden dabei auch die Konzepte des 'Othering' und der Fremdheitsbegriff aus bildungswissenschaftlicher Sicht hinterfragt (u.a. mit dem Bezug auf MEAD). In einem weiteren Schritt wird dann anhand von exemplarischen Beispielen der Empirie-Theorie-Bezug erarbeitet hier stehen 'klassische' bildungswissenschaftliche Theorien als auch jüngere Theorien, die Phänomene des 20. und 21. Jahrhunderts erörtern im Mittelpunkt. Nach dieser Einführung können die SeminarteilnehmerInnen auf der Grundlage von (empirischem/hermeneutischem) Material in Workshopgruppen selbständig o.g. Themenkomplex aufbereiten und ihre Ergebnisse abschließend vorstellen.

Ziele: Hauptziele dieses interdisziplinär angelegten Seminars sind: (1) den StudentInnen vor allem eine Möglichkeit bieten, die Thematik Bildung und Biographie begrifflich-konzeptionell zu fassen sowie anhand ausgewählter Methoden der rekonstruktiven Sozialforschung eigenständig zu erforschen; sie können Auswertungsmethoden voneinander unterscheiden und ausgewählte Methoden anwenden. (2) Nach dem Seminar sind diese in der Lage, mit den Begriffen Biographie, Lebensalter und Bildung als angehende BildungswissenschaftlerInnen sicher umzugehen (Definition, Differenzlinien, kritische Betrachtung). (3) Sie können den
Zusammenhang von gesellschaftlichen Kontextbedingungen und Biographie anhand einzelner Beispiele erläutern. (4) Die StudentInnen können außerdem begründen, weshalb die Auseinandersetzung mit Biographie und Bildung in der Theorie und Empirie für das praktische pädagogische Handlungsfeld relevant ist.

Methoden: Das Seminar wird in Kompaktphasen abgehalten und arbeitet mit unterschiedlichen hochschuldidaktischen Methoden: z.B. in der Einführungsphase mit Hilfe des Audience-Response-System, in den Anwendungsphasen z.B. JIGSAW-Methode, Think-Pair-Share. Die forschungsmethodischen Zugänge im Seminar speisen sich vorrangig aus der rekonstruktiven Sozialforschung.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsmodalitäten: mündliche und schriftliche Prüfung der Leistungserbringung (mit insgesamt 30 Punkten für drei Leistungen zusammen) der StudentInnen in Form eines Referats (Gruppennachweis), Workshop-Präsention (Gruppennachweis) und eines schriftlichen Nachweises ('Vignetten': Einzelnachweis).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Von den StudentInnen wird erfordert, dass Sie motiviert sind, selbst-reguliert als auch in der Gruppe im Seminar zu arbeiten.
Beurteiungsmaßstab: mündliche und schriftliche Prüfung der Leistungserbringung (mit insgesamt 30 Punkten für drei Leistungen zusammen) der StudentInnen in Form eines Referats, Workshoppräsentation und schriftlichen Nachweises ('Vignetten'). Es müssen diese drei Leistungsnachweise erbracht werden, um das Seminar positiv zu bestehen.
30Pkt.= 1,0
25Pkt.=2,0
20Pkt.=3,0
15Pkt.=4,0
unter 40Pkt.=nicht bestanden

Prüfungsstoff

Ergibt sich aus den selbstgewählten Themen zum Seminarthema (wird im Seminar gewählt/vergeben)

Literatur

wird im Seminar bekannt gegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M7.1

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37