Universität Wien FIND

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190226 PS BM 15 Geschichte der Bildung, mit besonderer Berücksichtigung Österreichs (2012W)

seit dem späten 18. Jahrhundert

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 08.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 22.10. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 05.11. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 19.11. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 03.12. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 17.12. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 14.01. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG
Montag 28.01. 15:00 - 18:15 Seminarraum 4 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der Lehrveranstaltung sollen Kenntnisse über die schul- und bildungsgeschichtliche Entwicklung Österreichs seit dem späten 18. Jahrhundert erarbeitet werden. (D.h. seit jenem Zeitpunkt, als in Österreich erstmals die allgemeine Beschulung der Bevölkerung als staatliche Aufgabe in Angriff genommen wurde.) Der Schwerpunkt wird dabei auf einer vertiefenden Auseinandersetzung mit ausgewählten wichtigen "Stationen" der österreichischen Schulgeschichte liegen, wobei sowohl Quellentexte als auch Sekundärliteratur gelesen und diskutiert werden. Eine synoptische Darstellung der zwischen diesen "Stationen" liegenden Entwicklungen soll gewährleisten, dass diese nicht als "inselartige" Einzelereignisse, sondern in ihrem historischen Kontext verstanden werden.
Thematisch wird sich die Lehrveranstaltung auf die Entwicklung des so genannten "niederen Schulwesens" konzentrieren. Vom Zugang her soll eine problemorientierte Auseinandersetzung im Vordergrund stehen, und keine "acts and facts - history" betrieben werden. Österreichische Schulgeschichte wird dabei weniger als isolierte Nationalgeschichte denn als Beispiel für ubiquitäre Entwicklungen im Bildungswesen verstanden. Dementsprechend wird auch Sekundärliteratur herangezogen, die sich nicht explizit mit österreichischen Verhältnissen befasst.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit in der LV, aktive Mitarbeit.
Zum Zeugniserwerb müssen - nach Wahl der Studierenden zwei der drei folgenden Leistungen erbracht werden:
Gruppenreferat
Proseminararbeit
selbstständige Lektüre einer bildungsgeschichtlichen Monografie und Prüfungsgespräch darüber

Aus organisatorischen Gründen (Einteilung der Referate...) muss die verbindliche Entscheidung darüber, welche Leistungen zum Zeugniserwerb erbracht werden, am 1. LV-Termin getroffen werden. Bitte überlegen Sie Sich schon im voraus, welche Optionen Sie wählen wollen.

Da Schul- bzw. Bildungsgeschichte nicht losgelöst von Entwicklungen der sozialen und politischen Geschichte verstanden werden kann, werden grundlegende Kenntnisse der österreichischen sowie der allgemeinen Geschichte auf Maturaniveau vorausgesetzt!

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Neben der Erarbeitung der oben angeführten Inhalte geht es in der LV um ein Üben historischen Fragens und Denkens sowie des Umgangs mit Quellentexten - auch mit solchen, die weiter zurückliegen und - nicht zuletzt aufgrund ihrer "fremden" Sprache - erhöhte Anforderungen an unser Verstehen stellen. Außerdem soll Gelegenheit zum Einüben von Basiskompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens (Umgang mit Literatur, Verfassen wissenschaftlicher Texte) geboten werden.

Prüfungsstoff

Lektüre und Diskussion von Quellen- und Sekundärliteratur
eigenständiges Literaturstudium
Referate
Inputs durch den LV-Leiter
Besprechen von Arbeitsvorhaben und Entwürfen für Proseminar-Arbeiten

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BM 15

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37