190244 SE 5.8.1 Erziehung als Antwort auf "das Generationenverhältnis". (2009S)
Studien zu einem pädagogischen Topos im Anschluss an Klaus Mollenhauer
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Labels
Das Seminar steht Studienanfängern und Fortgeschrittenen offen. Es findet in drei eintägigen Blockeinheiten statt. Der Besuch erfordert die Teilnahme an der Eröffnungssitzung sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 16.02.2009 09:00 bis Fr 20.02.2009 09:00
- Anmeldung von Mo 23.02.2009 09:00 bis Fr 27.02.2009 09:00
- Abmeldung bis Sa 14.03.2009 12:00
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 03.03. 14:00 - 16:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Freitag 27.03. 09:00 - 17:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Samstag 25.04. 09:00 - 17:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Freitag 22.05. 09:00 - 12:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Freitag 22.05. 12:00 - 17:00 STS Bibliothek, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
"Was will den eigentlich die ältere Generation mit der jüngeren?" Diese Frage, die Schleiermacher in seinen 1826 Vorlesungen zu der Kardinalfrage jeglicher Theorie der Erziehung erklärt, kursiert auch heute noch häufig als erziehungstheoretische Formel und fungiert gleichsam als ein feststehender pädagogischer Topos. Bei näherem Hinsehen verliert die gegenwärtig viel zitierte, aber häufig aus dem Kontext gerissene Frage an Eindeutigkeit und bedient unterschiedliche Perspektiven. Das Begriffsfeld "Generation" eröffnet heute verstreute familientheoretische, gesellschaftstheoretische, kulturtheoretische und menschheitsgeschichtlich ausgerichtete Zugänge zur Erziehung. Klaus Mollenhauer, der "unbrave Schüler" Geisteswissenschaftlicher Pädagogik und Nestor der Kritischen Erziehungswissenschaft, sieht sein gesamtes Schaffen von Schleiermachers Diktum getragen. Tatsächlich finden sich in Mollenhauers Werk einschlägige Beiträge zu allen heute geläufigen Deutungsvarianten. Ein Studium der vielschichtigen Pädagogik von Mollenhauer bietet Gelegenheit mit verschiedenen, seit den 1990er Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewinnenden Ausbuchstabierungen des Generationendenkens bekannt zu machen. Darüber hinaus lässt dessen Pädagogik auf ausgezeichnete Weise nach Zusammenhängen zwischen den unterschiedlichen Zugängen fragen. Das Seminar schlüsselt den Generationenbegriff durch Mollenhauers Denken auf und behält sich zugleich das Recht vor, mit Mollenhauer an der einen oder anderen Stelle weiterzudenken.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
5.8.1
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37