Universität Wien

190244 SE 5.8.1 Erziehung als Antwort auf "das Generationenverhältnis". (2009S)

Studien zu einem pädagogischen Topos im Anschluss an Klaus Mollenhauer

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Das Seminar steht Studienanfängern und Fortgeschrittenen offen. Es findet in drei eintägigen Blockeinheiten statt. Der Besuch erfordert die Teilnahme an der Eröffnungssitzung sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 03.03. 14:00 - 16:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
  • Freitag 27.03. 09:00 - 17:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
  • Samstag 25.04. 09:00 - 17:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
  • Freitag 22.05. 09:00 - 12:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
  • Freitag 22.05. 12:00 - 17:00 STS Bibliothek, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/6. Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

"Was will den eigentlich die ältere Generation mit der jüngeren?" Diese Frage, die Schleiermacher in seinen 1826 Vorlesungen zu der Kardinalfrage jeglicher Theorie der Erziehung erklärt, kursiert auch heute noch häufig als erziehungstheoretische Formel und fungiert gleichsam als ein feststehender pädagogischer Topos. Bei näherem Hinsehen verliert die gegenwärtig viel zitierte, aber häufig aus dem Kontext gerissene Frage an Eindeutigkeit und bedient unterschiedliche Perspektiven. Das Begriffsfeld "Generation" eröffnet heute verstreute familientheoretische, gesellschaftstheoretische, kulturtheoretische und menschheitsgeschichtlich ausgerichtete Zugänge zur Erziehung. Klaus Mollenhauer, der "unbrave Schüler" Geisteswissenschaftlicher Pädagogik und Nestor der Kritischen Erziehungswissenschaft, sieht sein gesamtes Schaffen von Schleiermachers Diktum getragen. Tatsächlich finden sich in Mollenhauers Werk einschlägige Beiträge zu allen heute geläufigen Deutungsvarianten. Ein Studium der vielschichtigen Pädagogik von Mollenhauer bietet Gelegenheit mit verschiedenen, seit den 1990er Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewinnenden Ausbuchstabierungen des Generationendenkens bekannt zu machen. Darüber hinaus lässt dessen Pädagogik auf ausgezeichnete Weise nach Zusammenhängen zwischen den unterschiedlichen Zugängen fragen. Das Seminar schlüsselt den Generationenbegriff durch Mollenhauers Denken auf und behält sich zugleich das Recht vor, mit Mollenhauer an der einen oder anderen Stelle weiterzudenken.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

5.8.1

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37