Universität Wien

190292 SE 5.10.2. Projektstudium Personenzentrierte Beratung und Psychotherapie (2009S)

Kinderspieltherapie

8.00 ECTS (4.00 SWS), SPL 19 - Bildungswissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

1 weiterer Termin Ende September 2009

Voraussetzungen: im Projektstudium "Personenzentrierte Beratung und Psychotherapie" fortgeschrittene Studierende werden bevorzugt. Ansonsten ist das Seminar "Empathy Lab" oder "Entwicklungsprozesse in Beratung und Psychotherapie - Empathie in Beratung und Psychotherapie" (Diplomstudium) als Minimalvoraussetzung erforderlich.

Anmeldung per e-Mail an robert.hutterer@univie.ac.at mit Betreff "Behr - Spieltherapie Juli 2009". Folgende Informationen unbedingt anführen: Vor- und Zuname, Matrikelnummer, Email-Adresse, Absolvierte Lehrveranstaltung im Schwerpunkt "Personenzentrierte Beratung und Psychotherapie". Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens bearbeitet. Im Projektstudium "Personenzentrierte Beratung und Psychotherapie" fortgeschrittene Studierende werden bevorzugt.
Teilnahme an der Vorbesprechung ist zur weiteren Planung und Arbeitsorganisation erforderlich. von: 25. Juni 2009 bis: 30. Juni 2009

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 01.07. 17:00 - 19:00 (Großer Seminarraum, Garnisongasse 3/2. Stock, 1090 Wien)
  • Donnerstag 30.07. 09:00 - 19:00 (Großer Seminarraum, Garnisongasse 3/2. Stock, 1090 Wien)
  • Freitag 31.07. 09:00 - 19:00 (Großer Seminarraum, Garnisongasse 3/2. Stock, 1090 Wien)
  • Samstag 01.08. 09:00 - 19:00 (Großer Seminarraum, Garnisongasse 3/2. Stock, 1090 Wien)
  • Sonntag 02.08. 09:00 - 19:00 (Großer Seminarraum, Garnisongasse 3/2. Stock, 1090 Wien)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Veranstaltung gründet theoretisch auf dem personzentrierten Konzept, der Bindungstheorie und der Säuglingsforschung. Wir werden erarbeiten und trainieren, wie der Kontakt zu Kindern und Jugendlichen so gestaltet werden kann, dass diese zu Verhaltensänderungen und anderen Qualitäten der Beziehungsaufnahme kommen können. Wie verhalten wir uns gegenüber mehr oder weniger auffälligen Kindern und Jugendlichen in Konfliktsituationen? Die Theorien bieten hierzu eine Reihe von Haltungen und Techniken an, die für viele Arbeitsfelder in der Erziehung, Heilpädagogik und Psychotherapie bedeutsam sind.

Neben der theoretischen Erarbeitung werden wir viel mit Spielzeug üben und experimentieren. Es kann so praktisch erfahren werden, in welcher Weise einzelne Spielhandlungen Ausdruck von innerem Erleben und von Beziehungsbotschaften darstellen. Wie lauten die "Antworten" der Erwachsenenperson im Medium des Spiels? Wie gestaltet sie im Spiel die personzentrierte Beziehung? Dies probieren wir praktisch und machen erlebbar, welche Handlungsregeln und -techniken gut sind und was sie für die Beziehung bedeuten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Axline, V. M. (1980). Kinder-Spieltherapie im nicht-direktiven Verfahren (5. Aufl.). Aufl.: Reinhardt, München.

Behr, M. (2003). Interactive Resonance in Work with Children and Adolescents - A Theory-based Concept of Interpersonal Relationship through Play and the Use of Toys. Person-Centered & Experiential Psychotherapies, 2 (2), 89-103

Behr, M. & Cornelius-White, J.H.D. (Eds.). (2008). Facilitating young people's development: International perspectives on person-centred theory and practice. Ross-on-Wye: PCCS Books.

Behr, M., Hölldampf, D. & Hüsson, D. (Hrsg.) (2009 [bereits erschienen]) Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen - Personzentrierte Methoden und interaktionelle Behandlungskonzepte. Göttingen: Hogrefe.

Goetze, H. (2002). Handbuch der personzentrierten Spieltherapie. Göttingen: Hogrefe

Weinberger, S. (2001). Kindern spielend helfen. Beltz, Weinheim.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

5.10.2

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37