190349 VO BM 21 Gesellschaft und soziale Veränderung (2010S)
Geschlechterverhältnisse im Wandel: Intergenerationale und biographische Perspektiven
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Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 22.03. 18:00 - 21:30 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Mittwoch 24.03. 09:00 - 12:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Donnerstag 25.03. 08:00 - 10:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Donnerstag 25.03. 14:00 - 16:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Freitag 26.03. 12:00 - 20:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Freitag 11.06. 17:00 - 19:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
- Samstag 12.06. 10:00 - 12:00 Elise Richter-Saal Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 1
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
BM 21 + 5.8.1
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37
Die Vorlesung widmet sich zunächst den sich darin niederschlagenden Ambivalenzen von Überwindung und Reproduktion traditioneller Geschlechterverhältnisse an den biographischen Übergängen des jungen Erwachsenenalters (insbesondere Berufsfindung und Familiengründung). Für diese Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Tendenzen können unter einer intergenerationalen Perspektive strukturelle und normative Rahmenbedingungen sichtbar gemacht werden. Dazu gilt es, die gewohnte Optik eines kontrastierenden und typisierenden Generationenvergleichs zu problematisieren und durch eine Aufmerksamkeit für Prozesse intergenerationaler Interaktionen zu ersetzen, in denen sich in wechselseitiger Einflussnahme der Beteiligten Tradierungen und Transformationen vollziehen. In Kombination mit einem biographieanalytischen Zugang lassen sich weiterhin intergenerationale Wandlungsprozesse als Verschiebungen biographischer Konstruktionslogiken beschreiben, die wiederum Aufschluss über das Zustandekommen von Wandlungsprozessen und -resistenzen in verschiedenen Bereichen (etwa Lebensformen, Berufsleben, Bildung, politisches Engagement) geben können.