Universität Wien

200063 SE Theorie und Empirie wissenschaftlichen Arbeitens (Entwicklung und Bildung) 2 (2017W)

8.00 ECTS (4.00 SWS), SPL 20 - Psychologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 02.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 09.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 16.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 23.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 30.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 06.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 13.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 20.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 27.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 04.12. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 11.12. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 08.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 15.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 22.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock
  • Montag 29.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal E Psychologie, Liebiggasse 5 1. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Vordergrund der Lehrveranstaltung stehen Forschungsfragen zweier Themengebiete: Außerfamiliäre Betreuung und Eltern-Kind-Spiel. Forschungsfragen zur außerfamiliären Betreuung fokussieren die Messung und Beurteilung der Qualität von Kindertagesstätten, Tagesmüttern und Großtagespflegestellen. Im Rahmen von Eltern-Kind-Spielen werden Spielstrategien der Eltern, ihre Wirkung auf die Eltern-Kind-Beziehung und ihre Abhängigkeit von Kontextfaktoren untersucht.

Dazu wurden die Studierenden bereits im vorhergehenden Semester in vier Gruppen aufgeteilt:
(1) Studierende der Gruppe "Social Relations Model“ beobachten mithilfe von Weitwinkel-Aufnahmen das gesamte Gruppengeschehen in Betreuungseinrichtungen und spezialisieren sich dabei auf Peer-Interaktionen und Gruppenprozesse.
(2) Studierende der Gruppe „Classroom Assessment Scoring System“ beschäftigen sich mit der Qualität der pädagogischen Arbeit von ErzieherInnen und wenden hierfür acht bereits etablierte Skalen zur Einschätzung verschiedener Qualitätsdimensionen an. Als Datenquelle dienen Videoaufnahmen von Freispielsituationen in Betreuungseinrichtungen.
(3) Studierende der Gruppe „Support of Group Processes“ widmen sich dem modernen Themengebiet der Gruppenorientierung in der außerfamiliären Betreuung und nutzen hierfür ebenfalls Aufnahmen die direkt in Kindertageseinrichtungen in München, Wien und Niederösterreich gesammelt wurden.
(4) Studierende der Gruppe „Herausfordernde Spielsituationen“ beobachten auf mikroanalytischer Ebene das Spielgeschehen zwischen Eltern und ihren Kindern. Dazu nutzen sie die Software Mangold Interact, die es erlaubt, die Verhaltensweisen in videographierten Spielsituationen framegenau zu quantifizieren und so ein detailliertes Bild über die Spielprozesse zu generieren.

In ihrer Forschungsarbeit arbeiten alle Studierende an individuellen Fragestellungen, die anhand der gewonnen Daten ausgewertet und dargestellt werden sollen. Dabei erhalten sie theoretischen und praktischen Input durch die LV-LeiterInnen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die empirische Leistung wird anhand der Qualität und Quantität der erarbeiteten Daten in Form von Videokodierungen und –Ratings kontrolliert.
Die theoretische Leistung wird mithilfe der mündlichen Präsentation als auch der Verschriftlichung der eigenen Forschungsarbeit beurteilt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Benotet werden ausschließlich Studierende mit einer Anwesenheit von mindestens 80%.

Die Gesamtnote ergibt sich aus folgenden Teilleistungen:
Aktive Mitarbeit in den Präsenzterminen: 10%
Empirische Aufgaben (Videokodierung): 20%
Präsentation der eigenen Forschungsarbeit: 30%
Schriftliche Abschlussarbeit: 40%

Prüfungsstoff

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung findet keine Prüfung statt. Die Angabe entfällt.

Literatur

Die TeilnehmerInnen recherchieren selbstständig Literatur für ihre gewählte Forschungsfrage.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:37