Universität Wien

200116 SE Anwendungsseminar: Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft (2025W)

Präventions- und Interventionskonzepte im Arbeitskontext. Coachingtechniken und Trainings zur Förderung von Gesundheit und Arbeitszufriedenheit im Einzel- und Gruppensetting

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 20 - Psychologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anwendungsseminare können nur fürs Pflichtmodul B verwendet werden! Eine Verwendung fürs Modul A4 Freie Fächer ist nicht möglich.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 14.10. 15:00 - 20:00 Hörsaal A Psychologie, NIG 6.Stock A0606
  • Dienstag 25.11. 15:00 - 20:00 Hörsaal A Psychologie, NIG 6.Stock A0606
  • Dienstag 20.01. 15:00 - 20:00 Hörsaal A Psychologie, NIG 6.Stock A0606

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel ist es, dass die Studierenden grundlegende Präventions- und Interventionskonzepte für den Arbeitskontext kennen, anwenden und kritisch reflektieren können. Sie sollen befähigt werden, (systemische) Coachingtechniken und Trainingsmethoden gezielt einzusetzen, um Gesundheit, Resilienz und Arbeitszufriedenheit sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting zu fördern.

Inhalte:
- Theoretische Grundlagen: Modelle der Arbeits- und Gesundheitspsychologie, Stress- und Resilienzkonzepte, Salutogenese.
- Präventionsansätze: Verhältnis- und Verhaltensprävention im Betrieb.
- Interventionskonzepte: (Systemisches) Coaching, Beratung, Gruppen- und Teamtrainings.
- Coachingtechniken: z. B. Gesprächsführung, Status- und Zielklärung, Feedback, Ressourcenaktivierung.
- Trainingsmethoden: z. B. Stressbewältigung, Teamentwicklung, Kommunikationstrainings.
- Anwendung: Fallbeispiele, Simulationen, Rollenspiele, Reflexion der eigenen Haltung als Coach/Trainer:in.

Vermittlung der Inhalte:
- Kurzvorträge / Impulsreferate zur Einführung in zentrale Konzepte.
- Praxisübungen und Rollenspiele (z. B. Coachinggespräche, Trainingssequenzen).
- Gruppenarbeiten zur Entwicklung von Präventions- und Interventionskonzepten.
- Reflexionseinheiten (Einzel- und Gruppenreflexion über Anwendung und Transfer in die Praxis).
- Selbststudium durch Literatur und Praxisbeispiele.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Praktische Übung (50 %): Durchführung einer kurzen Coaching- oder Trainingssequenz in der Lehrveranstaltung (Einzel- oder Gruppenarbeit).
Schriftliche Ausarbeitung (30 %): Konzeptpapier (5–8 Seiten) zu einem eigenen Interventions- oder Präventionsansatz mit Bezug zu den Lehrinhalten.
Aktive Teilnahme (20 %): Mitarbeit in Übungen, Reflexionsdiskussionen und Peer-Feedback.

Hilfsmittel:
Bei der praktischen Übung: z. B. frei gewählte Materialien, Flipchart, Präsentationen, Handouts.
Bei der schriftlichen Arbeit: z. B. Fachliteratur, wissenschaftliche Datenbanken, eigene Aufzeichnungen.
Keine Einschränkungen bei Hilfsmitteln, da Anwendungsorientierung und Transfer im Vordergrund stehen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit: mindestens 80 % der LV-Einheiten.
Pflichtleistungen: Abgabe des Konzeptpapiers + Durchführung der praktischen Übung.
Mitarbeit: Nachweisbare aktive Teilnahme.
Nur wenn alle drei Kriterien erfüllt sind, kann eine positive Beurteilung erfolgen.

Benotung:
Praktische Übung: 0–50 Punkte
Schriftliche Ausarbeitung: 0–30 Punkte
Aktive Teilnahme: 0–20 Punkte
Gesamt: 100 Punkte

Notenschlüssel:
Sehr gut: 90–100 Punkte
Gut: 80–89 Punkte
Befriedigend: 70–79 Punkte
Ausreichend: 60–69 Punkte
Nicht ausreichend: < 60 Punkte

Prüfungsstoff

Theoretische Grundlagen der Präventions- und Interventionsansätze.
Methoden und Techniken des Coachings und Trainings.
Anwendung der Methoden in praxisnahen Szenarien.
Reflexionsfähigkeit: eigene Rolle, Wirkung und Grenzen.

Literatur

wird im Unterricht bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: So 12.10.2025 15:26