Universität Wien

200241 SE Bachelorarbeit II (Seminar) (2013S)

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 20 - Psychologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Im Seminar sollen aktuelle Forschungsfragen aus den Bereichen biologische und allgemeine Psychologe bearbeitet werden. Die einzelnen Themen werden von fünf Lehrveranstaltungsleitern betreut werden. Das Seminar wird zum Teil in deutscher als auch in englischer Sprache abgehalten werden. Es besteht die Möglichkeit die Bachelorarbeit II in englischer Sprache zu verfassen (v.a. bei Marcos Nadal).

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 14.03. 13:15 - 18:15 Seminarraum Psychologie NIG 6.OG A0621A
  • Donnerstag 21.03. 13:15 - 16:30 Hörsaal G Psychologie, Liebiggasse 5, 2. Stock
  • Donnerstag 18.04. 13:15 - 16:30 Seminarraum Psychologie NIG 6.OG A0621A
  • Donnerstag 23.05. 13:15 - 16:30 Hörsaal G Psychologie, Liebiggasse 5, 2. Stock
  • Donnerstag 13.06. 13:15 - 18:15 Seminarraum Psychologie NIG 6.OG A0621A

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Folgende Themenbereiche werden von den Lehrveranstaltungsleitern angeboten:

(1) Marcos Nadal:
Psychology of Art and Aesthetics: The appreciation of art and aesthetics relies on diverse cognitive and affective processes. Several factors are known to influence such processes. Although two of these -context and emotion- are major players in the appreciation of art and aesthetics, we still know very little about how they exert their influence. The projects offered in relation to this topic will aim to clarify the role of context and emotion in shaping our experience in response to art.

Comparative Psychology: Humans exhibit a number of seemingly unique traits, including language, moral decision making, or awareness of themselves. Careful study of other, closely related, species has revealed that we share with them many of the foundations of those traits. Primates, especially, have a highly developed social intelligence. The projects offered in relation to this topic will focus on the humans and nonhuman animals' capacity to understand each other and themselves.

(2) Christian Valuch:
Visuelle Aufmerksamkeit: Wie ist es uns möglich aus der alltäglichen Flut an visuellen Reizen die für uns wichtige Information schnell und zielsicher auszuwählen? Gibt es bestimmte Reizmerkmale, die unsere Aufmerksamkeit automatisch auf sich ziehen und uns ablenken? Welche Rolle spielen unsere Erwartungen, Ziele und früheren Erfahrungen dabei? Die Erforschung von Aufmerksamkeitsprozessen ist für viele Bereiche der Kognitions- und Neurowissenschaften, aber auch für die angewandte als auch klinische Forschung relevant. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden besondere Schwerpunkte auf dem Zusammenhang von Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie Blickverhalten liegen.

(3) Daniela Pfabigan:
Fehler- und Feedbackverarbeitung: Die Interaktion mit der Umwelt stellt hohe Anforderungen an jedes Individuum. Interne Fehlerverarbeitung und externes Feedback ermöglichen es uns Menschen unser Verhalten im Alltag an unterschiedlichste Situationen anzupassen. Ereigniskorrelierte Potentiale (EKPs) wie die Error-Related-Negativity (ERN) oder die Feedback-Related-Negativity (FRN) bieten einen hervorragenden Ausgangspunkt zur Untersuchung der zugrundeliegenden kognitiven Prozesse auf neuronaler Ebene mit hoher zeitlicher Genauigkeit. Darüber hinaus ist die Störung der internen/externen Verhaltensüberwachung ist mit einer Vielzahl an Psychopathologien assoziiert; auch hier greift die Forschung vermehrt auf die genannten EKPs zurück.

(4) Jürgen Pripfl:
Motivation und Gehirnstimulation: Übergeordnete Themen der Bachelorarbeit sind Motivation und nicht invasive Gehirnstimulation. Dabei stehen die neuronalen Grundlagen von kognitiver Kontrolle, Emotionsregulation und Entscheidungsverhalten in Risikosituationen und deren Beeinflussbarkeit mittels Gehirnstimulation im Zentrum des Interesses. Diese Prozesse spielen eine wichtige Rolle in verschiedensten Bereichen des menschlichen Alltags, von ökonomischen Entscheidungen bis Drogenabhängigkeit, weshalb eine Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven je nach individuellem Interesse möglich ist. Details werden in der ersten Einheit des Bachelorseminars vorgestellt.

(5) Gernot Gerger:
Gesichtsattraktivität: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die (der) Schönste im ganzen Land?" Attraktivität von Gesichtern beeinflusst unser Verhalten auf vielfältigste Weise. Dies reicht von basalen Wahrnehmungsprozessen - wir können z.B. fast nicht anders, als unsere Aufmerksamkeit attraktiven Gesichtern zuzuwenden - bis zu komplexen Entscheidungsprozessen - z.B. wen wir als Partner wählen. Was zeichnet nun aber Attraktivität aus und wie beeinflusst Attraktivität uns genau? Liegt Schönheit im Auge des Betrachters oder gibt es allgemein gültige Attraktivitätsstandards? Im Rahmen des Bachelorseminars sollen diese und ähnliche Fragestellungen beantwortet werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Bachelorarbeit II (literature review), critical analysis of scientifc literature, peer feedback, poster presentation

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Generation and presentation of a Bachelorarbeit II (literature review)

Prüfungsstoff

Discussions, team work, individual work, peer feedback, presentations, classroom teaching

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Sa 05.12.2020 00:20