Universität Wien

210019 UE BAK4.2 UE Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung (2015W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Plagiate

Ein Plagiat ist die bewusste und unrechtmäßige Übernahme von fremdem geistigem Eigentum; der/die AutorIn verwendet ganz oder teilweise fremde Werke in einem eigenen Werk, ohne die Quelle anzugeben. Dies wird im Sammelzeugnis mit einem X gekennzeichnet und mit folgendem Zusatz versehen.

Nicht beurteilte und nichtige Prüfungen: Gemäß § 74 ist die Beurteilung einer Prüfung für nichtig zu erklären, wenn diese Beurteilung oder die Anmeldung zu dieser Prüfung erschlichen wurde (N), Gemäß § 13 (7) des studienrechtlichen Satzungsteils der Universität Wien sind Prüfungen, bei denen unerlaubte Hilfsmittel mitgenommen oder verwendet werden, nicht zu beurteilen (X).

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Zeit: DO 16:00 - 17:30 (pünktlich)
Beginn: 8.10.2015

Ort: CLS04

Universitätscampus AAKH,

Hof 7 (Eingang 7.1.), 1. Stock

Lageplan auf http://zid.univie.ac.at/services/fuer-mitarbeiterinnen/it-kurse-it-raum-buchung/it-raeume/


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der begleitenden Übung zur Vorlesung "Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung" (LV- Nr. 210015; VO immer DI., 18:30 bis 20:00) sollen die Inhalte der Vorlesung anhand praktischer Beispiele wiederholt, angewendet und vertieft werden. Der regelmäßige Besuch der Vorlesung wird daher dringend empfohlen! Kenntnisse über die Inhalte der Vorlesung bzw. die Bereitschaft zur selbstständigen Aneignung derselben werden teilweise vorausgesetzt. Vorkenntnisse in der verwendeten Software Stata sind nicht erforderlich.

Die konkreten Inhalte der Lehrveranstaltung umfassen u.a. die folgenden Punkte:
- Grundlagen empirischer Sozialforschung und Datenerhebung
- Wissenschaftliche Erklärungen und Hypothesen
- Datenaufbereitung
- Deskriptive Statistik
- Inferenzstatistik
- Anwendung quantitativer Methoden und Darstellung von Forschungsergebnissen

In den praktischen Beispielen und Aufgabenstellungen der Übung werden Umfragedaten der Österreichischen Nationalen Wahlstudie (AUTNES) verwendet (siehe auch www.autnes.at).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Anwesenheit ist bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen eine Voraussetzung für die Ausstellung eines Zeugnisses, da bereits während des Semesters laufend Leistungen erbracht werden müssen. Die unentschuldigte Abwesenheit von zwei Lehrveranstaltungsterminen wird toleriert; ab dem dritten Fehltermin gilt die LV als abgebrochen und wird negativ beurteilt.

***Die Anwesenheit aller angemeldeter Studierenden (mit LV-Platz) ist in der ersten Einheit am 8. Oktober 2015 unbedingt erforderlich, andernfalls werden fehlende Studierende von der LV abgemeldet und ggf. Studierende von der Warteliste aufgenommen!***

Eine folgenlose Abmeldung von der UE ist bis spätestens 31. Oktober 2015 möglich. Wird die LV zu einem späteren Zeitpunkt ohne wichtigen und nachweisbaren Grund abgebrochen, so muss zwingend eine negative Beurteilung erfolgen (dies betrifft auch Studierende, die mehr als zwei Fehlstunden aufweisen).

Die Endnote der Lehrveranstaltung setzt sich aus der Beurteilung mehrerer Teilleistungen zusammen. Die Mindestanforderung für die positive Absolvierung der Lehrveranstaltung ist das Erbringen von Leistungen in jedem der folgenden Teilbereiche:

- 3 Hausübungen (fristgerechte Abgabe zu den genannten Terminen, insgesamt 20% der abschließenden Beurteilung)
- 1 schriftlicher Zwischentest (Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, 20% der abschließenden Beurteilung)
- Mitarbeit in den Übungseinheiten (5% der abschließenden Beurteilung)
- Seminararbeit (ca. 2.000-2.500 Wörter / ~ 8 Textseiten, Abgabe bis spätestens 31. März 2016, 55% der abschließenden Beurteilung)

Darüber hinaus müssen in den jeweiligen Teilleistungen (Seminararbeit, Hausübungen, Zwischentest) entsprechende Leistungen erbracht werden, um eine positive Beurteilung zu erlangen.

Bei Bedarf behält sich der Vortragende die Möglichkeit vor mit Studierenden ein notenrelevantes Gespräch über die abgegebene Seminararbeit zu führen, das auch in die Beurteilung derselben einfließen kann!

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Nach Absolvierung der Übung sollen Studierende die Grundbegriffe der statistischen Datenanalyse kennen und dazu in der Lage sein quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung angemessen anzuwenden sowie einfache statistische Aufgabenstellungen zu lösen. Weiters sollen Studierende die Ergebnisse der eigenen Auswertungen korrekt interpretieren und schriftlich in einer empirischen Forschungsarbeit darstellen können.

Prüfungsstoff

gemeinsame und selbstständige Übungen, Vortrag

Literatur

Empirische Sozialforschung und Statistik
- Benninghaus, H., 2007. Deskriptive Statistik. Eine Einführung für Sozialwissenschaftler, 11. ed. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
- Diaz-Bone, R., 2006. Statistik für Soziologen., 1. ed. Stuttgart: UTB.
- Diekmann, A., 2010. Empirische Sozialforschung. Grundlagen. Methoden. Anwendungen, 4. ed., Beinbeck b. Hamburg: rowohlt.
- Gehring, U., Weins, C., 2009. Grundkurs Statistik für Politologen und Soziologen, 5. ed. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. (Auf der Homepage der UB als pdf erhältlich!)
- Schnell, R., Hill, P. und Esser, E., 2011. Methoden der empirischen Sozialforschung, 9. ed., Oldenburg: Oldenburg Wissenschaftsverlag.

Anwendungen in Stata
- Kohler, U. und Kreuter, F., 2008. Datenanalyse mit Stata. Allgemeine Konzepte der Datenanalyse und ihre praktische Anwendung, 3. ed., München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag.
- Pollock, P.H., 2010. A Stata Companion to Political Analysis. Washington, DC: CQ Press College.
- Sonderskov, K.M., 2015. Stata. A practical introduction. 1st ed., Hans Reitzels Forlag.

Zusätzlich werden Dokumentationen der jeweiligen Einheiten auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Wahlforschung
- Falter, J.W. und Schoen, H. (Hg.), 2014. Handbuch Wahlforschung. 2. ed. Wiesbaden: Springer VS. (Auf der Homepage der UB als pdf erhältlich!)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38