Universität Wien FIND

210058 SE BAK10: SE Internationale Politik und Entwicklung (2017W)

¿Fin del Ciclo? Ende des progressiven Zyklus in Lateinamerika? - Eine Bestandsaufnahme

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Beachten Sie die Standards guter wissenschaftlicher Praxis.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 09.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 16.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 23.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 30.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 06.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 13.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 20.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 27.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 04.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 11.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 08.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 15.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 22.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Montag 29.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

¿Fin del Ciclo? – Eine Bestandsaufnahmen nach anderthalb Jahrzehnten progresismo in Lateinamerika

Nach anderthalb Jahrzehnten unter den so genannten progressiven Regierungen in einigen Ländern Lateinamerikas, kämpfen diese aktuell mit erheblichen wirtschaftlichen Problemen und schwindendem gesellschaftlichen Rückhalt. Nach Jahren der wirtschaftlichen Prosperität und des sozialen Fortschritts treten die Grenzen des neo-desarrollistischen Entwicklungsmodells zutage, welches die Regierungen in dieser Zeit vorangetrieben haben. Die Handlungs- und Verteilungsspielräume werden kleiner. Folge ist, dass einerseits konservative Kräfte zunehmend Widerstand und Protest organisieren und ihre Chance gekommen sehen, Privilegien zurückzuerobern, die seit der Jahrtausendwende abgebaut wurden. Andererseits lassen die Regierungsprojekte ihrerseits zunehmend repressive Tendenzen erkennen, die soziale Bewegungen und andere Akteure, die sie in jenen Jahren kritisch-solidarisch begleitet haben, kriminalisieren. Das Ende eines Zyklus scheint anzustehen.
Im Rahmen des Seminars soll eine Bestandsaufnahme der letzten anderthalb Jahrzehnte gesellschaftlicher Transformation vorgenommen werden. Jene Prozesse firmieren bis heute weltweit als zentrale Referenzpunkt für alternative Projekte, die die globale Neoliberalisierung seit Beginn der 1980er Jahre kritisieren. Deshalb soll es während des Semester nicht nur um die politischen, sozio-ökonomischen und kulturellen Prozesse in den lateinamerikanischen Ländern selber gehen, sondern auch um die Frage, welche allgemeinen Erkenntnisse und Schlüsse aus den Erfahrungen unter den genannten Regierungsprojekten gezogen werde können.

Dieses Seminar begibt sich dabei auf Spurensuche und forscht nach Erklärungsmustern für die sich derzeit in der Krise befindenden linken Projekte. Die Art der Brille bestimmt das Sichtfeld. Je nachdem, welche Theorie-Brille man aufsetzt, werden gewisse Entwicklungen und Konfliktfelder erkennbar: Beispielsweise die auf Erdölextraktion basierende Wirtschaft und soziale Umverteilung, die globale Erdölkrise oder auch Machtverhältnisse und neo-koloniale Strukturen. Deshalb werden wir im Rahmen des Seminars uns zuerst verschiedene theoretische Konzepte aneignen um in Folge damit die Krise der progressiven Regierungen Lateinamerikas anhand von Fallbeispielen und Konfliktfeldern zu analysieren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Eine selbstständige Anmeldung innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn über univis ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend!

Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.

Anwesenheitspflicht in der ersten LV-Einheit: Studierenden, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung, und Studierende von der Warteliste können nachrücken.

* schriftliche Hausübungen;

* schriftliche Hausarbeit (12.000 Zeichen, zu verfassen während des Kurses);

* mündliche Leistungen (Referate, Beteiligung an Gruppendebatten, Mitarbeit);

* Anwesenheitspflicht (maximal 2 entschuldigte Abwesenheiten).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Lektüre und Diskussion von Texten, Gruppendiskussionen (etwa kurze Textpräsentationen oder simulierte Podiums-/Paneldiskussionen) und -arbeiten, Textzusammenfassungen und Referate, Begleitung bei der Erarbeitung der schriftlichen Abschlussarbeit

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 18.10.2018 11:28