Universität Wien FIND

Auf Grund der COVID-19 Pandemie kann es bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

210067 SE BAK12: Österreichische Politik (2021W)

Religionspolitik und Islam

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fernbleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Achten Sie auf die Einhaltung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis und die korrekte Anwendung der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).
Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Online-Lehre ist erfahrungsgemäß nicht mit Präsenzunterricht vergleichbar. Wenn es die Corona-Maßnahmen von Regierung und Universität erlauben, wird möglichst viel von diesem Seminar als Präsenzlehre abgehalten. Die persönliche Anwesenheit von Studierenden ist auch im Falle von Hybridlehre erwünscht, selbstverständlich aber nicht zwingend notwendig- Sollte dies aufgrund steigender Infektionszahlen bzw. den damit verbundenen Maßnahmen nicht möglich sein, kann es auch sein, dass einzelne Termine nur in Form von Lektüre und kleineren schriftlichen Arbeiten dazu abgehalten werden, da längere Online-Lehrveranstaltungen oft weniger Sinn machen, als eine intensive Lektüre und schriftliche Reflexion über das Gelesene.

Dienstag 05.10. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 12.10. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 19.10. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 09.11. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 16.11. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 23.11. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 30.11. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 07.12. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 14.12. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 11.01. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock
Dienstag 18.01. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Hörsaal 3 (H3), NIG 2. Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es einerseits einen Überblick über die österreichische Religionspolitik, deren historische Entwicklung und deren rechtliche und politische Rahmenbedingungen zu geben und andererseits spezifisch die österreichische Islam-Politik zu diskutieren, in der sich Fragen der Religionspolitik mit einer Reihe außen- und innenpolitischer Fragen überschneiden.
Da es sich dabei um ein Seminar handelt, das aufgrund der bei Erstellung des Lehrveranstaltungskonzeptes noch nicht bekannten Vorgaben zur Corona-Pandemie voraussichtlich als hybride Lehrveranstaltung angeboten werden muss, wird die Lehrveranstaltung einerseits aus Vortragselement, andererseits aber auch aus relativ viel Lektüre mit kleineren schriftlichen Arbeiten während des Semesters und eine Seminararbeit am Ende des Semesters bestehen. Es soll allerdings auch möglichst viel Seminarcharakter erhalten bleiben. Insofern ist – wenn dies die Regelungen von Bundesregierung und Universität erlauben – möglichst viel Präsenzlehre mit Diskussion angedacht. Da die diesbezügliche Entwicklung im Herbst allerdings noch nicht absehbar ist, kann dies zu Semesterbeginn noch fixiert werden. Insofern stehen zwar die Inhalte, allerdings noch nicht die Methoden der Lehrveranstaltung abschließend fest. Referate von Studierenden wird es allerding nur geben, wenn Präsenzlehre möglich ist.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1. Mitarbeit in Diskussionen (sofern diese stattfinden können)
2. Kürzere schriftliche Reflexionen über gelesene Texte oder aktuelle Beispiele der Religions- und Islampolitik in Österreich
3. Seminararbeit am Ende des Semesters (in Deutsch, Englisch, Spanisch oder Arabisch)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Note müssen die Studierenden zumindest alle schriftlichen Reflexionen während des Semesters und eine selbst verfasste Seminararbeit abgegeben haben. Letztere muss den Mindeststandards für eine positive Benotung entsprechen. Die Teilnahme an Diskussionen kann eine positive Note verbessern. Die Seminararbeit zählt 50% für die Note, die schriftlichen Kurzarbeiten während des Semesters und die Diskussionen zusammen 50%.

Prüfungsstoff

Da es sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung handelt, gibt es keinen Prüfungsstoff. Die Studierenden sollen im Laufe des Semesters aber die Grundzüge österreichischer Religionspolitik und Islampolitik kennen und kritisch reflektieren lernen.
Zudem soll das Erstellen einer wissenschaftlichen Seminararbeit geübt werden.

Literatur

(Auswahl)

Michael Minkenberg: Staat und Kirche in westlichen Demokratien
in: Michael Minkenberg/Ulrich Willems (Hg.): Politik und Religion (Politische Vierteljahresschrift Sonderhefte) VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden, 2003, S. 115-138.

Sieglinde Rosenberger/Julia Mourão Permoser: Religiöse Staatsbürgerschaft: Widersprüche der Governance von Diversität
in: Kurt Appel/Christian Danz/Richard Potz/Sieglinde Rosenberger/Angelika Walser (Hg.): Religion in Europa heute - Sozialwissenschaftliche, rechtswissenschaftliche und hermeneutisch-religionsphilosophische Perspektiven. V&R Unipress: Göttingen, 2012, S. 67-84.

Paul Zulehner: Muslimas und Muslime in Österreich im Migrationsstress. Springer VS: Wiesbaden, 2016.

Thomas Schmidinger: Politischer Islam in Österreich
in: Floris Biskamp / Stefan E. Hößl (Hg.): Islam und Islamismus. Perspektiven für die politische Bildung: Gießen, 2013, S. 85-102.

Werner T. Bauer: Der Islam in Österreich. Ein Überblick. ÖGPP: Wien, 2016.

Farid Hafez: Muslimische Aggiornamenti und Denominationalismus in Österreich. Eine Analyse des Fallbeispiels „Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich“
in: Jürgen Nautz, Kristina Stöckl, Roman Siebenrock (Hg.)Öffentliche Religionen in Österreich Politikverständnis und zivilgesellschaftliches Engagement. Innsbruck University Press: Innsbruck, 2013, S. 211-224.

Weitere Literatur wird, je nach Präsenz- oder Online-Lehre noch angegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 18.10.2021 14:08