Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

210076 SE BAK14: Geschlecht und Politik (2020W)

Post-Kolonialität und neue Medien

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Die Lehrformate für das WS (digital, hybrid, vor Ort) befinden sich in Entwicklung. Die Lehrenden werden die geplante Organisationsform und Lehrmethodik auf ufind und Moodle bekannt geben. Aufgrund von Covid19 muss mit kurzfristigen Änderungen in Richtung digitaler Lehre gerechnet werden.

Nicht-prüfungsimmanente (n-pi) Lehrveranstaltung. Eine Anmeldung über u:space ist erforderlich. Mit der Anmeldung werden Sie automatisch für die entsprechende Moodle-Plattform freigeschaltet. Vorlesungen unterliegen keinen Zugangsbeschränkungen.

VO-Prüfungstermine erfordern eine gesonderte Anmeldung.
Mit der Teilnahme an der Lehrveranstaltung verpflichten Sie sich zur Einhaltung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis. Schummelversuche und erschlichene Prüfungsleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 06.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 13.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 20.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 27.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 03.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 10.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 17.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 24.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 01.12. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 15.12. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 12.01. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 19.01. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 26.01. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

** Update 17:09.2020: siehe Methoden, Mindestanforderung und Beurteilungsmaßstab**

Ziele
In diesem Seminar erarbeiten wir eine politikwissenschaftliche Perspektive auf Verschränkungen von Postkolonialität und Geschlecht und deren Manifestierung in digitalen Kontexten. Entgegen anfänglicher Vermutungen, das Internet werde gesellschaftliche Ungleichheiten beseitigen, werden wir intersektionale Momente in Neuen Medien erkennen, analysieren und diskutieren. Am Ende des Seminars können die Studierenden verschiedene Ebenen Neuer Medien mit einer postkolonialen geschlechterkritischen Perspektive analysieren und ihre politische Relevanz erklären.

Inhalte
Ein einführender Teil beleuchtet die verschiedenen Ebenen, auf denen sich die politische Relevanz Neuer Medien entfaltet. Zudem beschäftigen wir uns mit Zusammenhängen von Postkolonialität und Geschlecht in ihren historischen und gegenwärtigen Ausprägungen.
Der zweite Teil des Seminars dient der Anwendung der erarbeiteten theoretischen Perspektiven. Zunächst werden wir Forschungsarbeiten zu Neuen Medien auf ihre politischen Dimensionen in Hinblick auf Postkolonialität und Geschlecht hin analysieren und diskutieren. Diese Anwendungsbeispiele bereiten weiterhin eine Identifizierung von politischen Momenten Neuer Medien in aktuellen gesellschaftspolitischen Prozessen vor. Auch diese werden wir auf Fragen nach Postkolonialität und Geschlecht hin untersuchen, um abschließend noch einmal die Relevanz des Themas zu verdeutlichen. Somit bietet das Seminar eine machtkritische Einführung in intersektionale Dimensionen Neuer Medien.

Methoden ab 17.09.2020 (vorherige Version s. unten):
Das Seminar wird vorerst digital abgehalten, ist aber weiterhin als hybride LV konzipiert (um bei einer Verbesserung der Covid-19-Situation doch noch Präsenzeinheiten abhalten zu können, s. unten). Nachdem sich die Studierenden am Ende der ersten Einheit über eine 'gerechte Verteilung' auf Moodle in zwei Gruppen einteilen, wird alternierend je eine Gruppe pro Woche (gemeinsam) in einer selbstbetreuten Online-Einheit theoretische und empirische Texte bzw. weiteren Input bearbeiten (hier werden Moderations- und Protokollaufgaben ebenfalls in der ersten Einheit verteilt). Die andere Gruppe wird zeitgleich während einer BigBlueButton(BBB)- (bzw. zu einem späteren Zeitpunkt optionalen Präsenz)-Einheiten vertieft diskutieren und evtl. Ergebnisse oder Teilleistungen präsentieren. Eine variable Reflexions-Einheit gewährt den gleichen Ablauf für beide Gruppen.
*Ablauf:*
- Gemeinsame Einführung (BBB): 6.10.
- Vorbereitende Online-Einheiten + Reflexionseinheit Gruppe A: 13.10., 20.10., 3.11., 17.11., 1.12., 12.01.
- 'BBB/Präsenz'-Termine Gruppe A: 27.10., 10.11., 24.11., 15.12., 19.01.
- Vorbereitende Online-Einheiten + Reflexionseinheit Gruppe B: 13.10., 27.10., 10.11., 24.11., 15.12., 19.01.
- 'BBB/Präsenz'-Termine Gruppe B: 20.10., 3.11., 17.11., 1.12., 12.01.
- Gemeinsamer Abschluss (BBB): 26.01.
Ein Umstieg von dem digitalen auf das hybride Format erfolgt in Abhängigkeit von der Entwicklung der Covid-19-Situation (insbesondere der Reisewarnung der deutschen Regierung, da die Lehrende zeitweise in Deutschland wohnt) sowie in Abstimmung mit den Stuierenden. Falls wir auf Präsenz umsteigen und dies für einzelne Studierende zu unsicher ist, können diese für die verpflichtenden Präsenzeinheiten digital zugeschaltet werden.

Methoden bis 17.09.2020:
Das Seminar ist als hybride LV geplant, in der die Studierenden während der Online-Einheiten (gemeinsam) theoretische und empirische Texte bearbeiten und diese während der Präsenz-Einheiten diskutieren. Die Texte sind in Vorbereitung auf die jeweiligen Einheiten zu lesen. Vorbereitend auf die jeweiligen Aufgabenstellungen werden zudem Anleitungen zu Lese-, Schreib- und Reflexionsstrategien in die jeweiligen Sitzungen integriert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

In Rezensionen zu theoretischen Texten erläutern die Studierenden ihr Verständnis über Zusammenhänge von Postkolonialität und Geschlecht.
Durch einen Input-Vortrag oder ein Essay (Zusammenfassung einer empirischen Studien und Übertragen der intersektionalen Perspektive) zeigen die Studierenden, dass sie diese Zusammenhänge von Postkolonialität und Geschlecht anwenden können.
Über eine Recherche aktueller gesellschaftspolitischer Beispiele setzen die Studierenden ihr theoretisches Wissen über politische Dimensionen Neuer Medien und intersektionale Einflüsse um.
Abschließend untersuchen die Studierenden in einer Hausarbeit aktuelle gesellschaftspolitische Beispiele, analysieren sie auf ihre intersektionalen Implikationen und politikwissenschaftliche Relevanz hin und verknüpfen somit die theoretischen und empirischen Perspektiven des Seminars mit alltäglichen Phänomenen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Beurteilungsmaßstab ab 17.09.2020 (vorherige Version s.unten):
Folgende Teilleistungen müssen zeitgerecht erbracht und positiv beurteilt worden sein, um die LV positiv abschließen zu können:
* Regelmäßige Teilnahme (Präsenz/BBB-Einheiten verpflichtend, bei Online-Einheiten sind zwei Fehleinheiten möglich)
* Lesen der Texte in Vorbereitung auf die jeweiligen Einheiten
* Aktive Mitarbeit
* Recherche aktueller gesellschaftspolitischer Beispiele mit Bezug zum Seminarthema
* Rechtzeitiges Bearbeiten von Arbeitsaufträgen auf Moodle (20%)
* Rezension zu einem theoretischen Text über den Zusammenhang von Postkolonialität und Geschlecht (20%)
* Wahlweise Input-Vortrag oder schriftliches Essay zu einer empirischen Forschungsarbeit (Zusammenfassung + intersektionale Analyse) (20%)
* Hausarbeit über aktuelle gesellschaftspolitische Beispiele (Problemstellung, Gegenstand, Einordnung in die politische Dimensionen, intersektionale Analyse mit Fokus auf Postkolonialität und Geschlecht, abschließende Bewertung) (40%)

Bitte beachten:
Prüfungsrelevante Teilleistungen werden mit der Plagiatssoftware Turnitin überprüft.
Für eine positive Beurteilung des Seminars müssen alle Teilleistungen positiv beurteilt worden sein.
Deadline für die Hausarbeit: 28.02.2021!

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Beurteilungsmaßstab bis 17.09.2020:
* Regelmäßige Teilnahme (Präsenz-Einheiten verpflichtend, bei Online-Einheiten sind zwei Fehleinheiten möglich)
* Aktive Mitarbeit
* Rechtzeitiges Bearbeiten von Arbeitsaufträgen auf Moodle (20%)
* Rezension zu einem theoretischen Text über den Zusammenhang von Postkolonialität und Geschlecht (20%)
* Wahlweise Input-Vortrag oder schriftliches Essay zu einer empirischen Forschungsarbeit (Zusammenfassung + intersektionale Analyse) (20%)
* Recherche aktueller gesellschaftspolitischer Beispiele mit Bezug zum Seminarthema (10%)
* Hausarbeit über aktuelle gesellschaftspolitische Beispiele (Problemstellung, Gegenstand, Einordnung in die politische Dimensionen, intersektionale Analyse mit Fokus auf Postkolonialität und Geschlecht, abschließende Bewertung) (30%)

Prüfungsstoff

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Literatur

Die Literatur wird in der ersten Sitzung bzw. auf Moodle bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 05.10.2020 09:49