Universität Wien FIND

Auf Grund der COVID-19 Pandemie kann es bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

210077 SE BAK14: Geschlecht und Politik (2021W)

Feminismen im Globalen Süden. Intersektionale Einflüsse von Geschlecht und (Post)kolonialität

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fernbleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Achten Sie auf die Einhaltung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis und die korrekte Anwendung der Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).
Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Bitte beachten: aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage findet das Seminar ab 25.11.2021 vorerst digital statt, allerdings wie gewohnt im abwechselnden (digitale) Präsenz- und Selbstlern-Rhythmus.
Zusatz-Information (12.01.22): Wenn ein freiwilliges Zusatzangebot von mehr als vier Studierenden gewünscht wird, findet das Seminar in den Präsenz-Einheiten parallel vor Ort und über BBB statt.

Donnerstag 07.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 14.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 21.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 28.10. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 04.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 11.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 18.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 25.11. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 02.12. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 09.12. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 16.12. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 13.01. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Donnerstag 27.01. 16:45 - 18:15 Hybride Lehre
Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In nationalistischen, neokolonialen und rechtspopulistischen Debatten der letzten Jahre erschien Feminismus immer wieder als Mittel zur Abgrenzung gegen rassialisierte 'Andere' – ein Muster, das bereits aus kolonialen und postkolonialen Ideen über das 'liberal-aufgeklärte' Selbst und die 'diskriminierend-rückständigen' Anderen bekannt ist. Gleichzeitig war und ist Feminismus bzw. die Auseinandersetzung damit auch ein wichtiges Element in antikolonialen und dekolonialen Bewegungen im Globalen Süden.

Ziele:
Ausgehend von solch ambivalenten Verhältnissen zwischen Feminismus und Postkolonialität diskutieren und reflektieren wir in diesem Seminar spezifische Wirkungsmuster in intersektionalen Verschränkungen von Geschlechterpolitiken und feministischen Bewegungen in verschiedenen postkolonialen Situationen.

Inhalte:
Das Seminar ist hierfür in drei thematische Blöcke aufgeteilt. Im ersten Block klären wir zentrale Begriffe um Feminismus, Postkolonialität und den Globalen Süden. Im zweiten Block beschäftigen wir uns mit der Frage wie Verschränkungen von Geschlecht und Postkolonialität auf Vorstellungen von Geschlechterhierarchien, vergeschlechtlichten Identitäten und Sexualität einwirken. Im dritten Block erarbeiten wir schließlich wie sich diese Zusammenhänge in z.B. Bevölkerungspolitiken, Migrationspolitiken und (militarisierter) Staatlichkeit, aber auch in feministischen und anti-/dekolonialen Bewegungen wiederspiegeln.

Methoden:
Das Seminar ist derzeit als hybride LV geplant, in der wir in den Präsenzeinheiten konzeptionelle Zusammenhänge von Feminismen und Postkolonialität erarbeiten, die die Studierenden während asynchroner Online-Einheiten in Kleingruppen mit Hilfe theoretischer und empirischer Texte anwenden und diskutieren. Die Texte sind in Vorbereitung auf die jeweiligen Einheiten zu lesen. Vorbereitend auf die jeweiligen Aufgabenstellungen werden zudem Anleitungen zu Lese-, Schreib- und Reflexionsstrategien in die jeweiligen Sitzungen integriert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Gerade im ersten Block wird der Fokus auf der (gemeinsamen) Lektüre von theoretischen Texten liegen. Die Studierenden bearbeiten Hausübungen zu den Texten, auf deren Grundlage wir im Seminar arbeiten werden. In den weiteren Blöcken liegt der Fokus mehr auf der Diskussion der bearbeiteten Zusammenhänge von Postkolonialität und Geschlecht im Plenum und in Kleingruppen. Um ihre eigenen Positionen zu schärfen, verfassen die Studierenden zwei schriftliche oder audio(-visuell) aufgezeichnete Essays. Außerdem führen die Studierenden ein Seminar-Tagebuch, in dem sie ihr Verständnis von Postkolonialität und Geschlecht über das Semester hinweg dokumentieren. Den Abschluss des Seminars bildet ein Reflexionspaper, in dem die Studierenden anhand der behandelten Literatur und der verfassten Essays den Nutzen des Seminars für ihre Auseinandersetzung mit dem Modul 'Geschlecht und Politik' darlegen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Folgende Kriterien werden zur Beurteilung herangezogen, wobei Wahlmöglichkeiten die unterschiedlichen Veranlagungen der Studierenden berücksichtigen sollen. Für eine positive Beurteilung des Seminars müssen alle gewählten Teilleistungen positiv beurteilt werden (prüfungsrelevante Arbeiten werden mit der Plagiatssoftware Turnitin überprüft):

• Regelmäßige und aktive Teilnahme (max. 2 Fehleinheiten)
• Hausübungen zu den theoretischen Texten (10%)
• Regelmäßiges Ergänzen des Seminar-Tagebuchs (10%)
• Zwei wahlweise schriftliche oder audio(-visuelle) Essays (30%)
• Feedback auf zwei Essays (20%)
• Reflexionspapier (30%)

Prüfungsstoff

Literatur

Die Literatur (deutsch- und englischsprachig) wird in der ersten Einheit bzw. auf Moodle bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 12.01.2022 09:28