Universität Wien FIND

Auf Grund der COVID-19 Pandemie kann es bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

210078 SE BAK12: Österreichische Politik (2019S)

Staatsbürgerschaft und politische Teilhabe in Österreich

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Beachten Sie die Standards guter wissenschaftlicher Praxis.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Anstelle Di 30.04. findet die Seminareinheit am Donnerstag, 28.03.2019 18.30-20.00, Hörsaal II NIG Erdgeschoß statt.
Anstelle von Di 14.05. findet die Seminareinheit am Montag 13.5., 18:00-20:00 in der Aula, Hof 1 Campus/Altes AKH statt.

Dienstag 05.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 19.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 26.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 02.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 09.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 30.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 07.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 14.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 21.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 28.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 04.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 18.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 25.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Regelungen zum Erwerb und Verlust der Staatsbürgerschaft (Citizenship) sowie der damit einhergehenden Rechte sind ein zentraler Bestandteil nationaler Souveränität. Sie regeln die Inklusion und Exklusion von Individuen und sozialen Gruppen als AkteurInnen des politischen Systems und definieren folglich die Grenzen von politischer Teilhabe. Herausforderungen im Politikfeld Staatsbürgerschaft resultieren insbesondere durch internationale Migrationsbewegungen (Wer hat Zugang zur Staatsbürgerschaft?) und europäische Integration (Was ist Staatsbürgerschaft?). Thema dieses Seminars sind Policy-Entwicklungen im Bereich Staatsbürgerschaft/Wahlrecht und deren Konsequenzen für Partizipation und Demokratiequalität. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Verortung der österreichischen Staatsbürgerschaftspolitik im europäischen Vergleich. Folgende Fragen strukturieren das Seminar:
(a) Welche Positionen bestehen in rezenter Politischer Theorie zum Thema Staatsbürgerschaft?
(b) Anhand welcher Charakteristika können Staatsbürgerschaftsregimes empirisch differenziert werden?
(c) Welche Policy-Entwicklungen können beobachtet werden und wie sind diese zu erklären?
(d) Welche Bedeutung hat Staatsbürgerschaftspolitik für Demokratiequalität?
Das Seminar umfasst eine Auseinandersetzung mit einschlägiger Literatur sowie deren Reflexion in praktischen Beispielen. Studierende erbringen ihren Beitrag zum Seminar in Einzelarbeit (Textreflexionen), in Kleingruppen (Essay, Aufgabenstellungen im Seminar), wie im Plenum (aktive Mitarbeit). Neben der Vermittlung themenspezifischer Kenntnisse der (österreichischen) Staatsbürgerschaftspolitik erlangen Studierende Kenntnisse der Politikfeldanalyse, hinsichtlich Policy-Formulierung, -Implementierung und -Outcomes.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung hat einen prüfungsimmanenten Charakter, eine maximale Abwesenheit von zwei Einheiten zu 90 Minuten ist erlaubt. Die Gesamtnote ergibt sich aus der Beurteilung der Teilleistungen (siehe unten), wobei alle Teilleistungen positiv absolviert werden müssen. Folgende Teilleistungen müssen im Laufe des BA-Seminars erbracht werden:
(1) Lesen der Pflichtlektüre und Abgabe von sechs Textreflexionen (Einzelarbeit, Gewichtung: je 5% der Note)
(2) Aktive Mitarbeit: Gruppenarbeiten, Plenardiskussionen, Kurzpräsentationen; (Gewichtung: 30% der Note)
(3) Abschlussarbeit: Essay im Umfang von 2.500 bis 3.500 Wörtern (in Zweiergruppe, Gewichtung: 40% der Note)
(4) Anwesenheitspflicht in Plenarsitzungen
Die Fristen für die Abgabe der schriftlichen Leistungen sind mit dem Tag vor der jeweiligen Einheit (Textreflexionen) sowie 30.07.2019 (Abschlussarbeit) fixiert. Abzugeben sind alle Arbeiten durch Hochladen auf Moodle.
Feedback durch die LV-Leitung erfolgt neben mündlichem Feedback in den Plenarsitzungen schriftlich auf die eingereichte Abschlussarbeit.
Die Lehrveranstaltungsleitung kann im Einzelfall entscheiden, ob ein Gespräch zur Arbeit erforderlich ist. Das Gespräch ist notenrelevant und ist zu dokumentieren (Prüfungsprotokoll). Stellt sich bei dem Gespräch heraus, dass der/die Studierende über die Inhalte des schriftlichen Beitrags keine oder ungenügend Auskünfte geben kann, ist die Seminararbeit (=Teilleistung) negativ zu bewerten. Gibt der/die Studierende zu, dass die Arbeit nicht selbst verfasst wurde, ist die Lehrveranstaltung mit einem "X" zu bewerten ("Nichtbeurteilung wegen unerlaubter Hilfsmittel").
Ein Plagiat ist die bewusste und unrechtmäßige Übernahme von fremdem geistigem Eigentum; der/die AutorIn verwendet ganz oder teilweisefremde Werke in einem eigenen Werk, ohne die Quelle anzugeben. Zur Überprüfung der Abschlussarbeiten wird die Plagiatsprüfungssoftware „Turnitin“ der Universität Wien verwendet. Ein Plagiat wird im Sammelzeugnis mit einem X gekennzeichnet und mit folgendem Zusatz versehen. Nicht beurteilte und nichtige Prüfungen: Gemäß § 74 ist die Beurteilung einer Prüfung für nichtig zu erklären, wenn diese Beurteilung oder die Anmeldung zu dieser Prüfung erschlichen wurde (N), Gemäß § 13 (7) des studienrechtlichen Satzungsteils der Universität Wien sind Prüfungen, bei denen unerlaubte Hilfsmittel mitgenommen oder verwendet werden, nicht zu beurteilen (X).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

siehe "Art der Leistungskontrolle"

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

wird auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38