Universität Wien FIND

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210079 VO BAK15: SpezialVO Osteuropastudien (2018W)

Einführung in die politikwissenschaftliche Osteuropaforschung: Eine Bilanz nach 30 Jahren

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft

Nicht-prüfungsimmanente (n-pi) Lehrveranstaltung. Eine Anmeldung über u:space ist erforderlich. Mit der Anmeldung werden Sie automatisch für die entsprechende Moodle-Plattform freigeschaltet. Vorlesungen unterliegen keinen Zugangsbeschränkungen.

VO-Prüfungstermine erfordern eine gesonderte Anmeldung.
Schummelversuche und erschlichene Prüfungsleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 11.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 18.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 25.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 08.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 15.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 22.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 29.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 06.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 13.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 10.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 17.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 24.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 31.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Jahr 1989 markiert einen der zentralen Umbrüche in der jüngeren europäischen Geschichte. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs, dem Aufbruch der zentral- und osteuropäischen Staaten in Richtung Demokratie und Marktwirtschaft und dem Beitritt der Länder in „westliche“ Organisationen (EU, NATO) schien das Ende der Geschichte erreicht. Der vermeintliche Siegeszug der liberalen Demokratie ist in den drei Jahrzehnten allerdings nicht wie erwartet eingetreten. Gerade Länder wie Polen und Ungarn repräsentieren eine scheinbar neue Form der (demokratischen) Herrschaft und wenden sich bewusst vom seit 1989 eingeschlagenen Pfad ab.

Die Vorlesung gibt eine Einführung in die politikwissenschaftliche Osteuropaforschung und zieht dabei Bilanz anlässlich des 30. Jahrestags von 1989. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklungen seit der „großen Transformation“ der Region. Dabei ist sowohl der Aufstieg und Fall des Staatssozialismus von Bedeutung als auch der Wandel der Gesellschaften seit 1989. Zudem wird in der der Vorlesung in wichtige Debatten über zentrale Prozesse und Entwicklungen eingeführt. Diese werden jeweils anhand von Fallbeispielen (Sowjetunion/Russland, Jugoslawien/seine Nachfolgestaaten und Ostmitteleuropa) diskutiert. Die Vorlesung wird teilweise als Ringvorlesung konzipiert. Die Studierenden werden somit eine Vielzahl an Vorträgen von Vortragenden mit unterschiedlichen thematischen und länderspezifischen Forschungsschwerpunkten hören. Diese verschiedenen Perspektiven werden vom Lehrveranstaltungsleiter kontextualisiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Klausur besteht aus einem Essay (60 Prozent) und Sachfragen (40 Prozent). Vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Bei der Klausur müssen mindestens 50 von 100 Punkten erreicht werden.

Prüfungsstoff

Die Klausur basiert auf der zur Verfügung gestellten Literatur und den Inhalten der Vorlesung. Der Besuch der Vorlesung wird daher dringend empfohlen.

Literatur

Siehe Moodle

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38