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210103 PS G3: PS EU und USA: Sicherheitspolitische Partner oder Konkurrenten? (2009S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Ein umfassendes Literaturverzeichnis, genaue Angaben zur Pflichtlektüre, eine Linksammlung, Ablauf, Termine und exakte Beurteilungskriterien finden sich auf http://www.thomasroithner.at/cms/images/lehre/eu_usa_roithner.pdf

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 10.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Dienstag 17.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 19.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 24.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 26.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 31.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 02.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 21.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 23.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 28.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 30.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Dienstag 05.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
Donnerstag 07.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar führt über Literaturstudien, Erstellung von Postern, Gruppenarbeiten und einer seminarinternen Podiumsdiskussion in einige zentrale Aspekte und Institutionen der transatlantischen Sicherheitspolitik ein. An Hand von Textstudien werden die inhaltlichen Grundlagen der sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen der EU und den USA seit dem 11.9.2001 und besonders seit Beginn des Irak-Krieges 2003 erörtert. Schwerpunktmäßig wird ein Vergleich der Sicherheitsstrategien, rüstungsindustrielle Aspekte sowie Völkerrecht und militärische Auslandseinsätze behandelt. Die Diskussion über Differenzen und Konsens der transatlantischen Akteure entzündet sich auch an der Gestaltung der künftigen Welt(un)ordnung. Wesentliche Sicherheitsinstitutionen, die sich u.a. mit transatlantischer Sicherheitspolitik beschäftigten, werden aufgearbeitet und betreffend ihres Potenzials zur künftigen Gestaltung der Politik kritisch bewertet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

* Seminararbeit (50 %)
* Lektüre und Präsentation der Texte/Poster/Panel (35 %)
* Anwesenheit und aktive Mitarbeit (max. 2 Abwesenheiten) (15 %)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Das Seminar soll
* ausgewählte Aspekte und Probleme der sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen USA und EU verdeutlichen.
* ein Verständnis für das multilaterale Institutionengeflecht und der zivilgesellschaftlichen Beziehungen in den transatlantischen Beziehungen fördern.
* zu einer kritischen Sicht auf die US-EU-Beziehungen anregen.

Prüfungsstoff

Referate der Studierenden
Diskussion der Texte
Arbeit in Kleingruppen
Vorbereitung und Abhaltung einer seminarinternen Podiumsdiskussion

Literatur

Müller Harald (2003): Amerika schlägt zurück. Die Weltordnung nach dem 11. September, Kap. 5, Fischer Verlag, Frankfurt/Main.

Roithner Thomas (2008): Welches Militär für welchen Frieden? Die militärischen Aspekte der EU-Außenpolitik, Seite 210 - 245, in: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hrsg.): Europäische Friedenspolitik. Inhalte, Differenzen, Methoden und Chancen, Lit-Verlag, Münster - Berlin - Wien.

Habermas Jürgen, Derrida Jacques: Unsere Erneuerung. Nach dem Krieg: Die Wiedergeburt Europas, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.5.2003.

Becker M. Johannes (2009): USA angezählt. Neun Thesen zum Verhältnis von Vereinigten Staaten und EU nach der Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten, in: Junge Welt, 5.1.2009.

Brzezinski Zbigniew (2003): Europäer in den Irak! Die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, Seite 57 - 66, in: Internationale Politik, 58. Jg., Nr. 8/2003, August 2003, Berlin.

Asmus Ronald D. (2003): Rebuilding the Atlanic Alliance, page 20 - 31, in: Foreign Affairs, Volume 82, No. 5, September/October 2003, New York.

van Ham Peter (2008): Die NATO schwindet dahin ... weil sie keine Lösungen für neue Bedrohungen anbieten kann, Seite 16 - 20, in: Internationale Politik, Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Ausgabe März 2008, 63. Jg., Berlin.

Rühle Michael (2008): Der steinige Weg ins globale Zeitalter. Ratlose Allianz, dringlicher Reformdruck: Auf dem Bukarest-Gipfel muss die NATO die Weichen für ihre Agenda im 21. Jahrhundert stellen, Seite 6 - 15, in: Internationale Politik, Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Ausgabe März 2008, 63. Jg., Berlin.

Hummel Hartwig (2006): Bedeutungswandel des Multilateralismus, Seite 61 - 80, in: Stiftung Entwicklung und Frieden: Globale Trends 2007. Frieden. Entwicklung. Umwelt, Fischer Verlag, Frankfurt/Main.

Wagner Jürgen (2006): Neoliberale Geopolitik: Transatlantische Konzepte einer militärischen Absicherung der Globalisierung, Seite 56 - 80, in: Pflüger Tobias, Wagner Jürgen (Hrsg.): Welt-Macht Europa. Auf dem Weg in weltweite Krieg, Hamburg.

Grams Christoph (2007): Transatlantische Rüstungskooperation. Bedingungsfaktoren und Strukturen im Wandel (1990 - 2005), DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, Nomos Verlag, Baden Baden.
Kapitel: Teil III: Seite 183 - 229.

Altvater Elmar (2008): Sicherheitsdiskurse beiderseits des Altantik in Zeiten von peak oil und Klimawandel, Seite 44 - 71, in: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hrsg.), Projektleitung: Thomas Roithner: Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen? Sachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses, LIT, Münster - Wien.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 19.10.2018 00:15