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210109 SE M4: Internationale Politik und Entwicklung (2018W)

Finanzkrisen, Zentralbankpolitik und Herausforderungen für die politische Governance des Finanzsystems

9.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Eine Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase ist erforderlich! Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.
Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung.

Beachten Sie die Standards guter wissenschaftlicher Praxis.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte und erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Ab WS 2018 kommt die Plagiatssoftware (‘Turnitin') bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen zum Einsatz.

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

FR wtl von 12.10.2018 bis 18.01.2019 11.30-13.00 Ort: Hörsaal 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 1 Hof 1;
DO 24.01.2019 18.30-20.00 Ort: Seminarraum 1 (S1), NIG 2. Stock
Sondertermine:
11.10.2018 : 18:30-20h (A222, Konferenzraum, NIG, 2.Stock)
14.12.2018: 15.15-16.45h und von 17-18.30h (A222, Konferenzraum, NIG, 2.Stock)


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Masterseminar beschäftigt sich mit der neuen Bedeutung der Zentralbanken innerhalb der politischen Governance des Finanzsystems. Die heutigen Marktwirtschaften sind auf ein funktionierendes Finanzsystem angewiesen. Dieses Finanzsystem ist allerdings inhärent krisenhaft und bedarf des Staates zur Stabilisierung der Krisentendenzen. Hierbei haben Zentralbanken eine herausragende Rolle inne. Das Seminar behandelt die Veränderung der Zentralbankpolitik in Hinsicht auf die Governance des Finanzsystems und Verschiebungen im Bedingungsverhältnis von Staat und Finanzmarkt. Hierfür werden verschiedene theoretischen Ansätze und aktuelle Entwicklungen im globalen Finanzsystem diskutiert. Insbesondere wird im zweiten Teil des Seminars auf aktuelle Forschungen zum Schattenbankensystem und dessen Bedeutung für das globale Finanzsystem eingegangen. Neben der inhaltlichen Diskussion liegt der Fokus des Seminars auch auf der Frage, welche Theorien für die politischen Analysen des Finanzsystems verwendet werden und auf welche Weise die jeweilige Theorieperspektive die Analyse anleitet.
Ziel des Seminars ist es, verschiedene Funktionsmechanismen und Krisendynamiken der Finanzmärkte verstehen zu können und ein Verständnis von dem Zusammenspiel von Staat und Finanzsystem zu entwickeln. Weiterhin sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, verschiedene theoretische Perspektiven auf das Finanzsystem zu erkennen und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen benennen zu können. Schließlich soll im Rahmen einer Hausarbeit eine selbst gewählte Fragestellung im Bereich Global Finance verfolgt werden.
Die Unterrichtssprache ist deutsch. Die meisten der verwendeten Texte sind englisch.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es wird eine aktive Beteiligung der Studierenden erwartet. Voraussetzung dafür ist die gründliche Textlektüre.
Referat: 30% der Gesamtnote
- Handout (1-2 Seiten). Das Handout soll spätestens eine Woche vor der Präsentation an den Dozenten per E-Mail geschickt werden.
- Präsentation (Power Point, Prezi o.ä.), Dauer 20-25min (1-2 Personen), 25-30min (3-4 Personen). Im Referat wird das Argument des Textes unter Verwendung weiterer Literatur verständlich und systematisch dargelegt, inkl. Begriffsklärungen (daher keine reine Textzusammenfassung). Der Text wird theoretisch eingeordnet. Am Ende des Referats sollen Diskussionsfragen für das Seminar vorgestellt werden. Das Referat wird möglichst frei gehalten. Die Vortragsfolien sollen eine Woche vor der Präsentation per E-Mail an den Dozenten geschickt werden.
Response Paper: 20% der Gesamtnote
- zu einem der Haupttexte soll ein Response Paper (allein oder als Gruppe) geschrieben werden (500 bis max. 1000 Wörter). In diesem soll eine eigene Position bzw. eine kritische Position zu dem Text entwickelt werden. Die Kernkritikpunkte des Response Papers sollen im Anschluss an das jeweilige Referat kurz vorgestellt werden (als Gruppe, 1-2 Folien, 3-5min Präsentation). Das Response Paper wird NICHT zum gleichen Thema wie das Referat geschrieben.
- Der Umfang der für den Kurs zu erstellenden Hausarbeit sollte zwischen 3500 bis max. 4500 Wörtern liegen (Literaturliste nicht mitgerechnet).
- Hausarbeiten können auch als Gruppe geschrieben werden: 2 Personen: 3500-5500 Wörter; 3-4 Personen: 4500-7000 Wörter.
- Abgabefrist für die Hausarbeit: 15. März 2019. Die Arbeit bitte als Word, PDF oder OpenOffice Dokument an den Dozenten per E-Mail senden.
- Sollte es sich bei der Hausarbeit (oder bei Teilen der Arbeit) um ein Plagiat handeln, wird die Arbeit mit durchgefallen bewertet. Bei Unsicherheit hinsichtlich der Zitation bitte den Dozenten kontaktieren. Allgemeine Hinweise zur Zitation werden im Kurs besprochen.

Prüfungsstoff

Literatur

siehe Moodle

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 22.02.2019 12:48