Universität Wien

210120 SE M10 a: SE Kultur und Politik (2015W)

VertiefungsSE (a): Science Fiction als politische Utopie

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Die selbstständige Anmeldung innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend!

Eine nachträgliche Anmeldung ist NICHT möglich.

Anwesenheitspflicht in der ersten LV-Einheit: Studierenden, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung, und Studierende von der Warteliste können nachrücken.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 22.10. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
  • Donnerstag 05.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
  • Donnerstag 19.11. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
  • Donnerstag 03.12. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
  • Donnerstag 17.12. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
  • Donnerstag 14.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
  • Donnerstag 28.01. 13:15 - 16:30 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Utopien, besonders Sozialutopien - gehören in den letzten Jahrhunderten zum festen Bestandteil des westlichen Kulturkreises. Diese in weiter geographischen oder zeitlichen - Entfernung handelnden Konstruktionen entwarfen ideale Gesellschaften, um gleichzeitig ihre eigene Gegenwart kritisch zu reflektieren.
Im 19., aber besonders im 20. Jahrhundert entwickelte sich ein neues literarisches Genre, die Geschichten in naher oder entfernter Zukunft erzählen. Diese Romane, Erzählungen (und die ihnen folgende Filme, TV-Serien) enthalten offen oder versteckt auch Beschreibungen zukünftiger politischer und gesellschaftlicher Systeme. Erfahrungen des 20. Jahrunderts prägten auch eine neu Form der Beschäftigung mit negativen Entwicklungen der Zukunft, nämlich Antiutopien oder Dystopien.
So können auch Science-Fiction-Werke aus politikwissenschaftlicher Perspektive untersucht werden, also nicht nur aus literatur- oder kulturwissenschaftlicher Perspektive. Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden Werke, die u.a. auch postmaterialistische oder feministische Ansätze vertraten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit, Referat, Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, zu analysieren inwieweit Science-Fiction-Werke direkt oder indirekt Konstruktionen zu politischen Systemen der Zukunft enthalten; in positiver oder negativer Hinsicht

Prüfungsstoff

Einführung in das Thema: Was verstehenwir unter Utopien und Dyspotien; das Genre Science Fiktion und seine Teilgebiete, sowie Literaturüberblick durch den Lehrveranstaltungsleiter
Exemplarische Präsentation und Diskussion des Themas: der Mars als Ort von politischen Utopien durch den Lehrveranstaltungsleiter.
Analysen der TeinehmerInnen

Literatur

Der utopische Staat. Morus: Utopia, Campanella: Sonnenstaat, Bacon: Neu-Atlantis. 1960
Saage, Richard: Politische Utopien der Neuzeit. Darmstadt, 1991

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:38