Universität Wien

210120 SE M10: Die visuelle (Re)Präsentation von Protest (2025W)

9.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 08.10. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 15.10. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 22.10. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 29.10. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 05.11. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 12.11. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 19.11. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 26.11. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 03.12. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 10.12. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 17.12. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 07.01. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 14.01. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 21.01. 15:00 - 16:30 Digital
  • Mittwoch 28.01. 15:00 - 16:30 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die wirksame (Re)Präsentation von Protest(en) ist auf das Erregen von Aufmerksamkeit und damit auf Wahrnehmbarkeit angewiesen: damit verbunden ist die Notwendigkeit einer visuellen Darstellung und/ oder symbolischen Repräsentation von Dissens und Differenz im öffentlichen und/ oder medialen sowie virtuellen Raum. Protest und Dissens müssen in der Wahrnehmung als solche erkennbar und identifizierbar sein: dazu werden Konventionen zu deren Inszenierung und Darstellung genutzt, die sowohl auf zeitgenössische wie auf historische Handlungs- und Repräsentationsmuster zurückgreifen.
Symbolik und Inszenierung von Protest bedienen sich deshalb traditioneller Formen ebenso, wie der Bezüge auf zeitgenössische Ausdrucksweisen unterschiedlichster Bereiche der Alltagskultur. Das Seminar versucht deshalb, anhand von Beispielen aktueller politischer Symbole und Inszenierungen des Protests beiden Referenzrahmen, dem historischen ebenso wie dem alltagskulturellen nachzugehen: anhand ausgewählter Beispiele werden theoretische Ansätze der Bildwissenschaften und der Analyse symbolischer Politik zur Decodierung aktueller politischer Symbole und Inszenierungen von Protest diskutiert.

Das Seminar diskutiert diese Fragestellung anhand von Beispielen der Anwendung dieser Analysen auf aktuelle Phänomene politischer Repräsentation aus der Literatur bzw. in deren Anwendung auf exemplarische Fallbeispiele durch die TeilnehmerInnen.
- einleitender Überblick zur Themenstellung und ausgewählter Literatur durch den LV-Leiter
- Erarbeitung, Diskussion und Darstellung exemparischer Fragestellungen und Analysen aus der Literatur bzw. Erarbeitung und Diskussion aktueller Fallbeispiele durch die TeinehmerInnen (Referat, SE-Arbeit)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Teilnahme (20%), Referat und Thesenpapier (30%), SE-Arbeit (50%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aktive Teilnahme (20%), Referat und Thesenpapier (30%), SE-Arbeit (50%)

Prüfungsstoff

- Erarbeitung, Diskussion und Darstellung exemplarischer Fragestellungen und Analysen durch die TeilnehmerInnen

Literatur


P. Bourdieu: Politik: Schriften zur Politischen Ökonomie 2.
W.J.T. Mitchell: Occupy. Three Inquiries in Disobedience. Chicago 2013.
W.J.T. Mitchell: Image Science. Chicago 2015.
Lynn Hunt: Symbole der Macht, Macht der Symbole: die Französische Revolution und der Entwurf einer politischen Kultur. Frankfurt M. 1989.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 01.10.2025 17:27