Universität Wien FIND

Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

210125 SE M10: Kultur und Politik (2020W)

Architektur als Politische Kultur

9.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Die Lehrformate für das WS (digital, hybrid, vor Ort) befinden sich in Entwicklung. Die Lehrenden werden die geplante Organisationsform und Lehrmethodik auf ufind und Moodle bekannt geben. Aufgrund von Covid19 muss mit kurzfristigen Änderungen in Richtung digitaler Lehre gerechnet werden.

Nicht-prüfungsimmanente (n-pi) Lehrveranstaltung. Eine Anmeldung über u:space ist erforderlich. Mit der Anmeldung werden Sie automatisch für die entsprechende Moodle-Plattform freigeschaltet. Vorlesungen unterliegen keinen Zugangsbeschränkungen.

VO-Prüfungstermine erfordern eine gesonderte Anmeldung.
Mit der Teilnahme an der Lehrveranstaltung verpflichten Sie sich zur Einhaltung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis. Schummelversuche und erschlichene Prüfungsleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis).

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Architektur als politische Kultur

Programmarchitektur als Ausdruck politischer Systeme

Die Lehrveranstaltung wird digital, über Moodle Collaborate zu den angegebenen Terminen live (Audio) gehalten

Mittwoch 07.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 14.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 21.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 28.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 04.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 11.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 18.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 25.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 02.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 09.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 16.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 13.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 20.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock
Mittwoch 27.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 (H2), NIG 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Architektur als politische Kultur

Programmarchitektur als Ausdruck politischer Systeme

Gesellschaftliche und politische Programme bzw. Utopien haben - über theoretische Konzepte hinaus - einen materiellen Ausdruck in Architektur und Urbanistik gefunden: seit der Französischen Revolution ist etwa utopische Architektur zum Ausdruck gesellschaftspolitischer Veränderungen geworden. Programmarchitektur als Ausdruck eines politischen Systems existiert in der europäischen Geschichte freilich bereits davor: als Repräsentation republikanischer Stadtstaaten (Dubrovnik, Pisa) ebenso wie etwa als Ausdruck barocker Herrschaft (Versailles, Karlskirche, Wolfenbüttel, etc.).
Im 20. Jahrhundert wurden die konkurrierenden "Großen Ideologien" (Faschismus und Sozialismus) ebenso zum Ausgangspunkt architektonischer Stilrichtungen, wie die industrielle Produktion zum Vorbild idealer Städte der Einheit von Leben und Arbeit, Fabrik und Heim unter kapitalistischer oder sozialistischer Symbolik.

Beispiele von Programmarchitektur, politische Symbolbauten und Pläne bzw. deren Realisierungsversuche, etwa der idealen Stadt der Moderne des 20. Jahrhunderts, dienen dem Seminar als Ausgangspunkt einer Diskussion der Verbindung von Bauten, Urbanität und politischen Programmen: an konkreten Beispielen, ihrer Planung und Ausführung werden Aussagen, Wirkung und Problematik gebauter politischer Programme behandelt.

Ziele des SE sind

- ein Überblick über die Literatur und Diskussion zum Themenbereich.
- die Anwendung durch die TeilnehmerInnen in der praktischen Durchführung von exemparischen Planungs- bzw. Bauanalysen.
- Diskussion ausgewählter Literatur
- Analyse von eigenständig gewählten Architektur- bzw. Planungsbeispielen (Referat, SE-Arbeit)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Zeugnis aufgrund von Mitarbeit, Referat und Thesenpapier sowie eigenständiger exemplarischer Fallstudie (SE-Arbeit); den Schwerpunkt der Beurteilung bilden Ausarbeitung und Durchführung einer eigenständigen Untersuchung.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

H. Hipp/ E. Seidl (Hg.): Architektur als politische Kultur. 1996.

W. Hofmann (Hg.), Stadt als Erfahrungsraum der Politik. 2011.

Weitere Literatur wird auf der Lernplattform Moodle bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 23.09.2020 14:08