210142 PS BA17/G9: SE Spezialisierungsmodul: Gewerkschaften, Arbeietrkultur und politische Bildung (2011S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Do 17.02.2011 08:00 bis Fr 25.02.2011 08:00
- Anmeldung von Mi 02.03.2011 08:00 bis Do 03.03.2011 08:00
- Abmeldung bis Fr 01.04.2011 18:00
Details
max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 07.03. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 21.03. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 28.03. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 04.04. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 11.04. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 02.05. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 09.05. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 16.05. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 23.05. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 30.05. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 06.06. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 20.06. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
- Montag 27.06. 18:30 - 20:00 (ehem. Hörsaal 23 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 5)
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Die österreichische Arbeiterbewegung der Jahre 1918-1934 verstand sich in ihren theoretischen Entwürfen nicht nur als Organisation zur Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, sondern auch als Kulturbewegung: Die "Entproletarisierung des Proletariats"; war in dieser Perspektive nicht nur eine Frage von Besitzverhältnissen, von Wohlfahrtspolitik und öffentlichem Wohnbau, sondern auch von Erziehung in einem kollektivistischen Geist. Zu diesem Zweck wurde seit der Jahrhundertwende nach und nach ein breit gefächertes Netz an Organisationen geschaffen, in denen ArbeiterInnen sich fortbilden und Kunst und Kultur konsumieren konnten um "im Kreis von seinesgleichen ein anderer [zu] werden";. Das "Rote Wien" war nicht einfach eine sozialdemokratisch verwaltete Kommune, es war ein gesellschaftlicher und kultureller Gegenentwurf zu den christlichsozial dominierten Bundesländern. Zum ökonomischen Interessenskonflikt kam so ein kultureller, der bei Freund und Feind in einem ähnlich hohen Ausmaß emotional besetzt war.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Erwartet werden aktive Teilnahme, wöchentliche Textlektüre, das Verfassen kleinerer Hausaufgaben, das Halten eines Referates sowie die Ausarbeitung einer Seminararbeit.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden Ursprünge und sozioökonomische Rahmenbedingungen der proletarischen Kulturbewegung erörtert und verschiedene theoretische Ansätze der politischen Praxis gegenüber gestellt. Schließlich wird die Frage aufgeworfen, wie die Erfahrung des Kulturkampfes die politischen Lager der Zweiten Republik prägte.
Prüfungsstoff
Die Erarbeitung des Themas erfolgt durch Lehrvorträge, wöchentliche eigenständige Textlektüre und Recherchen, das Abfassen kurzer Hausaufgaben, die Ausarbeitung eines Referates und einer Abschlussarbeit.
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Fr 15.10.2021 00:21